Montag, 29. August 2016

Solsteinhaus, 27. August 2016

Logischerweise ein Wander-Eintrag, denn mit dem Bike erreicht man dieses Ziel nicht, außer man schultert es mindestens eine Stunde ....

Wir sind mit dem Zug zum Hochzirler Bahnhof und haben dort am gelben Wegweiser die Zeit von 3 1/2 Stunden bis zum Ziel gelesen.

Anfangs ging es nett und gemütlich durch den Wald, dann aber bäumte sich ein "Forstweg" auf wo ich nicht weiß welche Fahrzeuge, außer ein Bagger, da raufkommen sollen? Selten so grausig, weil auch unattraktiv, raufgehatscht. Endlich erreichten wir den Weg vom Zirler KH, schaute flacher aus, aber gleich nach einer Kurve ein weiterer widerlicher, steiler Uphill. Wieder später erreichten wir die Forststraße aus dem Brunntal und die zahlreichen Parkmöglichkeiten für Autos der "Berechtigten".

Bis zum Gatter, hinter welchem gleich der Steig beginnt, ein wahrlich lästiger Hatscher (auch zurück) zum Vergessen.

Der Steig dann war lässig zu gehen, jedoch wurde mangels Bäumen die extreme Hitze an diesem Tag langsam zu einem Problem. Naja, nicht richtig ein Problem, wir hatten ja genug Wasser mit, das Tempo drosselten wir dann auch.

Endlich sieht man mal das Solsteinhaus, schaut aber noch ganz schön weit weg aus, 40 Minuten lt. Wegweiser.



Cool, ein Wiedersehen mit einer privaten Hütte auf der ich in den 90er-Jahren gewesen bin (Maturajubiläumsfeier).



Was soll ich noch schreiben, hier einfach Fotos und das Ziel welches wir in 2 Stunden (eh schnell) nach ca. 900 Höhenmetern erreichten.


Das Greaschtl schmeckte ausgezeichnet, das zweite Bier mussten wir mangels eines Schattenplatzes in der Hütte trinken um der Gefahr eines Sonnenstichs zu entgehen. Was für enorme Hitze auf 1.805 Metern.

Wir hatten noch etwas zu tun, somit machten wir uns bald danach auf den Weg hinunter.

Montag, 22. August 2016

Rad-Tagebuch heißt jetzt Outdoor-Tagebuch

Warum?

Gabi (seit Herbst 2005) und ich selbst (seit Ende 1989) sind mit dem Mountainbike schon viele Höhenmeter gestrampelt, so leidet dieser Sport unsererseits ein wenig an Attraktivität (derzeit) und somit tauschen wir ganz gerne mal, und immer öfter, die Stollenreifen gegen Bergschuhe.

Heißt, dass dieser Blog hin und wieder mit Wanderberichten und -bildern befüllt wird und ab sofort "Outdoor-Tagebuch" der Blogtitel ist.

Unsere "Hausalm" ist die Rumer, wo wir in den letzten Jahren schon fast 90 mal oben waren - der 100er ist für heuer angepeilt (vor Übergabe an den neuen Pächter zum Jahreswechsel).

In letzter Zeit waren wir auch auf der Vintlalm, entweder direkt über die Rumer oder über den Gasperlsteig via Thaurer Alm.



Wie man sieht gesellen sich manchmal Daniel und Jazz dazu.

Dann waren Gabi und ich auf der ab heuer von Cilli (ehem. Stöcklalm) bewirtschafteten Kaserstattalm mit tollen Blicken auf die Bergriesen (Habicht, Stubaier Gletscher mit Wilder Freiger und Wilder Pfaff) des Stubaitales.





(heiß war's, so war dann dieser Miniwasserfall beim Runtergehen sehr willkommen)


Einen anderen schönen Urlaubstag haben wir dann genützt um vom Talboden die 1.100 Höhenmeter auf die Bodensteiner Alm, weiter oben über das Taubental, zu wandern.




Leider war dann unser Ausflug zur Königsangerspitze bei Brixen nicht von so toller Fernsicht gekrönt, lässig war es aber jedenfalls die knapp 1.100 Höhenmeter vom Parkplatz zum Gipfel zu erklimmen.

 

Yeah, ein Gipfelsieg!

Ja hier steht ein Kreuz und das gehört auf einen Gipfel. Nicht so wie Reinhold Messner meint, stellungnehmend zu den derzeitigen kranken Umsägeaktionen auf Gipfeln in der Tirol-Bayern-Grenzregion, dass Kreuze auf Gipfeln nichts verloren haben. 


Radlseehütte mit dem Radlsee.
Donnerstags ist hier immer Knödeltag mit einer Auswahl von gut einem Dutzend verschiedener Knödel. War echt lecker und preislich ok!


Eben, leider war die Sicht zu den Dolomitengipfeln nicht so optimal ...


... später wurde sie besser.


Die Kirche in Tils.

Vor 7 Jahren bei unserer Villanderer-MTB-Tour war die Fernsicht besser .... (anklicken)

Fazit: Gute und logische Idee mit Bergschuhen dorthin zu kommen wo man Mountainbikes nicht sieht (ok, Rumer und Bodensteiner, eigentlich auch Kaserstatt zählen natürlich nicht). Aber es werden uns schon noch einige Ziele einfallen.

Mittwoch, 29. Juni 2016

Hanneburger, 28. Juni 2016

Gibt uns der Juni (angeblich der Feuchteste seit 1858) doch tatsächlich die Chance eine halbwegs lange Radausfahrt (nach dem Büro) zu machen ohne nass zu werden, wie cool.

Traumwetter, bin um ca. 14 Uhr vom Büro raus, Gabi ist vorgefahren, haben uns dann bei Windegg getroffen. Über Aldrans und Rinn (kaum Verkehr) habe ich ein wenig aufs Tempo gedrückt und war in einer Stunde und 18 Minuten auf Windegg.  [Stoppuhr? ... sinnloser Stress]

So, dann gemeinsam am Schotterweg runter ins Voldertal und danach diese traumhafte Großvolderbergstraße rüber nach Vögelsberg


und weiter ins Wattental beim Gasthof Säge vorbei, schnell ein Snickers und dann diese eintönigen anfangs relativ steilen 4 Kilometer zum Hanneburger.

Endlich angekommen!



Warten auf das verdiente Gerstengetränk aus Sicht der Bikes.


Nach zweien dieser und einem Ratscher mit Wolfi dem Wirt mussten wir uns doch wieder auf den Heimweg machen, denn es galt noch von Volders den Radweg zurückzutreten. Und so warm (unter 17 Grad) war es auch nicht mehr.
[Dem Rat von Wolfi nächstes mal das Zahnbürstel mitzunehmen werden wir vielleicht in unserem Juli-Urlaub folgen, ist ja wirklich gemütlich im Hanneburger]


Wenn man aus dem schattigen Wattental rausfährt überrascht einem immer wieder wie sonnig es in Richtung Inntal noch ist.


(kommt aber auf diesem Foto nicht so richtig rüber)

War eine nette aber nicht unanstrengende Nachmittagsrunde mit ca. 300 zusätzlichen Höhenmetern wenn man das Ziel über Windegg erreichen will.


PS: Das ist der Post Nummer 100 in diesem Blog.   :-)

Montag, 6. Juni 2016

Verdammtes nasses Wetter, 5. Juni 2016

Dieses Wochenende haben wir dreimal eine Ausfahrt mit dem Rad gestartet und dreimal wegen Regen abbrechen müssen ... wie soll man da Kilometer sammeln um sich auf eine größere Ausfahrt vorzubereiten?



Aufgrund dieser Regenwolken im Hintergrund hätten wir eigentlich umdrehen sollen, tja selbst schuld wenn man dann bei strömenden Regen auf der Haller Holzbrücke unter Dach ausharren muss.
Komisch aber, bei der Rückfahrt nach ca. 1 Kilometer war alles trocken.

Aber was sind schon ein oder mehrere missglückte Ausfahrten mit dem Rad wenn man sieht was diese derzeitigen Wetterkapriolen in gar nicht allzu weiter Entfernung (Bayern, Oberösterreich) anrichten. Das ist schlimm und erst recht wenn Menschen in den Fluten sterben ...



Zwei Tage später in der Früh ein Traumtag ohne irgendeiner Wolke. Aber was nützt ein solcher wettermäßiger Ausnahmetag wenn man ins Büro muss. Und wie zu erwarten am frühen Nachmittag der erste Donner und eine Regenfront. Dieser sind wir aber geschickt ausgewichen und über das Zimmertal nach Sistrans gefahren um uns später im Bierstindl dafür zu "belohnen".



Wann wird's 'mal wieder richtig Sommer, ein Sommer, wie er früher einmal war?
Ja, mit Sonnenschein von Juni bis September,  ............



Freitag, 27. Mai 2016

Der 100er ... (Reintaler See)

Feiertag, perfektes Radwetter, es wurde langsam Zeit eine 100-Kilometer-Runde zu fahren und dazu eignet sich der Reintaler See optimal.

Ist erst die zweite Runde im Jahr 2016 mit dem Rennrad. Aufgrund einer lappert zugezogenen Entzündung in der Fußsohle (besser Zehengelenk) konnte ich (dachte ich mir?) nur mit Trekkingschuhen und normalen Pedalen fahren, die ich zuerst am Specialized-Fully, später am Cube aber sicher nicht am Rennrad montierte. Diese Verletzung ist jetzt zu 94,7 % ausgeheilt, somit kann ich wieder (oder hätte schon länger ... tja, Kopfsache) mit Radschuhen und Klickpedalen fahren.

Yep, das kurz zum tollen Saisonstart.

Bis Volders waren wir am Radweg, bis Weißlahn auf der kaum befahrenen Landesstraße, dann bis Schwaz wie üblich. Ab dort sind wir erstmals den Radweg gefahren, war ein Volltreffer. Super Zustand, kaum Radfahrer und so rollten wir - später am Eingang des Zillertales entlang - echt entspannt dahin. Bis Kramsach ist der Radweg dann leider schottrig (hart gepresst), nicht so optimal für Rennräder - aber Hauptsache kein Auto- und Motorradverkehr.

Neue Variante rauf zum Reintaler See: Bevor man nach Kramsach reinfährt rechts abbiegen nach Voldöpp und von dort den Neudegger Höhenweg (a bissl steil) hinauf und man erreicht das östliche Ende des Reintaler Sees. 

Mittag, somit Zeit etwas zu essen und dies taten wir beim Haflingerhof.

Halbwegs ein Fotomotiv fanden wir dann beim nächsten See, dem Krummsee.


Jetzt wählten wir die Straße über Münster und Wiesing nach Jenbach. Eh klar, mindestens ein Auto fährt mit wenigen Zentimetern Abstand bei dir vorbei, somit in Jenbach wieder rauf auf den Radweg und via diesem in gleicher Weise zurück nach Innsbruck mit 103 Kilometern am Tacho.

Den 100er haben wir, mal schauen was als nächstes kommt. Ach ist rennradfahren lässig!


*** Update ***

Sind am 10. Juli bei großer Hitze über Kundl nochmals zum Reintaler See gefahren, hier ein Foto in Richtung Osten, kurz vor Kundl. (sind insgesamt 114 Kilometer)




Montag, 21. März 2016

Saisoneröffnung 2016

Rechenhof am 18. und Gnadenwaldrunde am 20. März.

Der März war ja nicht unbedingt einladend zum Outdoor-Radln, aber pünktlich zum astronomischen Frühlingsbeginn wunderbares Wetter um erstmals die etwas verstaubten Bikes auszupacken.

Aber halt, wieso entstauben? ... was ist anders auf diesem Bild?


Sensationell. Ein neues Bike ... Carbon/27.5"/all-XT

Gabi's neue Motivation: Ein leichtes Carbon-Bike mit frauenoptimaler Bergübersetzung. Man gönnt sich ja sonst nichts.


Montag, 9. November 2015

Rennradfahren im November

Dieses unnatürliche Novemberwetter - Tag für Tag strahlend blauer Himmel - lädt zu Aktivitäten in der Natur ein. Anstatt uns aber als Hordenmitglied (haben wir bei einer Wanderung auf die Arzler Alm unter der Woche gesehen) die Nordkette raufzuwälzen, haben wir unsere Rennräder für zwei Wochenendfahren (je ca. 50 km) in Richtung Unterland wieder aktiviert.







Wichtig ist es die ca. 3 Stunden an dem es an den kurzen Tagen angenehme Temperaturen fürs rennradln hat zu nützen und schattige lange Passagen zu meiden.