Montag, 21. September 2009

Egger Joch, 8. September 2009

Zeitig in der Früh machten wir uns mit dem Auto auf den Weg nach Steinach um dort am Bergeralm-Parkplatz diese landschaftlich reizvolle MTB-Tour (ich zum 4ten mal, Gabi das 1te mal) zu starten.

Relativ kühl war die Auffahrt in Richtung Nößlachhütte (Fahrt Richtung Berger Alm momentan nicht ratsam, da reger LKW-Verkehr wg. Schipistenausbau herrscht). Bei Nößlachhütte vorbei (in den Gedanken war sicher zu lesen, dass eine Einkehr die gemütlichere Auswahl wäre als weiter den Berg raufzufahren) radelten wir in Richtung Egger Mähder. Ab der Abzweigung Obernberg/Eggerjoch wird der Weg steiler und immer schlechter. Nach dem Gatter bei der Baumgrenze wird der Weg besonders in den nicht wenigen Steilstücken sehr steinig und das bessert sich kaum bis zum Eggerjoch.

Aber Zeit für ein erstes Foto der Egger Mähder (Egger Joch im Hintergrund) war es jedenfalls:
(das erste Foto ist von diesem Tag, das druntere vom Oktober 2004, wo die Farben eindeutiger herbstlicher waren)




Bis zum Joch war aufgrund der wirklich schlechten, steinigen Wegbedingungen der Uphill ganz schön eine Herausforderung. (in den Jahren 2002, 04 und 06 war der Zustand des Weges eindeutig besser)


Aber am Joch angekommen entschädigte nicht nur der Ausblick in Richtung Habicht und Kirchdachspitze sondern auch die mitgeschleppte Dose Stiegl *g




Hm, irgendwie mach ich nicht so eine gute Figur .... (jaja, Gabi's neuer Bikebody)


(also scheint ganz schön kalt zu sein)

Am Joch haben wir uns entschlossen, nicht über den Singletrail auf der anderen Bergseite zur Gerichtsherrenalm abzufahren (aufgrund meines Berichtes über das kulinarische Angebot dort - gesehen am Vortag bei meiner Wanderung mit Daniel), da der Hunger groß war und die Nößlachhütte für ihr super Essen bekannt ist.

So fuhren wir wieder über den ruppigen Weg zur Nößlachhütte und ließen uns dort das Schnitzel mit Pommes und einem Getränk (welches? na eh klar - siehe letztes Foto) schmecken.




Freitag, 21. August 2009

Stausee Kühtai die 2te, 20. August 2009

Wir haben die Höhenmeter jetzt genau nachgemessen und am Ende der Tour zeigte der Altimeter fast genau 2.000 an! (Korrektur des Eintrages der vorjährigen Tour)

Der Tourverlauf ab Silz war der gleiche, bei der Einkehr ließen wir diesmal die Zirmbach(Fliegen)alm aus.

Hier ein paar Impressionen am Weg von Kühtai zur Stauseemauer:







Wegverlauf von Kühtai zur Stauseemauer.

Freitag, 14. August 2009

Potsdamer Hütte, 13. August 2009

Vor ziemlich genau 7 Jahren war ich schon auf dieser in 2020 Meter Seehöhe liegenden Hütte im Fotschertal, bin sie aber nie mehr gefahren, da die Fahrt dorthin steil und auf schlechtem Untergrund gewesen ist. Jetzt hörte ich, dass der Weg hergerichtet wurde und so stand dem Unternehmen "Potsdamer" nichts mehr im Weg.

Da ich erst nach Mittag Zeit hatte und Gewitter angesagt waren sind wir mit dem Auto nach Axams gefahren um von dort zu starten. Anfangs ging es gemütlich auf Asphalt nach Grinzens und oberhalb des Sellraintales hinein zum letzten Ort Tanneben vor der Einfahrt ins Fotschertal. Von dort sind wir nicht zur Eisbrücke abgefahren sondern den Steig auf der linken Talseite reingefahren um dann nach ca. 10 Minuten auf den Fahrweg zu treffen.

Auf diesem bestens hergerichteten Weg fuhren wir (leider waren einige Autos unterwegs und dementsprechend viel Staub) immer geradeaus zum Gasthof Bergheim. Ab hier herrscht Fahrverbot für Autos. Endlich 2 Kehren!

Nach ca. 1/4 Stunde erreichten wir endlich die Baumgrenze und der wunderschöne obere Bereich des Fotschertales tat sich auf. Leider aber war es auch mit dem blauen Himmel vorbei und die Wolken wurden immer dichter.




Sehr zach, trotz gutem Untergrund, waren die vielen steilen Rampen die den Puls ganz schön in die Höhe trieben. Endlich wurde die Hintra-Alm erreicht und nach harten letzten Höhenmetern die Potsdamer Hütte.

Ein gutes Bier war die Belohnung für die mühevollen 1200 Höhenmeter vom Auto bis hierher. .... bitte lächeln!


Oh, ein blauer Fleck am Himmel!


Irgendwann war es halt dann Zeit für die Abfahrt und auf gleicher Strecke gings zurück nach Axams.

Mittwoch, 15. Juli 2009

Blaser, 14. Juni 2009

Die erste interessantere Tour im Jahr 2009 ging an diesem heißen Juni-Tag auf den Blaser.

Mit dem Zug um 14:22 ging es nach Steinach. Ins Gschnitztal radelten wir zuerst am Radweg entlang des Baches. So richtig heiß wurde es bei der Wiesenüberquerung nach Trins und ganz extrem entlang der schattenfreien Straße bis zum Gatter (Beginn Forstweg).

Perfekt! Spätestens ab der Abzweigung Blaser - Padasterjoch stellte ich fest, dass der Weg gegenüber dem Vorjahr ausgebessert wurde und so ging es in erträglicher Steigung bis zum Gatter bei der Baumgrenze. Jetzt war nur noch der Gipfel zu befahren, das Gipfelkreuz sieht man ja schon gut, ist eigentlich zum Greifen nah ...

Jedenfalls ist es Zeit für ein paar Fotos.




Tja, zum Greifen nah war trügerisch, denn der Gipfelweg zur Blaserhütte war ziemlich schottrig und er zieht sich ein wenig. Jedoch die herrlichen Ausblicke entschädigten.

Wie man auf den Fotos sieht ist der Juni die ideale Zeit diesen als Blumenberg bekannten Blaser zu befahren.




Endlich wurde die Blaserhütte erreicht und das kalte Zipfer-Bier schmeckte ausgezeichnet. Natürlich ist die zehnminütige Wanderung zum Gipfel ein Muss, schon alleine wegen der traumhaften Rundumsicht.






Es war jedem von uns noch zu früh um ins Tal abzufahren, denn diese totale Ruhe bei der gewaltigen Kulisse musste man noch genießen und daher haben wir uns noch ein Bierchen gegönnt. Wir haben uns (auf meinen Vorschlag hin) entschieden, den Weg über die Zwieselmähder ins Tal zu nehmen, wobei aber zuerst einige Meter zum Schieben waren. Meinen Versuch mit dem Rad über die Wiesen runter zu fahren stoppte ich gleich, denn ich wollte die Blumenpracht nicht vernichten, es war unmöglich den vielen Enzianen auszuweichen. Sehr bald wurde dann der Forstweg erreicht, der bis zum Padasteralmweg optimal befahrbar war.



In Trins angekommen musste ich meinen Plan über die alte Römerstraße nach Innsbruck zu fahren aufgeben, wir waren zu spät dran, es dämmerte schon ein wenig. Somit blieb uns nichts anderes übrig als über die Bundesstraße (Schönberg) abzufahren. In unter 1 Stunde erreichten wir Innsbruck.

Arzler Alm, 11. November 2008

Spätherbstlich kühl, aber Gabi fehlen noch die Höhenmeter zur Arzler Alm um die 55.000 HM für 2008 zu erreichen.

Wird auch die letzte Fahrt im 2008er-Jahr, da bald danach der Winter ins Land zieht.

Nach Erreichen der Arzler Alm schnelles Umziehen und Abfahrt zur Mühlauer Klamm. Beim Aussichtspunkt gibts dafür aber noch einen Prosecco!

Rund um den Wetterstein, 9. September 2008

Eine Tour von der ich schon lange träume sollte an diesem Tag verwirklicht werden. Eigentlich war sie sehr genau geplant (Google-Earth), doch nachträglich muss ich sagen, dass ab Garmisch-Partenkirchen die falsche Route eingeschlagen wurde. Egal, für ein nächstes Mal muss dieser Wegabschnitt anders geplant werden, entweder in der Partenbachklamm auf der rechten Talseite rein oder bei Garmisch weiterfahren Richtung Osten und dann irgendwie über Wamberg nach Elmau.

Ok, die Umrundung startete um 9 Uhr in Weidach im Uhrzeigersinn (dies deshalb, da man sich so die steile Auffahrt zur Ehrwalder Alm ersparte). Wer das Gaistal kennt weiß wie toll die Strecke dort ist. Nur anfangs ca. 10 Minuten etwas steiler, dann absolut flach (bis auf kleine Ausnahmen) entlang der Leutascher Ache bis zum Talende, dem Ehrwalder Sattel. Links und rechts steigen die Wände des Mieminger Gebirges und des Wettersteingebirges auf und es bieten sich grandiose Ausblicke. Toll anzusehen auch der Igelsee kurz vor Erreichen des Sattels.




Eine Banane diente als erste Stärkung. Die Abfahrt zur Ehrwalder Alm entpuppte sich als Slalomfahrt durch Massen von Fußgängern, die von der Bergstation der Ehwalderalmbahn in Richtung Seebensee oder sonstwohin wanderten.

Die Abfahrt nach Ehrwald war dann trotz der Steilheit kein Problem, abgesehen vom Lärm der Hayes-Bremsen von Gabi's Bike, und genausowenig die Auffahrt auf einer Straße zur Talstation der österr. Zugspitzenbahn. Weiter ging es auf steiler Asphaltstraße, die dann flacher wurde, zur Hochthörlehütte. Wir beschlossen dort nicht zu essen und setzten die Fahrt auf vermutlich falschem Weg zum Eibseeblick (=Bank mit Blick auf See) fort. Ab hier Schieben und Tragen des Rades für ca. 15 Minuten über die Grenze Ö/D (man beachte das Zusatzschild mit Öffnungszeiten), war lästig aber nützte nichts,



bis zum Forstweg der zum Eibsee führt.



Hunger hatte sich schon lange bemerkbar gemacht, aber am Eibsee wimmelte es so von Touristen und das Gasthaus war eine Art Selbstbedienung wo wir uns in einer Reihe hätten anstellen müssen. Wir beschlossen weiterzufahren. Überraschend weit ging es noch hinab, zuerst auf der Straße und danach auf asphaltierten Weg durch eine Wiese nach Grainau. Inzwischen wurden Hunger und Durst wirklich ein Problem, deshalb kehrten wir im erstbesten Gasthaus (eine gute Wahl) auf ein hervorragend schmeckendes Schnitzel mit Pommes und Salat und 1 gr. und 1 kl. Augustiner Bier ein.



Es war so gemütlich, aber wir mußten weiter. Eben über Wiesenwege ging's nach Garmisch Partenkirchen bis zur neuen Sprungschanze.



Bis hierher perfekt geplante Tour, aber mit der Einfahrt in die Partenbachklamm war es vorbei mit perfekt geplant. Wir standen am Eingang der Klamm vor einer extrem steilen Straße und wurden von einem Garmischer vor dieser Auffahrt gewarnt. Aber wir wollten nicht umkehren. Ich hab probiert so weit wie möglich zu fahren, aber die Gefahr des Kippens nach hinten und ein Ausgehen der Kraft ließen mich absteigen und so war halt Schieben angesagt - auch egal.
Am Bild ist die Steilheit nicht so erkennbar, für mich aber gilt, dass ich eine derart steile Straße noch nie gesehen habe (Pederü ist bei weitem nicht so steil!)



Am Ende dieser Klammstraße ging es dann mal 1 Minute flach, jedoch von Vordergraseck über Mittergraseckweg und weiter nach Hintergraseck und nach Elmau entpuppt sich die schlecht gewählte Strecke als lästiges Auf-und-Ab auf nicht immer gutem Fahrweg, und das mit einem riesigen Schnitzel im Magen. (Gabi verzweifelt, ich werde fast von ihrem Rad getroffen)
Irgendwann beginnt endlich eine längere Abfahrt zur Erholung, jedoch vor Elmau wieder ca. 50 HM bergauf.
Ab Elmau geht es in gemütlicher Steigung durch einen idyllischen Wald zum Ferchensee und weiter zum Lautersee.



Danach hinab in Richtung Mittenwald über die Nebenstraße "Im Kreuth" zur Bundesstraße in Richtung Österreich. Weitere HM bis endlich eine Abfahrt beginnt. Einkehr auf 1 Bier (Durst) und dann Weiterfahrt ca. 9 km zum Auto.



Fazit: Lange (71 km), sehr anstrengende Tour in toller Umgebung bei der man 1.800 Höhenmeter zusammenbringt.

Stausee Kühtai, 6. August 2008

Heute haben wir uns was Großes vorgenommen, über den Haiminger Berg nach Kühtai und über das Sellraintal zurück nach Innsbruck.

Um 7:52 sind wir mit dem Zug nach Silz gefahren und dort um 8:30 angekommen. Optimal zum Einradeln die paar Kilometer, teilweise durch einen Wald, nach Haiming zur Abzweigung Haiminger Berg. Jetzt ging es so richtig los, denn die Auffahrt in mehreren Kehren zum Sattele konnte man nicht als einfach bezeichnen. Das Haiminger Bergradrennen zählt nicht umsonst zu den schweren Brocken.




Am Sattele auf einer Bank war eine kurze Rast angesagt und das mitgenommene Schinkenbrot schmeckte zum Himbeersaft ausgezeichnet und füllte die leeren "Tanks" wieder auf. Danach ging es die Straße hinab nach Ochsengarten und dort zuerst flacher, dann kurz sehr steil und danach in angenehmer Steigung zum unteren Kühtaier Stausee und weiter in den Ort Kühtai zur Talstation des Dreiseenliftes.



Für mich war es klar, ich wollte hinauf zum Stausee und hatte Gabi vor Antritt der Tour vorgeschlagen im Ort bei einem Cola (*g) auf mich zu warten.
Denkste! Es kam anders, sie ließ sich nicht abhalten auch zum Endpunkt der Tour mitzufahren.

Zuerst war die Steigung relativ angenehm, trotz der prallen Mittagssonne (Schatten gibt es dort oben sowieso nicht). Ab einer Schihütte die am Wegrand liegt wird es markant steiler. Kurz vorm Ziel war noch dieser spiralenförmige Tunnel zu durchfahren.



Ein Traum war es dann wirklich den Endpunkt der Tour, den Finstertaler Stausee (auf 2330 Meter - so hoch war ich mit dem Bike noch nie), zu erreichen. Wir blieben dort ca. 20 Minuten auf der Mauer des Stausees und genossen die herrlichen Ausblicke.





Bevor es wieder bergab nach Kühtai ging, durfte ein SMS-Bericht natürlich nicht fehlen.



Auf der Abfahrt Richtung Sellrain (teilweise unangenehm in den Lawinengallerien) blieben wir bei der Zirmbachalm stehen. War aber eine schlechte Entscheidung, denn erstens gab es Fohrenburger-Bier und zweitens war diese Gegend fliegenverseucht, man mußte das Bier zudecken, an ein Essen war sowieso nicht zu denken. Schnell austrinken und nichts wie weg!

Weiter ging es nach St. Siegmund. Dort kehrten wir in einen absolut gemütlichen Gasthof ein und konnten eine Kasknödelsuppe bzw. Gröstl mit Spiegelei und ein Bier (Stiegl) genießen.
Über Grieß nach Sellrain und Kematen, über die Felder nach Völs, den Innradweg entlang nach Innsbruck ging es dann weiter. Etwas Geld hatten wir noch und dies gaben wir im GH Gruber für ein kleines Bier als Abschlussgetränk aus.

Fazit: 2.000 Höhenmeter, 71 Kilometer bei einer Fahrzeit von fast 6 Stunden. Aber die Qual hat sich gelohnt und diese Tour ist für Gabi ein unbedingter Fixpunkt im Jahr 2009.