Mittwoch, 16. Februar 2011

Rumer Alm, 15. Feber 2011

Leider hab ich den Fotoapparat zur Beweisbarkeit dieser Fahrt vergessen. ;-)

Komisches Wetter! Eigentlich unlogisch, dass man Mitte Feber ohne Schiebepassage zur Rumer Alm kommt. Aber es war so. Zur Abfahrt um 14 Uhr hatte es sehr angenehme 16 Grad, es schien ja auch noch die Sonne. Der Thermometer sank je weiter wir oben waren, besonders aber der Wind wurde immer kälter und nur kurz dauerte deshalb die Rast bei der Enzianhütte. Vor der vorletzten Kehre zur Alm hin war der vereiste Weg mit Sägmehl bestreut und somit befahrbar. Ohne abzusteigen erreichten wir in etwas mehr als 1 Stunde die Rumer Alm.

Das Bier auf der Terrasse konnten wir nur genießen da wir uns gleich umzogen und die Handschuhe benützen um die kalte Flasche zu halten. Na super. Die Sonne war schon längst hinter den Wolken verschwunden und am Rad zeigte der Thermometer nur noch 4,5 Grad an. Ja wären wir doch schon daheim ...


Montag, 17. Januar 2011

*schräg* Richtung Hinterhorner am 16. Jänner

Leider nur "Richtung Hinterhorner". Das Ziel konnten wir wegen zu großer Schneemengen auf der Straße nicht erreichen, aber dazu später.

Um uns die lange An- und Rückfahrt zu sparen (es ist doch Jänner) sind wir mit dem Auto zu einem Gnadenwald-Parkplatz gefahren. Kurzes einfahren (fast zu kurz) und dann ging's schon hoch auf der Mautstraße. Bull Shit, gleich in der ersten Kurve Eis, auch in der zweiten Kurve. Danach wieder, Gabi rutscht weg und kann an dieser Stelle (noch) einen Sturz vermeiden. Danach wurde es aber aper und sehr lange hat es dann gut ausgeschaut. Wir spekulierten, dass wir die Alm doch noch erreichen konnten; wenn man rauf schaut auf den Berg war es berechtigt.



Vor der Kehre die ganz hinten in der Klamm ist begann aber erstmals tiefer unfahrbarer Schnee. In der Kehre hörten wir von einem Mountainbiker der aufgegeben hatte, dass es immer unmöglicher wird zu fahren. Egal, wir ließen uns nicht abhalten und traten weiter in die Pedale. Nach der nächsten Kurve war wieder schieben angesagt, dann kurz fahren. So ging es noch zwei Kehren und ein kurzes Stück weiter.

Hier an dieser Stelle wurde uns von einem Bergwanderer gesagt, dass sich der Weg bis oben nicht mehr ändert. Tja, nach kurzer Besprechung gaben wir auf (war auch sinnvoll - siehe Bild).



Wir sind dann schiebend und fahrend zu einer Bank runter zum Umziehen. Ab hier war fast alles fahrbar, außer diesen Eisfeldern ...



Und jenes vereiste Wegstück welches Gabi schon bei Rauffahren zu schaffen machte warf sie jetzt ab. Aufgrund eines unglaublichen Fahrmanövers (Richtungsänderung am blanken Eis) machte sie Bekanntschaft mit dem kalten Boden. Aber nix passiert, sie litt die nächsten Minuten nur an einem Lachflash.

Zach, es war jetzt saukalt. Die Socken waren wegen des Schnees nass und zum Glück hatten wir das Auto nur ca. 1 Kilometer vom Mauthäuschen entfernt geparkt.

Fazit: Obwohl wir nur die halbe Strecke hinauf zur Hinterhorner Alm bewältigen konnten (350 Höhenmeter) war es ein lässiger aber schräger Ausflug mit dem Bike zu einer Jahreszeit wo man normalerweise nicht an sowas denkt!

Montag, 10. Januar 2011

Rechenhof am 7. Jänner 2011 !!

Kaum zu glauben, neuer Höhenmeterrekord für den Monat Jänner *g.
Im Jahr 2007 sind wir am 20.1. auf der Arzler Alm gewesen, heuer am 7. und am 8.1. jeweils am Rechenhof. Verrückt aber wahr! Verdanken kann man das dem Föhn, der die extremen Minustemperaturen der Vortage vertrieben hatte und das Thermometer an so manchen Streckenabschnitten auf 16 Grad ansteigen ließ. Den Waldweg über den Alpenzoo in Richtung Schönblick (Schillerweg) konnte man aber wegen des tiefen Bodens vergessen. Dementsprechend haben die Räder auch ausg'schaut. Bei der nächsten Auffahrt wählten wir die Straße.

--> so mancher Fußgänger wird sich schon gedacht haben: "Spinner !".



Aber egal, es war lustig und auch a bißl ein Training. Angestoßen am Rechenhof auf diese "Hetz" wurde natürlich ....


Sonntag, 21. November 2010

Gabi schafft 65.000 Höhenmeter (Arzler Alm, 20.11.2010)

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. "Juhuuuu"



Es ist vollbracht! Ein neuer Höhenmeterrekord, trotz von ungünstigen Wetter geprägten Jahreszeiten (Frühling und Sommer).

Angestoßen auf die 65.000 HM wurde dann in der warmen, aber von Spaziergängern überfüllten Stube der Arzler Alm. Die Abfahrt bei ca. 6 Grad und ein bevorstehender Termperatursturz ließen Gedanken aufkommen, dass dies wirklich die letzte Fahrt im heurigen Jahr war.

Anmerkung Ende Dezember: Es war auch die letzte Fahrt 2010!

Kurz meine Daten: 68.000 Höhenmeter, 2.350 Bergkilometer bei insg. 192 Stunden am Sattel. Oder anders ausgedrückt: 89 Ausfahrten mit dem Bike.

Freitag, 19. November 2010

Höttinger Alm, Mitte November

Die Föhnströmung der vergangenen Tage ließ den letzten Schnee schmelzen und so stand einer Fahrt auf die noch bis 14.11. geöffnete Höttinger Alm nichts mehr im Wege. Ok, die Räder hatten wir zwar kurz zuvor auf Hochglanz gebracht aber was soll's, putzen wir sie halt nochmals.

Am Samstag den 13.11. starteten wir bei wirklich angenehmen Temperaturen schon um 11 Uhr vormittags (sozusagen um der zu erwartenden Karawane zu entgehen). Wir wählten den Weg über die Hungerburg und hatten Glück mit dem Verkehr. Danach radelten wir relativ gemütlich über die Arzler Alm, dem Lackenweg und Rastlboden zur Höttinger.




Ziemlich frequentiert, aber wir fanden unseren Tisch im Freien, bestellten ein kühles Blondes und was zum Essen. Wie angenehm es doch Mitte November sein kann auf 1.500 Metern im Gastgarten zu sitzen (ein Dank dem Föhn!)
Nach einem zweiten Bier machten wir und langsam auf den Weg bergab.

Ich konnte noch diese tolle Föhnstimmung mit der Serles im Hintergrund einfangen ...



Die Fahrt zur Höttinger hat sich rentiert! War es das letzte Mal?

"In geheimer Mission" nützte ich (allein) den letzten Föhntag am folgenden Montag (die Höttinger war zwar schon geschlossen) und fuhr nochmals hinauf. Temperaturen von 22 Grad am Beginn der Auffahrt und kaum kälter je weiter man rauf kam - ein Traumtag.

Ich fuhr zur Alm, traf ein letztes Mal den faulen Höttinger-Alm-Esel und radelte dann rüber zur Bank um dort bis zum Sonnenuntergang zu relaxen. War ganz schön stressig dieses Foto mit Selbsauslöser zu machen.




Tja, bevor es abkühlte (ist halt so Mitte November wenn die Sonne untergegangen ist) musste ich leider wieder ins Tal. Aber was solls, see you next year Höttinger.

... und ob es die letzte Ausfahrt mit dem Bike war? Glaube nicht! Die fanatische Gabi möchte noch vor einem möglichen Wintereinbruch die 65.000 Höhenmeter im Jahr 2010 erreichen!

Freitag, 8. Oktober 2010

Patscherkofel, 7. Oktober 2010

Ein Traumtag! Perfektes Wetter! Und so wurde es diesen Donnerstag endlich Zeit die alljährliche harte Nuss "Patscherkofel" mit seinen 1.700 Höhenmetern zu knacken.

Gabi und ich fuhren um 13 Uhr ab und wählten die Route über Patsch, denn der Weg ist zwar steil und anfangs recht langweilig (immer geradeaus und kaum Sicht nach unten), aber in perfektem Zustand.

Hier unsere alljährliche "Jausenstation" im Flachstück gleich nach der Patscher Alm.



Traumbilder am Weg zum Gipfel:






Und wie immer ein Genuss ganz oben zu stehen.








Diesmal kehrten wir nicht wie in den Vorjahren auf der Patscher Alm ein, sondern im Schutzhaus, welches lange von der Sonne angestrahlt wird (liegt ja auch auf fast 2000 Metern).



Nach 2 Bier und einem vom Wirt gespendeten Zirbenschnapserl gings dann über Heiligwasser runter ins Tal.

Freitag, 24. September 2010

Rundfahrt am Achensee, Guffert Hütte (über Kögljoch), 23. September 2010

Schon Ende September! Und eine Schlechtwetterfront wird auch angekündigt (pfff, Schneefall bis auf 1200 Meter!?).
Somit gilt: Urlaub nehmen am Tag des Herbstbeginnes und den möglicherweisen letzten angenehmen Septembertag nützen!

Um 9:30 starteten wir bei Achenkirch zum ersten Anstieg über die Köglalm aufs Kögljoch. Kalt war es noch, aber in der anfangs ganz schön heftigen Steigung wurde einem gleich warm ...

Hier ein Blick zum Achensee (schwierig ein gutes Foto vom See zu machen).



Steil und auf schlechtem Untergrund waren die letzten 30 Höhenmeter von der Alm aufs Kögljoch, aber kein Problem, irgendwie kamen wir schon rauf, schiebend oder keuchend.



Nach kurzer Trialstrecke bergab (teilweise befahrbar) gabs eine kleine Stärkung um dann den Forstweg über die Schönjochalm talauswärts Richtung Steinberg zu rollen.

Ein erster Blick auf den Guffert:



Bei Steinberg fuhren wir auf der kaum befahrenen Straße zum Parkplatz Köglboden hinab (630 HM waren schon geschafft).

Weiter gings zum eigentlichen Endziel dieser Rundfahrt, der Guffert Hütte, den Filzmoosbach entlang durch die Klamm. Kurz vor einer Abzweigung wurde der Weg ziemlich steil aber ohne Absteigen bezwungen.

Nach insgesamt knapp über 1.100 Höhenmetern erreichten wir die Hütte und Gabi gewann unsere interne Wette, dass die Kellnerin sie nach 2 Jahren wiedererkannte. Supergute Spinatknödel teilten wir uns genauso wie das Schnitzel mit Kartoffelsalat. Die Hirter-Bier wurden natürlich nicht geteilt!



Nach gemütlicher Einkehr setzten wir die Fahrt fort, zurück zur Abzweigung aber weiter in Richtung Achenwald, zweigten dann unerlaubterweise (in dieser Gegend stehen so viele Radfahrverbotsschilder) Richtung Mahmooskopf ab. An einer Weggabelung (siehe Bild) war aber leider kein Wegweiser und so mussten wir aus 3 Wegen eine Auswahl treffen.



Eigentlich wollten wir nach Leiten, erwischten aber den falschen Weg und so "drifteten" wir gefühlsmäßig weit weg vom Achensee in Richung Achenwald. Dieser Weg erwies sich aber als perfekte Abfahrt die bis kurz vor Achenkirch führte. Danach gings durch das Dorf zum Auto.

Fazit: Eine traumhafte herbstliche Rundfahrt in toller Landschaft. 50 Kilometer bei 1.260 Höhenmetern wurden bezwungen.