Letztes Wochenende haben wir auf unsere Bikes Slicks (Schwalbe Kojak) aufgezogen, vorausschauend auf unsere heuer geplante Weitfahrt zur Adria (Jesolo).
Diese haben sich am Dienstag auf die Hinterhorner Alm schon durch eine ausgezeichnete Rolleigenschaft bewährt. Wie leise es doch ist ohne Stollen zu fahren ...
Über Optik lässt sich streiten ...
Schon viele Wochen haben wir leere bayrische Bierkisten im Keller herumstehen und diese galt es gegen Volle auszutauschen und somit kombinierten wir dies mit einer Radrunde im bayrischen Tölzer Land (heißt glaub ich so).
Wir fuhren halbwegs zeitig mit dem Auto nach Mittenwald, parkten dort gratis (yeah!) und los gings am Isarradweg. Ma geh, gor lästig, bei der Kaserne nach Mittenwald führte dieser Radweg ins Gelände und dort waren wegen der starken Regenfälle der letzten Tage die Schotterwege ziemlich ausgeschwemmt.
Dann endlich wieder "kojak"-reifentauglicherer Asphalt und vor lauter schnell ganz kurz verfahren, nachgefragt und wieder vor Krün auf den richtigen Weg zurück. Weiter ging es nach Wallgau (hm, so einladende Biergärten ... Uhrzeit und Kilometerstand erlaubten aber logischerweise noch keine Labe).
Echt angehehm zu fahren war die Mautstraße (Maut natürlich nicht für Fahrräder) nach Vorderriß und dann weiter zum Sylvenstein-Stausee.
Zeit für ein kurzes Fotoshooting.
Bei der Stauseemauer versäumten wir (leider) den Radweg und fuhren ein Stück Straße, dann aber wieder am Radweg bis nach Lenggries. Dort aber passierte ein kleiner Orientierungsfehler und vom Ortskern aus nahmen wir einen anderen Radweg der irgendwo in die Felder führte und beim Kilometerstrand >60 und dem Wunsch bald das Ziel Bad Tölz zu erreichen schon lästig war. In irgendso einem kleinen Örtchen fanden wir aber eine Verbindung zu einer Nebenstraße und rollten dieser entlang nach Bad Tölz (Kilometerstand 72).
Ortstafel erreicht und zurück!
Hunger und besonders Durst waren schon einige Zeit unser Begleiter und erst in Lenggries fanden wir ein nettes Gasthaus (Floßwirt), zwar nicht schön gelegen aber sehr gutes und relativ günstiges Essen + Spaten-Bier um € 2,90!
So, wie zurück. Wir fragen mal den mir-namensverwandten Wirt wo es nach Jachenau geht. Er sagte auch wo wir dorthin "einfädeln" mussten, betonte aber in typischen Bayrisch dass dies schon sehr weit ist.
Gestärkt radelten wir anschließend auf der anderen Seite der Isar über den Ort Wegscheid in Richtung Jachenau durch das 15 Kilometer lange, idyllische Wald- und Wiesental, auch als Sonnental bezeichnet und bewunderten die schönen Fassadenmalereien (Lüftlmalerei) an den Bauernhäusern.
Bald nach dem Hauptort Jachenau erreichten wir endlich (verwende jetzt dieses Wort zum ersten Mal, begründet durch die Gangwahl am Rad (hart getreten) und Kilometerstand) den Walchensee.
Nach einer kurzen Rast radelten wir an der Südseite des 16,40 km² großen Walchensees entlang bis nach Einsiedl. Für mich eigentlich der schönste Teil der heutigen Fahrt.
Ma geh, noch 16 Kilometer bis nach Mittenwald! Mir tut der A*** schon langsam weh. Werde mir doch mal diese Creme zulegen.
Am restlichen Rückweg mieden wir den Schotterteil des Isarradweges und erreichten nach 120 Kilometern bei 5 1/2 Stunden Fahrzeit endlich (wieder dieses Wort) das Auto.
So, jetzt noch der Bierkistenumtausch, ein Besuch in einer Drogerie um die im Gegensatz zu Österreich viel billigeren Bad- und Toilettenartikel zu kaufen und im Gastgarten des Gasthofes Stern noch ein Abschlussbierchen.
Montag, 10. Juni 2013
Dienstag, 21. Mai 2013
Loas, 18. Mai 2013 (Schnitzel essen)
Erster Blog-Eintrag 2013 und das Mitte Mai! Aber nach einem endlos langen Winter und sehr durchwachsenem Wetter (meist treffen Schlechtwetterfronten pünktlich zum Wochenende ein) war einfach nicht mehr möglich. Wir sind schon herumgefahren zu den üblichen Nahzielen, aber was Neues war für uns erst diesen Samstag möglich.
Wir nahmen die im Herbst des Vorjahres geplante aber wegen Zeitmangel abgesagte Tour auf die Loas, gestartet in Schwaz über das Schloss Freundsberg (MTB-Route 412), in Angriff.
Per Auto (trotz Pfingsten präsentierte sich die Autobahn überraschend verkehrsarm) ging es nach Schwaz.
Ab Parkplatz führte die Route gleich bergauf und eigentlich nur bergauf und bald sehr steil und eigentlich immer steil. Die Vortagsrunde über Ranggen, Oberperfuss und Sellrain (übrigens bei Kälte und teilweise Nieseln) hing noch in den Oberschenkeln.
Das Wetter selbst war fernsicht- und temperaturmäßig wunderbar.
Ab Egertboden war es vorbei mit dem Asphalt und anschließend ging es über Forststraßen mit unterschiedlichen Steigungsabschnitten ca. 250 Höhenmeter hinauf zum Biohotel Grafenast. Ab dort verflachte sich die Route spürbar, nur noch für die letzten Höhenmeter zum Ziel hieß es nochmals kräftiger in die Pedale zu steigen.
Endlich erreichten wir den Gasthof Loas. Mit Gerstenkaltgetränk und dem bekannt großen und wirklich guten Schnitzel belohnten wir uns für all die vorangegangene Mühe.
Gabi's Zweit-Schnitzel (= insgesamt 1 Schnitzel) am Nebenteller wurde erst zu Hause verspeist.
Schnauf und würg. Die 50 Höhenmeter auf den Loassattel waren aufgrund der vorangegangenen Einkehr nicht so locker ...
So, Jacke anziehen und hinab in Richtung Zillertal via Hochfügen.
Ein unkommentiertes Danke an Günther unserem Mitfahrer, der sich plötzlich zuständig für die Routenwahl fühlte und uns einen harten Schiebe-Rückweg bergauf über eine steile Wiese bescherte. Grrrr.
Wir erreichten dann doch den Normalweg und rollten auf Schotter in Richtung Hochfügen und ab dort auf der Straße hinaus in Richtung Zillertal.
Im oberen Bereich war es ein traumhaftes Dahinrollen in schöner Umgebung, weiter unten wurde die Straße steiler und meine Bremsbeläge lauter. Also diese Formula R1 ist leicht (wie wichtig ...), funktioniert sehr gut aber insgesamt ist sie für mich eine Problembremse (Geräusch, Bremsbelagverschleiß ... denke an einen Austausch des kompletten Bremssystems).
Unten in Fügen angekommen blies uns ein Rückenwind (so was gibt es!) in Richtung Inntal, aber am Rückweg nach Schwaz über Rotholz und Buch zeigte sich der Wind wieder von seiner unsymphatischen Seite. Bei starkem Gegenwind hieß es sogar beim bergabfahren in die Pedale zu treten. Nach diesen fast 17 Kilometern im Ebenen bis Schwaz hatten wir das Kellerjoch umrundet.
Fazit: Es war eine schöne wenn auch steile Rundfahrt die man mal gefahren sein muss. Insgesamt kamen fast 1.400 Höhenmeter auf 51 Kilometern zusammen.
Wir nahmen die im Herbst des Vorjahres geplante aber wegen Zeitmangel abgesagte Tour auf die Loas, gestartet in Schwaz über das Schloss Freundsberg (MTB-Route 412), in Angriff.
Per Auto (trotz Pfingsten präsentierte sich die Autobahn überraschend verkehrsarm) ging es nach Schwaz.
Ab Parkplatz führte die Route gleich bergauf und eigentlich nur bergauf und bald sehr steil und eigentlich immer steil. Die Vortagsrunde über Ranggen, Oberperfuss und Sellrain (übrigens bei Kälte und teilweise Nieseln) hing noch in den Oberschenkeln.
Das Wetter selbst war fernsicht- und temperaturmäßig wunderbar.
Ab Egertboden war es vorbei mit dem Asphalt und anschließend ging es über Forststraßen mit unterschiedlichen Steigungsabschnitten ca. 250 Höhenmeter hinauf zum Biohotel Grafenast. Ab dort verflachte sich die Route spürbar, nur noch für die letzten Höhenmeter zum Ziel hieß es nochmals kräftiger in die Pedale zu steigen.
Endlich erreichten wir den Gasthof Loas. Mit Gerstenkaltgetränk und dem bekannt großen und wirklich guten Schnitzel belohnten wir uns für all die vorangegangene Mühe.
Gabi's Zweit-Schnitzel (= insgesamt 1 Schnitzel) am Nebenteller wurde erst zu Hause verspeist.
Schnauf und würg. Die 50 Höhenmeter auf den Loassattel waren aufgrund der vorangegangenen Einkehr nicht so locker ...
So, Jacke anziehen und hinab in Richtung Zillertal via Hochfügen.
Ein unkommentiertes Danke an Günther unserem Mitfahrer, der sich plötzlich zuständig für die Routenwahl fühlte und uns einen harten Schiebe-Rückweg bergauf über eine steile Wiese bescherte. Grrrr.
Wir erreichten dann doch den Normalweg und rollten auf Schotter in Richtung Hochfügen und ab dort auf der Straße hinaus in Richtung Zillertal.
Im oberen Bereich war es ein traumhaftes Dahinrollen in schöner Umgebung, weiter unten wurde die Straße steiler und meine Bremsbeläge lauter. Also diese Formula R1 ist leicht (wie wichtig ...), funktioniert sehr gut aber insgesamt ist sie für mich eine Problembremse (Geräusch, Bremsbelagverschleiß ... denke an einen Austausch des kompletten Bremssystems).
Unten in Fügen angekommen blies uns ein Rückenwind (so was gibt es!) in Richtung Inntal, aber am Rückweg nach Schwaz über Rotholz und Buch zeigte sich der Wind wieder von seiner unsymphatischen Seite. Bei starkem Gegenwind hieß es sogar beim bergabfahren in die Pedale zu treten. Nach diesen fast 17 Kilometern im Ebenen bis Schwaz hatten wir das Kellerjoch umrundet.
Fazit: Es war eine schöne wenn auch steile Rundfahrt die man mal gefahren sein muss. Insgesamt kamen fast 1.400 Höhenmeter auf 51 Kilometern zusammen.
Donnerstag, 3. Januar 2013
Aktuelles und Rückblick 2012
Unsere letzte Bikerunde liegt schon einige Zeit zurück, so gegen Ende November. Danach war einfach Schluss, nicht nur wegen der Kälte sondern auch wegen fehlender Freude am Biken nach einer langen Saison. 70.000 Höhenmeter wurden aber trotzdem erreicht und irgendwie stellt sich für mich die Frage warum Höhenmeter und Kilometer so genau notiert werden ..... wofür?
Anfang Dezember stand das alljähliche Dahinlaufen am Programm, ach wie langweilig!
Wir waren im Herbst zu Fuß mit den Wanderstöcken auf der Höttinger, der Bodensteiner und mehrmals auf der Stöcklalm. Warum nicht auch im Winter wandern gehen?
Und genau das tun wir momentan. Letzte Ziele waren 6 x die Rumer Alm, teilweise in tief verschneiter Landschaft, knapp nach Weihnachten die Sistranser Alm und zuletzt am 1.1.2013, trotz langer Nacht, der mühsame Aufstieg auf die leider verlassene Lanser Alm.
Unten ein paar Impressionen, qualitativ nicht so gut da mit dem Handy aufgenommen.
... und weil nicht so zeitauwändig werden wir zwischendurch doch die Laufschuhe anziehen (müssen).
Anfang Dezember stand das alljähliche Dahinlaufen am Programm, ach wie langweilig!
Wir waren im Herbst zu Fuß mit den Wanderstöcken auf der Höttinger, der Bodensteiner und mehrmals auf der Stöcklalm. Warum nicht auch im Winter wandern gehen?
Und genau das tun wir momentan. Letzte Ziele waren 6 x die Rumer Alm, teilweise in tief verschneiter Landschaft, knapp nach Weihnachten die Sistranser Alm und zuletzt am 1.1.2013, trotz langer Nacht, der mühsame Aufstieg auf die leider verlassene Lanser Alm.
Unten ein paar Impressionen, qualitativ nicht so gut da mit dem Handy aufgenommen.
Eine wirklich tolle Alternative zum Mountainbiken auch wegen der Einsamkeit in der man sich meist befindet (außer momentan in der Rumer Alm die seit Mitte Dezember geöffnet hat).... und weil nicht so zeitauwändig werden wir zwischendurch doch die Laufschuhe anziehen (müssen).
Mittwoch, 24. Oktober 2012
Höttinger Alm, 23. Oktober 2012
Obwohl die Höttinger Alm immer wieder ein schönes Ziel darstellt, besonders im Herbst, ist eine Fahrt dorthin eigentlich nicht unbedingt einen Blog-Eintrag wert, gerade auch deswegen nicht da schon ein paar frühere Posts darüber berichteten.
Aber heute war es etwas Besonderes. Über Innsbruck hing den ganzen Vormittag schon eine dicke Nebeldecke (die blieb den ganzen Tag). Via der Webcam vom Patscherkofel habe ich den strahlend blauen Himmel und perfektes Wetter über ca. 900 Metern Seehöhe gesehen, also somit zu Mittag weg aus dem Büro und rauf aufs Bike.
Knapp vor 13 Uhr starteten wir bei ca. 8 Grad. Gesagt werden muss noch, dass wir gerade so lästige Verkühlungen hinter uns hatten, damit verbunden eine über einwöchige Radpause und dementsprechend gemütlich traten wir in die Pedale.
Wir wählten die Straße zur Hungerburg und auch dieser hochgelegene Stadtteil war in dichte Nebelwolken gehüllt. Erst am Rosnerweg (Flachstück bei Lawinendamm) "durchbrach" man langsam diese Nebelschicht. Wahnsinn ...
Schon auf der Arzler Alm sah man zwischen den Bäumen die dichte Nebeldecke die über dem Inntal gelegen ist, jedoch noch nicht optimal für ein Foto, daher fuhren wir gleich weiter Richtung Rumer, dann über den Lackenweg bis zu diesem Aussichtspunkt.
Schian einfach ...
Tja, der Weg, besonders ab der Kehre kurz nach Rastlboden hat ziemlich viel gelitten in letzter Zeit (LKWs, Autos, viele Mountainbikes), hoffentlich tut sich hier was nächstes Jahr.
Hier ein paar Eindrücke (was soll man dazu auch schreiben) von den letzten Metern zur Höttinger Alm.
Der Aufenthalt (kurzärmelig) auf der Alm war ein Genuss und dauerte dementsprechend lange, auch weil man dort oben immer wieder Leute trifft die man kennt.
Leeeeeeider muss man irgendwann halt doch wieder unter diese Nebeldecke und somit brachen wir, nachdem die Sonne hinter dem Bergkamm verschwunden war und das Sitzen vor der Alm merklich kälter wurde, zur Abfahrt auf wo ich den Fotoapparat aber noch einige Male verwenden musste.
(beim letzten Foto war meine Sonnenbrille der Filter)
So, ab der Arzler wurden meine vergessenen Handschuhe (wie oft passiert mir das noch) ein wenig zum Problem, denn wir tauchten ein in diese Nebelsuppe bei spürbar kühleren Temperaturen.
Fotos die kurz unterhalb der Arzler Alm entstanden sind: (gruselig)
Fazit: Ein traumhafter Nachmittag auf der Höttinger Alm! Und was wäre das für eine Höchststrafe wenn man im ostösterreichischen Flachland wohnen müsste und monatelang unter einer solchen Wolkendecke gefangen wäre.
Aber heute war es etwas Besonderes. Über Innsbruck hing den ganzen Vormittag schon eine dicke Nebeldecke (die blieb den ganzen Tag). Via der Webcam vom Patscherkofel habe ich den strahlend blauen Himmel und perfektes Wetter über ca. 900 Metern Seehöhe gesehen, also somit zu Mittag weg aus dem Büro und rauf aufs Bike.
Knapp vor 13 Uhr starteten wir bei ca. 8 Grad. Gesagt werden muss noch, dass wir gerade so lästige Verkühlungen hinter uns hatten, damit verbunden eine über einwöchige Radpause und dementsprechend gemütlich traten wir in die Pedale.
Wir wählten die Straße zur Hungerburg und auch dieser hochgelegene Stadtteil war in dichte Nebelwolken gehüllt. Erst am Rosnerweg (Flachstück bei Lawinendamm) "durchbrach" man langsam diese Nebelschicht. Wahnsinn ...
Schon auf der Arzler Alm sah man zwischen den Bäumen die dichte Nebeldecke die über dem Inntal gelegen ist, jedoch noch nicht optimal für ein Foto, daher fuhren wir gleich weiter Richtung Rumer, dann über den Lackenweg bis zu diesem Aussichtspunkt.
Schian einfach ...
Tja, der Weg, besonders ab der Kehre kurz nach Rastlboden hat ziemlich viel gelitten in letzter Zeit (LKWs, Autos, viele Mountainbikes), hoffentlich tut sich hier was nächstes Jahr.
Hier ein paar Eindrücke (was soll man dazu auch schreiben) von den letzten Metern zur Höttinger Alm.
Der Aufenthalt (kurzärmelig) auf der Alm war ein Genuss und dauerte dementsprechend lange, auch weil man dort oben immer wieder Leute trifft die man kennt.
Leeeeeeider muss man irgendwann halt doch wieder unter diese Nebeldecke und somit brachen wir, nachdem die Sonne hinter dem Bergkamm verschwunden war und das Sitzen vor der Alm merklich kälter wurde, zur Abfahrt auf wo ich den Fotoapparat aber noch einige Male verwenden musste.
(beim letzten Foto war meine Sonnenbrille der Filter)
So, ab der Arzler wurden meine vergessenen Handschuhe (wie oft passiert mir das noch) ein wenig zum Problem, denn wir tauchten ein in diese Nebelsuppe bei spürbar kühleren Temperaturen.
Fotos die kurz unterhalb der Arzler Alm entstanden sind: (gruselig)
Fazit: Ein traumhafter Nachmittag auf der Höttinger Alm! Und was wäre das für eine Höchststrafe wenn man im ostösterreichischen Flachland wohnen müsste und monatelang unter einer solchen Wolkendecke gefangen wäre.
Mittwoch, 26. September 2012
Pendling, 25. September 2012
Als geborener Kufsteiner sollte man doch einmal am Hausberg, dem Pendling, oben gewesen sein. Lang hat's gedauert...
Grrr, beim Aufstehen um 7 Uhr in der Früh waren im Raum Innsbruck nur dichte Wolken zu sehen, jedoch sollte der angesagt Föhn diesen den garaus machen und genauso war es. Dieser Tag war ein Traumtag mit perfekter Weitsicht.
Ok, die Fahrt nach Kufstein bei diesen vielen LKWs und rasenden Kastenwägen denen der IG-L-Hunderter wohl völlig egal ist war der lästige Teil. Wie komisch, ab Wiesing war kein IG-L mehr. Plötzlich saubere Luft? Wer bitte steuert dieses IG-L?
In Kufstein parkten wir das Auto beim Haus meines Onkels und versprachen bei unserer Rückkehr auf einen Kaffee vorbeizukommen, Ehrensache! Von dort fädelten wir in die auf der Top-Seite almenrausch.at beschriebene Route auf den Pendling ein.
Über Morsbach erreichten wir die Thierseer Landesstraße die recht wenig befahren war. Nach der Marblinger Höhe gings leicht bergab in Richtung Thiersee und somit Zeit für ein erstes Foto.
Kaum zu glauben dass man diesen Gipfel hier im Hintergrund vollständig mit dem Rad befahren kann.
Von Thiersee radelten wir hinauf in Richtung Hinterthiersee, eine unendlich lange immer steiler werdende Gerade (langweilig). Dann ging es links weiter in Richtung Alpengasthof Schneeberg, immer noch auf Asphalt aber teilweise ganz schön steil. Na bravo, der Parkplatz war ziemlich voll mit Autos mit "1-x-darf-man-raten"-Kennzeichen.
Der folgende Forstweg war eigentlich in gutem Zustand (festgepresst), die starken Regenfälle dieses Sommer haben aber ziemlich tiefe Furchen in den Weg gegraben.
Die Kala Alm befand sich im Umbau (Baustellenlärm). Ab hier auf ca. 1370 Metern Höhe wurde der Weg perfekt und bald zu einer Traumfahrt mit tollen Ausblicken.
Nach knapp über 2 Stunden (ein mal hatte ich mich verfahren ... dumm) erreichten wir den Gipfel des Pendlings mit dem Kufsteiner Haus auf 1560 Metern Seehöhe.
Zeit für ein Foto von unserem Tisch aus mit dem Zahmen (links) und dem Wilden Kaiser + das Städchen Kufstein am grünen Inn.
Ja genau, die beiden spielen uns auf Gabi's Wunsch zuerst das Kufsteiner Lied, dann das Innsbrucker. Nett war's.
... übrigens spielten sie auch "I sing a Liad für di" ... (Gabalier).
Nächstes Foto der Blick in Richtung Ebbs und Niederndorf, man sieht auch den Hechtsee.
Nach einer Stärkung (die sicher fast 2 Stunden dauerte - so schön war der Ausblick) erklommen wir den Gipfel des Pendlings (zu Fuß etwa 2 Minuten bei 8 Höhenmetern).
Öha, ganz schön in Pose geschmissen ... *g
Und am nächsten Foto im Hintergrund die Hohen Tauern (incl. dem Großglockner); so weit konnte man schauen. Wie schon gesagt: Perfekte Weitsicht - Genial!
Und noch ein paar Bildln.
Zeit zum Abfahren und ein paar letzte Schnappschüsse, beim nächsten in Richtung Deutschland.
Und hier noch eines auf der Fahrt zur Kala Alm.
Runter nach Kufstein fuhren wir über das Dreibrunnenjoch. Hier war der Weg teilweise ganz schön steil und mahnte zur Vorsicht.
Über den Stimmersee (haben wir ausgelassen, ich hatte einen Schrauben bei meinen Cleats verloren und konnte nicht mehr ins Pedal) radelten wir zurück nach Kufstein und gönnten uns noch einen Blick auf die Vorderseite des Pendlings.
Bevor es ab nach Innsbruck ging folgten wir noch der Einladung meiner Verwandten auf einen Kaffee.
Fazit: Lassen wir die heurige Fahrt zum Gardasee aus der Wertung so war dieser Mountainbikeausflug auf den Pendling bei Traumwetter wohl der Höhepunkt der heurigen MTB-Saison.
Grrr, beim Aufstehen um 7 Uhr in der Früh waren im Raum Innsbruck nur dichte Wolken zu sehen, jedoch sollte der angesagt Föhn diesen den garaus machen und genauso war es. Dieser Tag war ein Traumtag mit perfekter Weitsicht.
Ok, die Fahrt nach Kufstein bei diesen vielen LKWs und rasenden Kastenwägen denen der IG-L-Hunderter wohl völlig egal ist war der lästige Teil. Wie komisch, ab Wiesing war kein IG-L mehr. Plötzlich saubere Luft? Wer bitte steuert dieses IG-L?
In Kufstein parkten wir das Auto beim Haus meines Onkels und versprachen bei unserer Rückkehr auf einen Kaffee vorbeizukommen, Ehrensache! Von dort fädelten wir in die auf der Top-Seite almenrausch.at beschriebene Route auf den Pendling ein.
Über Morsbach erreichten wir die Thierseer Landesstraße die recht wenig befahren war. Nach der Marblinger Höhe gings leicht bergab in Richtung Thiersee und somit Zeit für ein erstes Foto.
Kaum zu glauben dass man diesen Gipfel hier im Hintergrund vollständig mit dem Rad befahren kann.
Von Thiersee radelten wir hinauf in Richtung Hinterthiersee, eine unendlich lange immer steiler werdende Gerade (langweilig). Dann ging es links weiter in Richtung Alpengasthof Schneeberg, immer noch auf Asphalt aber teilweise ganz schön steil. Na bravo, der Parkplatz war ziemlich voll mit Autos mit "1-x-darf-man-raten"-Kennzeichen.
Der folgende Forstweg war eigentlich in gutem Zustand (festgepresst), die starken Regenfälle dieses Sommer haben aber ziemlich tiefe Furchen in den Weg gegraben.
Die Kala Alm befand sich im Umbau (Baustellenlärm). Ab hier auf ca. 1370 Metern Höhe wurde der Weg perfekt und bald zu einer Traumfahrt mit tollen Ausblicken.
Nach knapp über 2 Stunden (ein mal hatte ich mich verfahren ... dumm) erreichten wir den Gipfel des Pendlings mit dem Kufsteiner Haus auf 1560 Metern Seehöhe.
Zeit für ein Foto von unserem Tisch aus mit dem Zahmen (links) und dem Wilden Kaiser + das Städchen Kufstein am grünen Inn.
Ja genau, die beiden spielen uns auf Gabi's Wunsch zuerst das Kufsteiner Lied, dann das Innsbrucker. Nett war's.
... übrigens spielten sie auch "I sing a Liad für di" ... (Gabalier).
Nächstes Foto der Blick in Richtung Ebbs und Niederndorf, man sieht auch den Hechtsee.
Nach einer Stärkung (die sicher fast 2 Stunden dauerte - so schön war der Ausblick) erklommen wir den Gipfel des Pendlings (zu Fuß etwa 2 Minuten bei 8 Höhenmetern).
Öha, ganz schön in Pose geschmissen ... *g
Und am nächsten Foto im Hintergrund die Hohen Tauern (incl. dem Großglockner); so weit konnte man schauen. Wie schon gesagt: Perfekte Weitsicht - Genial!
Und noch ein paar Bildln.
Zeit zum Abfahren und ein paar letzte Schnappschüsse, beim nächsten in Richtung Deutschland.
Und hier noch eines auf der Fahrt zur Kala Alm.
Runter nach Kufstein fuhren wir über das Dreibrunnenjoch. Hier war der Weg teilweise ganz schön steil und mahnte zur Vorsicht.
Über den Stimmersee (haben wir ausgelassen, ich hatte einen Schrauben bei meinen Cleats verloren und konnte nicht mehr ins Pedal) radelten wir zurück nach Kufstein und gönnten uns noch einen Blick auf die Vorderseite des Pendlings.
Bevor es ab nach Innsbruck ging folgten wir noch der Einladung meiner Verwandten auf einen Kaffee.
Fazit: Lassen wir die heurige Fahrt zum Gardasee aus der Wertung so war dieser Mountainbikeausflug auf den Pendling bei Traumwetter wohl der Höhepunkt der heurigen MTB-Saison.
Mittwoch, 19. September 2012
Saigis Alm, 18. September 2012
Urlaub, am Vortag z'Fuass auf der Höttinger Alm und somit dachte ich eine nicht so schwierige Fahrt auf die wunderschön gelegene Saigis Alm (2005 war ich schon dort) wäre toll.
Den Innradweg entlang nach Völs, weiter über das sog. Nasse Tal nach Axams und dann in Richtung Fotscher Tal wo es rechts rauf geht auf diese Alm, so fuhren wir. Bei der Abzweigung Potsdamer Hütte/Saigis Alm rasteten wir (Banane, Snickers) und ich betrachtete dieses nett gemalene Wegweiserbild der Saigis Alm wo mit Selbstgemachten geworben wird ....
Schon am relativ steilen und ziemlich langweiligen Weg zur Alm wunderte ich mich dass man kaum Wanderer und überhaupt keinen Mountainbiker sah.
Von hier weg (Bild unten) waren es noch knapp über 100 Höhenmeter zum Ziel.
Gabi's Camelbak war leer, das ausgelassene Mittagsessen (wir starteten kurz vor 12 Uhr) machte sich auch bemerkbar. Naja, die Alm war eh nicht mehr weit.
Na toll, Alm geschlossen. Sehr witzig! Unverständlich für uns, dass unten bei der Abzweigung kein Hinweis auf einen Ruhetag oder ein "Geschlossen" gestanden hat. Somit hieß es für uns den tollen Tiefblick ins Inntal und die herrlichen Ausblicke ins Karwendel zu genießen und durstig + hungrig abzufahren.
Den Hunger stillten wir beim M-Preis in Axams, den Durst im Stiftskeller, sozusagen das erste Bier nach 56 Kilometern.
Daheim standen 58 Kilometer und 1.350 Höhenmeter am Tacho.
Fazit: Eine kurze Ausfahrt zum Auslockern (doch leichter Muskelkater vom gestrigen ungewohnten bergabGEHEN) war es nicht und diese Saigis Alm werden wir sicher nie mehr anfahren eben aus oben gennanten Gründen.
Den Innradweg entlang nach Völs, weiter über das sog. Nasse Tal nach Axams und dann in Richtung Fotscher Tal wo es rechts rauf geht auf diese Alm, so fuhren wir. Bei der Abzweigung Potsdamer Hütte/Saigis Alm rasteten wir (Banane, Snickers) und ich betrachtete dieses nett gemalene Wegweiserbild der Saigis Alm wo mit Selbstgemachten geworben wird ....
Schon am relativ steilen und ziemlich langweiligen Weg zur Alm wunderte ich mich dass man kaum Wanderer und überhaupt keinen Mountainbiker sah.
Von hier weg (Bild unten) waren es noch knapp über 100 Höhenmeter zum Ziel.
Gabi's Camelbak war leer, das ausgelassene Mittagsessen (wir starteten kurz vor 12 Uhr) machte sich auch bemerkbar. Naja, die Alm war eh nicht mehr weit.
Na toll, Alm geschlossen. Sehr witzig! Unverständlich für uns, dass unten bei der Abzweigung kein Hinweis auf einen Ruhetag oder ein "Geschlossen" gestanden hat. Somit hieß es für uns den tollen Tiefblick ins Inntal und die herrlichen Ausblicke ins Karwendel zu genießen und durstig + hungrig abzufahren.
Den Hunger stillten wir beim M-Preis in Axams, den Durst im Stiftskeller, sozusagen das erste Bier nach 56 Kilometern.
Daheim standen 58 Kilometer und 1.350 Höhenmeter am Tacho.
Fazit: Eine kurze Ausfahrt zum Auslockern (doch leichter Muskelkater vom gestrigen ungewohnten bergabGEHEN) war es nicht und diese Saigis Alm werden wir sicher nie mehr anfahren eben aus oben gennanten Gründen.
Samstag, 8. September 2012
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