Samstag, 3. März 2012

Rechenhof, 3. März 2012

Bike-Opening 2012 an einem traumhaften Frühlingstag nach einem harten Winter (viel Schee und extreme Kälte)!

Die Schneemengen, wie man im Hintergrund sieht, sind immer noch enorm, der Weg zum Rechenhof aber ist bis auf ein paar Stellen trocken.Weiter rauf zu fahren, abseits des Asphalts, wird sicher noch sehr lange Zeit nicht möglich sein.



Eigentlich wollte ich die ersten Ausfahren in der schmutzigen Zeit der Schneeschmelze noch mit dem extra hergerichteten Specialized machen, aber der Gier das Cube auszuprobieren konnte ich nicht wiederstehen.


Fazit: Ein Hardtail geht bergauf um einiges besser. Auf längere holprige Abfahren freue ich mich aber nicht unbedingt.


Jedenfalls war es aber herrlich - nach über 3 Monaten - wieder am Bike zu sitzen, genauso wie eine gemütliche Einkehr bei Sonnenbrandgefahr und fast 20 Grad am Rechenhof.

... und ich bin doch mit dem Cube gefahren ...

Freitag, 23. Dezember 2011

Das wird 2012 ...

Yeah, gehe heute mein neues Bike holen. Muss aber mit dem Auto zum Bike-Point fahren, denn diesen Schneematsch und den gestreuten Salz wegen der vielen Schneefälle in den letzten Tagen kann ich dem Cube nicht zumuten. Zudem darf das Cube sicher für ein paar Tage in der Wohnung sein, bis es der Gabi auf die Nerven geht und es in den Keller runter muss  ;-(

Cube Reaction Gtc SL 


Die wichtigsten Daten:   
  • Carbonrahmen (GTC Twin Mold Monocoque Technology)
  • Rock Shox Sid RL 100 mm
  • Komplett-XT außer Bremsen
  • Bremsen Formula R1X
  • 10,3 Kilo ohne Pedale

Und übrigens: Mein Specialized-Fully, der treue Wegbegleiter auf ca. 530.000 Höhenmetern, ist unverkäuflich! Ich werde mich vehement wehren gegen die von Gabi gemachte Androhung dieses für mich "most beautiful bike ever" beim Ragg entsorgen zu lassen! So eine Frechheit!


News:

Nach der über 6-wöchigen Trockenperiode hat es kurz vor Weihnachten zu schneien begonnen, fast gleichzeitig mit dem Kauf des neuen Bikes, sehr witzig! Es ist jetzt Ende Jänner und es schneit und schneit...


Die Schneemengen auf den Bergen möcht ich gar nicht wissen, sicher über 5 Meter. Ja eh, es ist Jänner und somit Winter und da fährt man nicht mit Rädern rum. Aber die Aussicht - war letzte Woche im Wald laufen, enorme Mengen Schnee liegen da - auf eine erste Ausfahrt mit dem Cube ... wird wohl schwer vor Ende März möglich sein. That's life, so gemma halt laufen und irgendwann mal schifahren ...

Weitere News:

Es hat grad jetzt (3.2. nachmittags) MINUS 10 Grad. Es wird noch kälter. Sibirische Luft ...
Na seavas, bei den Schneemengen und dieser seltenen Kältewelle wird es wohl nix mit biken vor Ende März. Ma geeeehhhhh!

So, heute 12.2., die Tageshöchsttemperatur lag diese Woche immer so um die -12, bestenfalls bei - 5 Grad. Heute war eine Winterwanderung bei -9 Grad angesagt. Von Schönblick die Mühlauer Klamm rauf bis zurück zur Brücke wo diese riesige Lawine drinnen liegt. Bis zu 8 Meter hoch. Wann bitte soll man hier biken können? Also bis diese Schneemassen geschmolzen sind kann es lange dauern. Wir spazierten nach diesem Foto noch auf den Rechenhof auf eine kleine Einkehr, danach bei klirrend kalten Temperaturen zurück zum Auto. Aaaaaangeblich soll diese Woche die 14tägige Frostperiode enden ...


Heute 29.2. mal bessere News. In den letzten Tagen ist ein bisschen von dem weißen Zeug weggeschmolzen, die Aussichten für die nächsten ersten März-Tage sind positiv, bis zu 16 Grad werden angesagt. Vorausgesetzt es wird wirklich so warm und meine blöde Verkühlung bessert sich weiterhin, dann sollte am Samstag (3.3.) einer Fahrt zum Rechenhof wohl nichts mehr im Wege stehen. Wegen zu erwartenden nassen Straßenstücken fahr ich aber sicher nicht mit dem Cube ...

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Das war 2011 ...

... kann ich am 1.12. schon sagen.

Die Saison war lange. 113 Ausfahrten mit 90.000 Höhenmetern und 3.120 Kilometer bei mehr als 253 Stunden am Sattel. Auf Gabis Altimeter - hätte sie einen - würden 85.500 Höhenmeter stehen.

Die Luft ist bei uns beiden heraussen. Zuletzt sind wir am 19. November gefahren. Im heuer unglaublich schönen und trockenen November bin ich 5.900 HM gestrampelt nur um diese magische Zahl für 2011 zu erreichen.

Nach dem Jaufenpass sind wir nichts mehr Neues gefahren, Hinterhorner, Höttinger, Rumer halt.

Es hat schon seit 44 Tagen keinen Niederschlag mehr gegeben, man könnte immer noch rauf bis auf den Kofel-Gipfel oder besser auf der Nordkettenseite bis zur Seegrube, aber wie anfangs schon gesagt, die Luft ist heraussen und ein wenig Pause tut gut um sich auf die 2012er-Saison zu freuen.

Derweil wandern wir etwas herum und starten demnächst die Laufsaison (aaarglll, ich mag nicht laufen).

So dann, bis nächstes Jahr.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Jaufenpass, 18. Oktober 2011

... Gabi stellt die 80.000 Höhenmeter-Marke ein!

Einmal noch die Bikes ins Auto und ab in Richtung Süden. Ein letzter schöner Tag vor einer nahenden Schlechtwetterfront. Den Jaufenpass (Passo Giovo) hatte ich schon länger im Visier, auch wenn es eigentlich eine Rennradstrecke ist. Aber was soll's, so was haben wir nicht.

Wir erreichten den Ort Gasteig am Anfang des Ridnauntales wo wir die 16 Kilometer lange Auffahrt starteten. Anfangs schattig (grrr, falsche Talseite) und daher recht kühl, dann länger sonnig (feeein) und später wieder sehr viel im Schatten (ok, Jacke anziehen, zumindest bis zum oberen baumfreien Abschnitt wo es wieder Sonne gibt). Ähm, die Jacke zog ich dann nicht aus, denn dort war der angekündigte Föhn ein eiskalter Gegenwind. Bis zum Pass zu fahren war dann wirklich kein Spass (man sieht es ihr an).


Nach genau 2 Stunden endlich oben auf 2.094 Metern Seehöhe ...


... schlürften wir im Café jeder 2 Cappuccini und konnten uns vor der langen Abfahrt etwas aufwärmen und sehr viele Schichten (Kleidung) anziehen.

Noch 2 letzte Snapshots bevor es 1.150 Höhenmeter runter ging ins Tal.



In Sterzing gönnten wir uns noch einen kleinen Einkehrschwung, verweigerten aber das überall in Südtirol verkaufte Forst-Bier zugunsten einer Flasche Rotwein (Lagrein).

Fazit: Humane Durchschnittssteigung von 7,6 % durch teilweise dichten Mischwald mit relativ wenig Ausblick ins Tal. Die letzten 2 Kilometer in der baumfreien Zone jedoch mit perfektem Panorama. Am Pass grandiose Aussicht ins weitläufige Passeiertal in Richtung Meran.

Was soll ich sagen. Die Fahrt ca. 1 Monat früher und es wäre wärmer gewesen aber mit dem sicheren Nachteil des größeren Verkehrsaufkommens, bes. Motorräder.    Somit OK.

Montag, 17. Oktober 2011

Thaurer Alm, 15. Oktober 2011

Viel zu schreiben gibt's nicht zu dieser Fahrt Mitte Oktober, außer ...
> es war saukalt (oben beim Wegfahren nur 3,4 Grad),
> es war sausteil (Gabi's Lieblingsalm wird die Thaurer nie sein),
> ich hab die 80.000-Höhenmetermarke überschritten (juhuu).

Vor der Abfahrt aus dem Wohnungsfenster rausgeguckt waren wir positiv gestimmt, blauer Himmel und Sonne ... aber bei der Fahrt rüber zum Berg schauten wir uns an ... war das schon g'scheit? Dieser eisige Ostwind ... egal, ein Zurück in die warme Stube gilt nicht!

Aber es war dann doch zum Aushalten ... bis zum Rechenhof. Die Fahrt rüber zum Beginn der Thaurer Strecke wieder nicht mehr, die Auffahrt zur Alm fast alles im Schatten der herbstlich verfärbten Bäume bescherte aber doch kalte Füße und Finger.

Foto aufgenommen vor Beginn der Steilstücke.


Das Bier auf der Alm schmeckte nur bedingt, eben wegen der Kälte und wegen laut redender Hansi-Hinterseer-Verschnitte.





Die Abfahrt war echt kalt, bis runter ins Tal (nie über 7 Grad) ... und ich hatte die Handschuhe vergessen. Es dauerte sehr lange bis wir uns aufgewärmt hatten ... man wird halt nicht jünger.

Freitag, 7. Oktober 2011

Bodensteiner Alm, 6. Oktober 2011

Heute, am 7. Oktober, bin ich ins Büro geradelt, bei starkem Regen, kalten Wind und 7 Grad. Trotz dichter Wolken war ein Blick weit hinauf auf die Nordkette möglich. In Höhe Bodensteiner Alm schneit es. Die angesagte Kaltfront hat über Nacht tatsächlich die über zweiwöchige Schönwetterphase beendet.

Glück gehabt, oder besser gesagt gut geplant, dass wir gestern den letzten Traumtag für eine Fahrt auf die Bodensteiner nützten. Alles andere als ein Traum ist aber die Strecke auf der Nordkette. Grober Schotter, teilweise schon zu Sand zermahlene Steine durch die vielen LKW's machten die Auf- und Abfahrt schon fast zu einem Husarenstück.

(einzig allein das letzte kurze sehr steile Stück zur Alm ist in ausgebessertem Zustand)


Die Stadt Innsbruck sollte auch Geld für eine Wegverbesserung verwenden, nicht nur Großveranstaltungen mitfinanzieren (olympische Jugendspiele 2012, Stadionausbau und -rückbau zur Fußball-EM 2008, usw.). Es gibt viele Sportler die diese Wege nützen und die Almen der Nordkette beleben! Aber andere Sachen werden den Verantwortlichen schon wichtiger, weil medienwirksamer, sein.

Jedenfalls aber war es ausgesprochen herrlich kurzärmlig auf der Alm in der Sonne zu sitzen, ein Bierchen zu genießen und die Edith wieder mal zu sehen. (anstatt den Nachmittag im Büro zu verbringen)

Hier einige Fotos von dieser schönen aber steinigen Ausfahrt.






Mittwoch, 28. September 2011

Seiser Alm, 28. September 2011

Wetterglück im Urlaub, und das schon seit über einer Woche. Heute war eine lang geplante Tour angesagt, zur größten Hochalm Europas (57 km²), der Seiser Alm oder auf italienisch Alpe di Siusi.

Lästig die Anfahrt über die baustellenverseuchten Autobahnen und dann die Straße mit kaum Überholmöglichkeiten und einem miserablen deutschen Autofahrer vor uns. Aber egal, wir schafften es doch noch nach St. Ulrich. Parkplatz? Nix gratis parken ... somit in ein Parkhaus, aber 6 Euro für den Tag waren ok.

Wir fuhren in Richtung Jendertal, dem wohl ruhigsten Zugang zur Seiser Alm.


Ach wie ärgerlich, wir hätten nach dem Talende einfach in Richtung Saltria fahren sollen. Leider habe ich mich von einem Tourenvorschlag aus dem Internet auf den Weg Nr. 11 "verirrt", bei dem man angeblich die sanfte Erhebung Wolfsbühel befährt um die Seiser Alm von einer ihrer schönsten Seiten zu genießen. Ähm, irgendwann ging es immer wieder bergab (nach St. Urlich? von dort sind wir doch hergekommen), dann war so eine Art Wegende und wir schoben einen Karrenweg bergauf.
Schnitt, stop ... oben war es schon schön, aber wo war der Weg?



Traumhaftes Panorama mit dem gewaltigen Langkofel und im Hintergrund der Sellastock.

Endlich fanden wir einen "Fortsetzungsweg", aber der war grauslich. Irgendein Bagger hat ihn zu einer Sumpflandschaft verwandelt. Räder und Schuhe schauten danach dementsprechend aus. Bei einem Brunnen probierten wir etwas Dreck von den Schuhsohlen zu entfernen; na wenigstens kam man wieder in die Clickpedale rein.

So, nach ein paar wilden Schnappern gings mal wieder bergab, nur wohin ... haha


Der Schlern und die Santner- und Euringerspitze im Hintergrund.


... und dieses Postkarten-Foto von der Langkofelgruppe (links der 3.181 m hohe Langkofel, rechts der 2.956 m hohe Plattkofel) entstand am Beginn der Asphaltstrecke nach Compatsch.

Endlich ein Gasthaus direkt in diesem Touristenort und endlich der lang ersehnte Cappuccino. Der war so köstlich, dass wir gleich noch einen bestellten.

Auf einem asphaltierten Höhenweg radelten wir mittelmäßig steil bergauf in Richtung des Hotels Panorama.



Den kurzen Abstecher zum Hotel leisteten wir uns für eine kleine Fotosession.


Unten im Hintergrund blinzelt die Königin der Dolomiten, die 3.343 Meter hohe Marmolada, hervor.



So, wieder kurz bergab und dann hinauf in Richtung Mahlknechtjochhütte unserem eigentlichen Endziel der Tour.

Noch ein Schlern-Foto.


Im zachen Auf und Ab führte der Weg weiter an der urigen Almrosenhütte vorbei (kurz davor sehr steile Abfahrt).


Vor der kurzen Abfahrt zur Mahlknechtjochhütte sind wir am höchsten Punkt der Tour. In der Hütte gönnten wir uns ein Bier (Forst ... schon wieder).


Blick von der Alm in Richtung Grasleitenspitzen.

So, ab der Hütte gings endlich (zumindest mal für einige Zeit) bergab zum Tirler und weiter nach Saltria.


Übers Jendertal wollte ich nicht zum Auto, die Fahrt in Richtung Monte Pana soll im Angesicht von Lang- und Plattkofel ein optisches Highlight werden. Leider waren ein paar bissige Anstiege dazwischen ... nachfolgend ein paar Impressionen auf der Fahrt nach Monte Pana.











Wie immer (in Italien) ruppig führte der Weg hinab nach Monte Pana, dann auf Asphalt runter ins Tal nach St. Christina. Auf der viel befahrenen Bundesstraße rollten wir nach St. Ulrich, packten die Bikes ins Auto und traten die Heimreise an.

Fazit: 1.350 Höhenmeter wurden auf 43 Kilometer vernichtet, teilweise anstrengend. Diesen Weg Nr. 11 ins Nichts empfehlen wir nicht.