Donnerstag, 27. Juni 2019

Urlaub im Juni 2019

Mit dem Wetter haben wir in diesem 2-wöchigen Urlaub echt Glück gehabt. Die extreme Hitzewelle mit 37 Grad startete am Montag nach Urlaubsende. Und der "Winter", jedenfalls die Heizperiode, war mit Ende Mai ja auch beendet. *Schrulliges Wetter*

So, langer Blick zurück. Am Freitag vor Pfingsten, also am letzten Arbeitstag, hatten wir die Idee am Nachmittag nach Mittenwald zu fahren um unseren Vorrat (bayrischer Gerstensaft und Drogerieartikel) wieder aufzufüllen.
Das prognostizierte Stauwochenende - weil ja alle Deutschen gleichzeitig an den Gardasee fahren und ihnen egal ist wenn sie um viele Stunden länger brauchen (die spinnen) - haben wir auf der Fahrt nach Zirl mitbekommen. Unendlich lange Staus auf der Autobahn und in Innsbruck, alles verstopft.
[Einschub: Endlich reagiert Tirol und verhängt für Durchreisende gewisse Fahrverbote!]


Wir planten also gegen Abend heimzufahren, nahmen unser Bergzeug mit und gingen nach erfolgter Vorratsauffüllung auf die Brunnsteinhütte. Die liegt zwischen der Grenze und Mittenwald mit einem eigenen Parkplatz auf der Bundesstraße.

Anfangs ein lästiger Karrenweg, danach ein wirklich schöner Steig und - es war sehr warm - zur Belohnung oben ein Mittenwalder Bier.



Lässt sich aushalten hier oben den Stau abzuwarten, mit Blick aufs Wettersteingebirge.


Nach Speis und Trank hatschten wir wieder runter,


beruhigten eine Mutter mit Kleinkind am Rücken dass es nicht mehr weit zur noch geöffneten Hütte sei und erreichten später das im Schatten geparkte Auto, mit dem wir dann staufrei nach Innsbruck zurück fahren konnten.


War eh ein guter Auftakt in den Urlaub. Weniger gut war, dass am Tag danach unsere Waschmaschine den Geist aufgegeben hat (Error --> Serviceline anrufen). Bevor wir dieses fast 10 Jahre alte, sehr oft gebrauchte Ding teuer reparieren lassen kaufen wir uns lieber eine Neue.

Gleich am Dienstag Media-Markt und 90 Euros gespart weil wir sie selbst abgeholt und angeschlossen haben.  :-)


Am Mittwoch war ja unser Ausflug nach Sonthofen im Oberallgäu geplant, somit war übers Pfingstwochenende + Dienstag eigentlich nur Relaxen, Boxtraining (aha) und Rennradln am Plan, soweit ich mich noch erinnern kann.


An diesem Mittwoch auf der Fahrt ins Allgäu ließen wir die sommerlichen Temperaturen hinter uns und fuhren über Fernpass-Reutte-Lechtal zum Haldensee für eine kurze Kaffee-Pause. Ja unglaublich, nur 15 Grad und sehr frischer Wind. Die Wetterlage war in Mitteleuropa zweigeteilt und wir fuhren direkt in den kälteren Teil.

Knapp nach Mittag erreichten wir Sonthofen und den Brauereigasthof Hirsch, wo wir für 3 Tage ein komfortabel-rustikales Zimmer mit Balkon (nur 72 € die Nacht) bezogen.



Jetzt wird sich so mancher fragen, wieso Sonthofen, das kennt doch kein Schwein.

Der Grund ist a) dass es hier schöne Berge und gleich daneben das Flachland gibt und b) (also eigentlich ist das a)) dass wir die Gerüstbau-Truppe, die wir auf unserer letzten Schiffsreise kennen lernten, überraschen wollten.

Nach einem echt ausgezeichneten und günstigen Mittagessen im Hirsch (mit selbst gebrauten Bier um € 3,20 !!! ... also keine Wucherpreise wie in Innsbruck) spazierten wir auf die andere Seite der Iller (ist ein Fluss) zum Sonthofener See, vorbei an einer netten unglaublich ruhigen Wohngegend.

So, die Überraschung war wohl nichts, das Haus des Metallbauunternehmers war leer. Ein WhatsApp blieb unbeantwortet und somit hatschten wir minimal enttäuscht zum Gasthaus "Zum Schiff".



Der Gedanke, der Deck13-Chef war von seinem "Schaffe" zurück enpuppte sich als Fehlanzeige. 

Wir blieben noch kurz an diesem netten See



um dann in Sonthofen im Bistro Relax und später in unserem Brauereigasthof den Tag ausklingen zu lassen.

Ach ja, dieser Berg hier:



Man nennt ihn wegen seiner markanten Lage direkt am Rand der Alpen den "Wächter des Allgäus", der Grünten, 1.738 Meter hoch, von Gabi "Grinten" genannt, keine Ahnung warum, ist wohl ihr Dialekt.

Auf diesen raufzugehen war der Plan für den nächsten Tag. Dieser kleine Hügel. Ein Klacks für Tiroler .....


Gut ausgeschlafen sind wir bald nach dem Frühstück mit dem Auto nach Burgberg und etwas hinauf zu einem Wanderparkplatz gefahren. Und schon bald merkten wir, dass dieser Hügel kein Klacks war, denn ein Karrenweg, der später teilweise asphaltiert war, ging gleich extrem steil weg. Ich war dann froh, dass dieser Weg endlich zu einem Steig wurde. War zwar einfacher zum raufgehen, aber die Steilheit blieb erhalten.

Am Grüntenhaus (wo wir beim Runtergehen eingekehrt sind) vorbei sind wir dann auf den Gipfel und haben diesen nach 770 Höhenmetern in weniger als 1 1/2 Stunden erreicht.

Der 95 Meter hohe Sendeturm des Bayrischen Rundfunks.


Dann noch weiter zum Gebirgsjägerdenkmal von wo aus wirklich traumhafte (das Wetter war inzwischen recht gut) Rundumblicke möglich waren.







Genial so von oben ins Flachland zu schauen ....




So, Zeit fürs runtergehen, a Windjaggerl brauchten wir.

(Sonthofen da unten)


Das Grüntenhaus nach der Einkehr beim Abstieg.



In einer Bäckerei in Burgberg mussten wir uns mit Brot versorgen (Hungerast), in unserem Gasthof mit Selbstgebrauten. Im Zimmer dann hat es uns einipraggt (=hinlegen und eingeschlafen, ach wie fein, auch das ist Urlaub).

Inzwischen hatte sich auch Deck13 (=Martino) gemeldet. Er war auf einer Baustelle im Kleinen Walsertal, ohne Handyempfang (oder war es gestillter Durst der ein Handy unauffindbar machen kann?). Egal.
Hoffend dass wir noch vor Ort sind meldet er sich morgen in der Früh ....

Am Heimweg:


Eigentlich wöllten wir ja die Rennräder mitnehmen um am Freitag eine Runde in Richtung Kempten zu drehen. Im Nachhinein betrachtet war es gut, dass wir die Räder daheim gelassen haben.

Daher lautete der Plan für diesen Freitag auf das Ofterschwanger Horn zu gehen.

Aber! Um 8:30 Uhr ein Sprach-WhatsApp mit der Einladung von Deck13-Martino nach dem Frühstück mit ihm auf ein Bier und einen Schnaps zu gehen. Na seavas!

Und so war es auch. Cool wenigsten ihn von der Deck13-Truppe wieder zu sehen. Nach der Kurzeinkehr in der Hinterstube einer Brennerei hat er uns angeboten mit ihm nach Ofterschwang zu fahren und von dort die Bergtour zu starten. Gute Idee. Da sind ja einige Almen und besser ist es das Auto beim Hotel stehen zu lassen.

Wir haben uns schnell die Bergsachen angezogen, den Rucksack gepackt und die Camelbak's mit Wasser befüllt. Nach einer kleinen Sightseeing-Tour per Auto waren wir am eigentlichen Startpunkt der Tour angelangt, dort wo die Schlitte Hitte steht.

Ha, und wenn trifft man dort, eindeutig zu erkennen an der Farbe seines Outfits?
Den Jürgen, ungewohnt nüchtern mit einer Kaffeetasse in der Hand, an seiner Arbeitsstätte. Das war Absicht dieser Einkehrschwung   :-)


Es freut einen immer wieder Leute zu treffen, die man echt mag.

Nach diesem weiteren Bier (Jürgen musste wieder schaffe gehen) fuhren wir - natürlich mit dem Auto - zur nächsten Hütte, gerade mal 50 Höhenmeter weiter oben. Oh wie anstrengend dieser Wandertag!

Wir sind dann auf dieser Alm sozusagen hängen geblieben und ab sofort hatte sich unser Wandertag aufs Ofterschwanger Horn auf ein anderes Jahr verschoben.




Genial auch das Essen dort. Sensationell guter gemischter Salat und ebenso kulinarisch perfekt das auf 3 aufgeteilte Gordon Bleu + Kasspatzln.

 

Natürlich durfte ein Schnaps nicht fehlen und .... ja egal, wir sind dann wieder runter zur Schlitte Hitte, dort durfte endlich mal ich zahlen, aber einen Kaffee und für den Jürgen etwas Schärferes.
Danach mit Jürgen im Auto zu Martino's Haus, natürlich nicht auf einen Kuchen.

Und der nächste Deck13-er, Jürgen II.   :-)

So, jetzt im Schnellvorlauf. Weiter - aber mit einem Taxi - zu einer Cocktail-Bar, weiter zur Relax-Bar auf einen Tequila (Gabi und ich nicht) und dann weiter zum Gasthof Hirsch.


Dort haben wir auch noch den nächsten vom Deck13 getroffen ... Flo (mit seiner Freundin). Wie cool!

Spät wurde es, so gegen Mitternacht hat der Gastgarten dann endgültig geschlossen. Wir verabschiedeten uns von den Deck-13ern, sozusagen auf ein Irgendwann-Wiedersehen, und gingen mit dem immer noch gleich gefüllten Rucksack (mit unbenutztem Camelbak) aufs Zimmer.
War ein "harter" Tag. Wir sind glaube ich bald eingeschlafen.

Am nächsten Tag, Samstag, spazierten wir nach dem Frühstück noch ein wenig im Ort herum, gönnten uns einen Cappuccino und schon war es wieder Zeit heimzufahren.

Die Staus ab Reutte zum Fernpass hin umfuhren wir über's Hahntennjoch.


Zum Glück hat sich im Inntal die Hochwassersituation inzwischen wieder entspannt. Vor 3 Tagen hatten wir echt ein schlechtes Gewissen wegzufahren.


In der zweiten Urlaubswoche hatten wir eigentlich vor die Rennräder im Auto zu verstauen und in die Nähe von Bozen zu fahren. Hat sich aber erübrigt weil wir kein Zimmer bekommen haben und die Wettervorschau für Südtirol nicht gut war.

Wie sagt der Luggi, ein alter Bergkamerad und Augustiner-Liebhaber: Bei ins ischs am schiansten!

Am 18. Juni sind wir von Lans weg meist über den Ochsensteig auf die Lanser Alm rauf


und nach einer Einkehr runter auf Heiligwasser, wo die neuen Pächter mit echt köstlichen Gerichten aufwarten. Spät war es wie wir wieder beim Auto waren.



Sportlich erwähnenswert ist vielleicht noch eine Rennradrunde am folgenden Tag nach Wiesing auf einen Kaffee und eine super-leckere Mohnschnecke in der Dorfbäckerei Ezeb. Haha, erstmals waren wir knietief im Wasser. Die Gegend von Weißlahn war wegen des Hochwassers der Vorwoche an vielen Stellen überschwemmt, so auch die Straße. Wir fuhren zwar durch, aber mit den Rennrädern war eine Stelle schwer zu bewältigen und somit runter und somit nasse Füße. Gut dass es sehr warm war (die Hitzewelle der folgenden Woche kündigte sich langsam an). Auf der Rückfahrt umfuhren wir Weißlahn von Pill bis Weer auf der Bundesstraße. War keine gute Idee, der Verkehr ist wirklich extrem.
Waren auch 85 Kilometer inklusive anschließender Belohnung im Bierstindl.


In diesen 2 Urlaubswochen haben wir zwar nicht "alles zerrissen", waren aber trotzdem ausreichend aktiv - man wird ja nicht jünger - und Urlaub soll ja auch zur Entspannung dienen.


Dienstag, 2. April 2019

Kurztrip nach Hamburg


(und wieder den Text, nicht das Bild)


Montag, 18. Februar 2019

Bike-Saison eröffnet :-)




... naja, wird wegen des vielen Schnees noch ein wenig dauern, aber bis zum Rechenhof kein Problem.

Dienstag, 29. Januar 2019

Rumer Alm, 27. Jänner 2019

Erste Outdoor-Aktivität im Jahr 2019 erst gegen Ende Jänner. Warum?
  • Bin am 1. Jänner mit Halsschmerzen aufgewacht, na super ... Antibiotika habe ich widerwillig eingenommen. Gabi war auch krank, entsprechend auch ihre Geburtstagsfeier. 
  • Ab Anfang Jänner hat es geschneit wie wahrscheinlich noch nie seit es uns gibt. So war die Nordkette länger wegen Lawinengefahr gesperrt, somit die Rumer Alm geschlossen.
  • Man wird dann irgendwie faul und schiebt anstrengendes bergauf gehen so vor sich her.
So genug begründet und gejammert  ;-)

Am 27. Jänner, ein Sonntag, sind wir nach einem Besuch in Rum zum Schießstand-Parkplatz. Ab dem Brunnen knapp oberhalb erkannten wir die Landschaft nicht mehr. Ja ok, wir waren hier zuletzt Mitte November unterwegs, aber das Erinnerungsvermögen funktioniert schon noch ein wenig.

Schneemassen Ende nie, deshalb auf den mit wenigen Spuren ausgetretenen Pfaden entsprechend anstrengend, auch weil man oft unter, über und neben den umgestürzten Bäumen vorbei musste.
Schaut echt arg aus auf der Nordkette. Da wartet noch viel Arbeit auf das Forstamt.

Ab der Enzianhütte sind wir dann den super präparierten Rodelweg rauf und - eben weil wir später dran waren - konnten in der Rumer Alm locker einen Sitzplatz ergattern.

Nach dem Auftanken (wir hatten blöderweise zum Raufgehen kein Getränk mit) war es schon dämmrig.




Die Lampe und die Grödeln brauchten wir beim Runtergehen, auch die Stöcke, denn es war wegen dieser Schneemassen nicht gerade ungefährlich.

Endlich wieder Frischluft im Wald getankt.  


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Kurzer Einschub von einer Wanderung im Mai auf die Arzler Alm.
So schaut es derzeit dort oben aus. Eine riesige Staublawine, die Anfang Jänner abgegangen ist, hat den Wald regelrecht zerstört.





Montag, 22. Oktober 2018

Mittelmeerkreuzfahrt 2018


(wieder den Text, nicht das Bild)




Mittwoch, 17. Oktober 2018

Latzfonser Kreuz, 17. Oktober 2018

So präsentierte sich die Hohe Munde bei Telfs am Sonntag. Traumwetter, Traumsicht.
Wir waren mit dem Rennrad unterwegs.




Somit nahm ich einen Urlaubstag für den Dienstag, in der Hoffnung die Dolomitenberge in eben solcher Traumsicht genießen zu können.
Leider wurde nichts draus, es trübte ein, irgendso blöde Wolkenbänder hat es dahergetrieben und mich richtig grantig gemacht. Aber gegen das Wetter kannst halt nichts machen.
War trotzdem ein schöner Tag, zusammen mit Gabi in dieser herrlichen Bergwelt!

Wir waren schon vor 10 Uhr am Brenner, sind längere Zeit im Outlet-Center gewesen (Shopping) und dann von Klausen über Latzfons zum Parkplatz Kühhof gefahren.

Von dort geht ein eher eintöniger Weg zur Klausner Hütte und weiter zum Latzfonser Kreuz,




dem höchsten Wallfahrtsort Europas auf über 2.300 Metern.

Nur 8 Grad hatte es draussen, so haben wir uns in der Hütte bei Speckknödeln und Hirtenmaccheroni (beides ausgezeichnet) den Hunger gestillt.




Wieder zurück auf 2.000 Metern bei der Runggerer Saltnerhütte.




Wir sind dann noch auf der Klausner Hütte auf ein (Forst-)Bier eingekehrt und haben dort die letzten Sonnenstrahlen dieses Tages genossen.



Tja, wie gesagt, es scheint als ob es mir nicht vergönnt ist diese wunderschönen Dolomiten-Berge (im Hintergrund) bei richtiger Traumsicht zu genießen.


Am Parkplatz war es dann schon dunkel, das Rittner Horn noch in der Abendsonne.


Montag, 20. August 2018

Das Jahr 2018 bis August

Nachfolgend ein längerer Eintrag über diverse Aktivitäten im ersten Halbjahr, incl. dem August-Urlaub.

Ja wo fängt man zu schreiben an? Am besten chronologisch, die aktuellste Outdoor-Aktivität ganz oben, somit sinnvoll diesen Post von unten nach oben zu scrollen.  ;-)


Mit dem Rennrad in Oberbayern
(genauer gesagt im Fünfseenland)

Ach diese arge Hitzewelle im August und wir haben 2 Wochen Urlaub, irgendwie fein ein schönes Wetter aber doch nicht fein, denn eigentlich ist jede körperliche Anstrengung mit Vorsicht anzugehen.

Wir buchten ein Zimmer im Gasthaus Georg Ludwig in Maising, irgendwie zufällig über booking.com gefunden. Ich wollte einfach ein Hotel wo Starnberger- und Ammersee mit dem Rad leicht zu erreichen sind. Wir hatten Glück, dieses Gasthaus ist wunderschön, der zugehörige Biergarten sowieso.


Glück hatten wir, dass das Wetter am Vortag etwas abkühlte und so konnten wir am Tag der Anreise (Feiertag, 15.8.) gleich nach Mittag unsere erste Radtour starten.

Hier die aufgezeichnete Strecke um den Starnberger See.


Das Navigieren ist in einem Land ohne Berge gar nicht so einfach, anfangs fehlte mir komplett der Plan wo sich die Himmelsrichtungen befinden. So fuhren wir nach einem ausgezeichneten Mittagessen in unserem Gasthof einfach der Nase nach. Und es passte, wir fanden bald einen Radweg.

Wir umrundeten den See im Uhrzeigersinn und waren bald in Starnberg. Etwas lästig durch den Ort durch, bald aber waren wir auf dem Radweg neben der Perchastraße und konnten richtig Gas geben. Aber das wollte ich ja eigentlich nicht. Neben dem See zu radeln, zwar etwas langsamer, war mein Vorhaben.

So bogen wir leider vorm Ort Berg zum See ab und mussten ein Stück auf Schotter fahren, an der Votivkapelle vorbei. Richtig wäre es gewesen erst auf der Assenbucher Straße zum See zu fahren (muss mir das merken, einfach so ...).

Endlich am See:




Das Radln am See war ein Genuss und wir staunten über all diese schönen bis prunkvollen Häuser der Küste entlang.

Wir sind halt dann auf das typische bayrische oder überhaupt deutsche Problem gestoßen, dass ein asphaltierter Radweg plötzlich in Schotter übergeht. Nicht wie in Tirol, wo das Land den gesamten Radweg baut, sind bei den nördlichen Nachbarn immer die Grundbesitzer zuständig, und nicht jeder nimmt für Asphalt Geld in die Hand. Somit waren wir dann recht oft auf Schotter, ganz grausig bei diesem Bernrieder Park. Danach hatten wir genug von Schotter und fuhren auf der Straße, den Fokus auf ein bierausschenkendes Gasthaus gerichtet, welches wir erst in Possenhofen, fast am Ende der Seeumrundung gefunden haben. Dafür schmeckte das Löwenbräu dann ausgezeichnet.

Danach fuhren wir leicht bergauf über Pöcking (ein kleiner Verfahrer inbegriffen) zurück zu unserem Gasthaus.


Den Abend ließen wir bei einigen Hacker-Pschorr im Biergarten ausklingen, die Räder standen ja inzwischen in der Garage und hatten 57 Kilometer mehr drauf, bei 460 Höhenmetern.


So, und damit man nicht jedes Bierhochstemmfoto einzeln posten muss hier eine Collage ....


..... *hicks* .... wo ist das Zimmer gleich? .....


Tag 2, Donnerstag, Traumwetter, gemütliches Frühstück, dann umziehen und Start in Richtung Ammersee.


Der einsame Weg über Jägersbrunn


wurde leider wieder zu einer Schotterpiste.

Nach Erreichen der Straße auf dem danebenliegenden Asphaltradweg radelten wir dann schnell nach Rothenfeld und ab dort auf einer kaum befahrenen Straße in Richtung Norden nach Frieding. Hier konnten wir richtig "bolzen"!  :-)

Weiter leicht bergauf nach Widdersberg.


Weiter runter zum Pilsensee (nur durch die Bäume hindurch erblickt) und dann nach Schlagenhofen. Dort habe ich ein Schild gesehen: Paradieswinkel Gasthof Woerl am Wörthsee.
Nein nein, nicht auf ein Bier, sondern auf einen Cappuccino (oh, um 3,80 Euro pro Tasse) kehrten wir ein.

Was für ein schöner See, lt. Wikipedia einer der schönsten und saubersten Seen Bayerns.




Entgegen dem urspünglichen Plan haben wir der Tour eine Runde um den See angefügt. Hat sich rentiert. Siehe Foto von der anderen Seite.



Bald danach erreichten wir den Ammersee.



An der Westseite des Sees sind wir wieder runter, bis Utting auf einer perfekten Rennradstrecke neben der Bundesstraße incl. eines Rennens mit einem neugierigen Traktorfahrer.

Leider bei Utting falsch runter zu einem Campingplatz, somit wieder rauf und dann anfangs auf Asphalt, später natürlich wieder Schotter (aber optimal weil hart gepresst) bis nach Dießen um dort im Strandhotel eine Kleinigkeit zu essen und endlich ein Bier (Weihenstephaner) zu trinken.



Über einen Umweg auf einem Feldweg


erreichten wir das Ostufer des Sees und fuhren einige Kilometer auf Schotter direkt am Ufer. War schön aber anstrengend.

Knapp vor Herrsching gelangten wir über einen Campingplatz auf die Straße die bergauf zum letzten Ziel, dem Kloster Andechs führte.



Was für ein geniales Fassbier! Mit einem war natürlich nicht genug, bei zwei natürlich stopp.
Wir schauten uns noch ein bißchen um, mit den Rennradschuhen an den Füßen halt nicht so leicht.

Danach fuhren wir über die Starnberger Straße (Blick zurück auf das Kloster)


wieder auf perfektem Untergrund

(hier sieht man gut wie diese Radwege neben der Straße verlaufen)

wieder zurück, auf kleinem Umweg über Perchting, zu unserem Gasthof.

83 Kilometer bei 650 Höhenmeter wurden gefahren.

Nach dem schon üblichen naturtrüben Hacker-Pschorr Kellerbier im Garten unserer Bleibe zogen wir uns um und spazierten zum Maisinger See um dort den Abend bei einem Schnitzel mit Pommes und dem wohlschmeckenden Maisinger Bier im Maisinger Seehof ausklingen zu lassen.


Abschließend muss ich sagen, dass dieser Tag der lässigste Tag am Rennrad ever war!

Nach dem Frückstück am Freitag fuhren wir dann mit einem kurzen Zwischenstopp in Mittenwald heim nach Innsbruck.

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Hundstalsee, 19. August 2018

Sonntag, letzter Tag des 2-wöchigen Urlaubes. Wääääh, morgen wieder der Alltagstrott mit Wecker stellen auf 5:40 Uhr.

So sind wir mit Daniel und Zsanett mit dem Auto diese schrecklich-grausige Piste bis zur Inzinger Alm gefahren, dann die 600 Höhenmeter zu diesem schön in die Berge eingebetteten Hundstalsee.

 

Der Steig von der Jägerhütte zum See war sehr steil, der See mit dem Apollontempel aber wunderschön.

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Kaisersäule, 13. August 2018

Schon wieder so ein extremer Hitzetag. Man kriegt ja kaum Luft, haben aber für heute die Kaisersäule oberhalb der Thaurer Alm geplant. So richtig zeitig aus dem Bett sind wir auch nicht gekommen und so sind wir erst ca. um 9 Uhr am Thaurer-Alm-Parkplatz aus dem Auto ausgestiegen.

Der Plan in Richtung Kiechlberg, dann den Gasperlsteig zu nehmen, war ja weil schattig dort, sehr sinnvoll. Trotzdem musste man das Tempo dieser grausigen Hitze und Schwüle anpassen.

Der Steig später zur Kaisersäule war relativ steil, die Aussicht dort oben entlohnt aber.

 

Danach sind wir in Richtung Törl gegangen und den Hohwercher Steig zurück mit späterem sehr steilen Abstieg zum Weg zur Thaurer. Dort ein rettender Radler, all unsere mitgenommenen Flüssigkeiten waren schon lange verbraucht.


Es war gemütlich, die Knödel-Speisen ausgezeichnet. Leider war es dann für über eine Stunde mit dieser Gemütlichkeit wegen eines dauerschnatternden E-Bikers vorbei.

Runter zum Auto sind wir meist am Weg geblieben, ist knieschonender.

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Franz-Senn-Hütte, 9. August 2018

Terrorhitze!

Die Idee für diesen Tag. Wir fahren mit dem Auto ins Oberbergtal bis zur Oberrisshütte auf 1.742 Meter, dort ist es sicher kühler und wir starten dort unsere Wanderung zum Rinnensee.

Aus dem Auto ausgestiegen, pfoaahh. Da ist es ja auch heiß. Geh leck ...

Nutzt nix, Wasser haben wir ja genug mit. Kurz am Weg, dann den Steig rauf. Der ist zwar absolut nicht steil, liegt aber südseitig und somit brennt dieses helle Ding da am Himmel immer voll auf unsere Köpfe. Fast bei jedem Baumschatten haben wir eine kurze Trinkpause eingelegt; man will ja überleben.

Am Plateau, wo die Alpeiner Alm liegt, war ein angenehmer Wind zu spüren, die Wanderung wurde erträglicher. Also doch eine gute Idee hier zu sein anstatt in diesem siedend heißen Betonbruck ähm Innsbruck.

Die Franz-Senn-Hütte, auf 2.149 Meter liegend war in Sicht.


Den Plan zum Rinnensee zu gehen mussten wir aus unbekannten Gründen aufgeben


und so stiegen wir wieder ab und spazierten dieses wunderschöne Hochtal zurück zum Höllenrachen, einem unterirdischen Klettersteig den Daniel schon mit Zsanett absolviert hat.


Blick zurück zur Hütte.


Mittagessen dann eben dort bei - oh wir waren überrascht - diesem Bier:


Ja sapperlott. Wenn im Schatten gesessen bist, dann hast eine leichte Jacke gebraucht. Herrlich!
Dann hat es auch noch kurz geregnet, danach wieder bestes Wetter und wir gingen runter zum Auto.



Fazit: Der Hitze der Stadt, die im Sommer brutal ist, entflohen!  :-)

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Reintalerseerunde, 7. August 2018

Wie jedes Jahr die 120-Kilometer-Runde im Inntal bis nach Kundl, dann rauf auf den Reintaler See mit Mittagessen im Haflinger Hof und später über Kramsach, Münster, Wiesing, usw. wieder heim.

Wie schon erwähnt plagt diese enorme Hitzewelle und obwohl dabei rennradln wohl die sinnvollste Sportart ist, muss auf Länge und Härte der Tour bedacht genommen werden.

Wir hatten einfach Glück. Bis Kundl begleitete uns eine riesige dünne Wolke, somit Schatten sogar wieder zurück bis nach Schwaz. Dann aber (dazwischen ein kl. Missgeschick im Kreisverkehr in Jenbach) kam die Sonne durch und der Rest bis zum rettenden Augustiner im Bierstindl war eine arge Qual.

Fotos gibts keine ....

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Grießkogel und Geislerspitzen, letzte Juni-Woche

Im August-Urlaub zu heiß, im Juni-Urlaub zu nass, windig, kühl.

Somit war wandern anstatt am Sattel zu sitzen angesagt.

26.6. Grieskogel

Über den inzwischen schon bekannten Steig rauf nach Salfeins.



Eigentlich wollten wir die gesamte Runde bis zum Schaflegerkogel gehen, war aber aufgrund des unsicheren Wetters für uns nicht möglich.

Somit sind wir nach Erreichen des 2.158 Meter hohen Grieskogels über den steilen Steig wieder abgestiegen.


Blick runter auf die Kemater Alm.



27.6. Geislerspitzen

Wo dieses gewaltige Bergmassiv in den Dolomiten ist siehe hier:    anklicken

Eilig hatten wir es nicht, so machten wir bei der Hinfahrt am Brenner einen Zwischenstopp (Outlet-Center und Cappuccino).

Dann ging es weiter über Klausen ins Villnößtal bis zum Parkplatz Zanser Alm. Es gab noch ein paar blaue Flecken am Himmel.


Nach kurzem Anstieg erreichten wir den schönsten Waldweg den ich kenne, den Adolf-Munkel-Weg.


Diesen wanderten wir entlang, das Wetter war so-la-la, bis zur traumhaft liegenden Gschnagenhardt-Alm.

Einfach nur Bilder ....










Ganz schön kalt wurde es, der Wind stärker, die anderen Gäste waren inzwischen verschwunden.


Der Weg zurück zum Parkplatz führte über die Dusler Alm.


Wir hatten absolut keinen Handyempfang und erst im Auto erreichten uns mehrere Whatsapp-Meldungen dass die deutsche Fußballmannschaft bei der WM gegen Südkorea ausgeschieden war.

Sorry Germany, wir sind da etwas böse, die Jubelrufe im Auto waren noch bis Klausen zu hören.

In Klausen gönnten wir uns in der Pizzeria "Walther von der Vogelweide" noch eine ausgezeichnete Pizza. So soll eine Pizza schmecken und nicht so wie in diesen Pseudo-Pizzerien in Innsbruck.
(aber das ist ein anderes Thema)


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Salfeins

Diesen Post abschließend noch eine kurze Erinnerung an eine Spätwinterwanderung zu unserem Lieblingsziel.

Piefke-Saga-Optik:


Einfach entspannend dort.