Dienstag, 19. Juli 2022

Urlaubswoche im Juli 2022

Schon wieder fiel uns die Entscheidung sich entweder ins Auto zu setzen und wegzufahren (zb. Jesolo ... machen wir im September oder Gardasee ... mag ich nicht) oder bei bester Wettervorschau doch daheim zu bleiben und auf die Berge zu radeln leicht.

Auch geben wir unser Geld lieber auf unseren Almen aus als schon beim Start des Autos von den benzinpreistreibenden unsichtbaren Ratten ausgenommen zu werden und später hohe Preise in den "Urlaubsdestinationen" zu bezahlen.


Somit gleich am Samstag den 9. auf den Patscher Kofel.  

Route --> Klick   (die übliche über Heiligwasser). 

Erstmalig wieder seit Oktober 2013, danke an eh-scho-wissen (worauf wir sitzen).







Was soll man viel schreiben ... ein Traumtag mit tollen Wolkengebilden und grandioser Fernsicht.



Erwartungsgemäß, eben Samstag und die Seilbahn, viele Menschen am Berg. 

Runter sind wir auf derselben Route und in der Patscher Alm eingekehrt.


Ok, dann machen wir weiter mit Wiedersehen von Bike-Destinationen nach langer Zeit. Somit war am folgenden Dienstag (12.7.) die Höttinger Alm an der Reihe.

Ganz lästig waren die vielen LKW's (Neubau der Mühlauer Quellen) auf dem Weg zur Arzler Alm, daher sind wir nach der Einkehr über den Planötzenhof runter.



Für den folgenden Mittwoch haben wir uns mal eine Runde über die Maria Waldrast ausgedacht, siehe hier  --> klick.

Chaotisch am Anfang die Asphaltierungsarbeiten zwischen Berg Isel und der Tankstelle. Die Ampelregelung haben wir nicht gesehen, kein Arbeiter hatte uns informiert. Egal, ist nix passiert.

Gemütlich dann von der Tankstelle bis zum Gasthaus Stefansbrücke auf der Bundesstraße. Warum? Kein Verkehr (schräg) und kaum bergauf, mal einfach mit 25 km/h dahin rollen. Danach kommt man auf dem sog. Burgweg, kurz asphaltiert, dann Schotter, genau unter der Europabrücke raus und dann nach Schönberg und danach relativ steil rauf zu den Gleinser Höfen mit der traumhaften Aussicht ins Stubaital und zur Serles.





Von hier ab ging es in meist leichter Steigung in Richtung Maria Waldrast weiter, der MTB-Route "König Serles" entlang. Richtig geärgert hat uns, dass bei einer Abzweigung nicht auf eine Wegsperre wegen Holzarbeiten hingewiesen wurde, sondern erst 50 Meter davor. Nichts ging mehr, somit wieder zurück....


Je näher man zur Ochsenhütte, dem Serleslift und der Maria Waldrast kam, desto frequentierter wurde die Umgebung (bisher kaum Menschenkontakt :-). Naja klar, den Flachländern gefällt es hier.

Deswegen sind wir gleich runter zur Matreier Ochsenalm. Dort hab ich mir eine fantastische Currywurst mit Pommes (endlich mal was anderes) gegönnt.



Runter ging es dann über die Mautstraße nach Matrei und im üblichen Auf-und-Ab auf der Römerstraße nach Innsbruck, wo wir uns noch einen kleinen Einkehrschwung im Bierstindl gönnen wollten.

"Wollten" deshalb weil wir sehr dreist von einem Kellner (eigentlich kennen wir alle Angestellten dort und sie uns auch) aufmerksam gemacht wurden, dass wir die eBikes nicht neben einer kürzlich in radhassender Absicht aufgestellten Kindes-Plastikrutsche im SCHATTEN an den Zaun gelehnt hinstellen dürfen, sondern den eigens platzierten Radständer in der PRALLEN SONNE nutzen sollen! Dass a) dafür unsere Reifen zu breit sind und b) ein Akku nicht lange der Sonne ausgesetzt sein sollte interessierte den Vollkoffer nicht. Wir sind gegangen. Ich musste noch einige laute Worte los werden und das war es für lange Zeit mit dem Gastgarten im Bierstindl. Die werden unser Geld schon nicht brauchen. Hat auch Gabi später in einem Telefonat mit der Chefin klargestellt.

Also Räder heim, duschen, dann ins Sillwerk auf ein offenes Tegernseer und das deutlich billiger wie die erst kürzlich auf € 4,40 erhöhten Preise für das Augustiner im Bierstindl.  ... schlaichts eich.


Am Donnerstag den 14. sind wir nicht gleich aufs Rad. Wir hatten etwas zu erledigen. Somit erst nach dem Mittagessen und da war es schon ziemlich heiß.

Somit genügte die Rinner Alm und von hier gibt es nur Fotos von Getränken. 



Haha, gmiatlich war es jedenfalls.


Nach einem Tag Pause war eine echte Weitfahrt geplant, die mir - stellte sich dann erst am nächsten Tag heraus - einfach zu weit war, eben nach dieser anstrengenden Woche. Diese verdammte Sehne im rechten Knie plagte mich schon wieder. Blöde Spannung im Oberschenkelmuskel. 


Aber egal, jetzt zur Fahrt, diesmal mit Günther.  Hier mal die Route  -->  klick.

Die Route in Stenoform erklärt: Durch die Stadt (äähh), den Innradweg entlang bis Völs, über das sogenannte Nasse Tal nach Birgitz und über Axams und Grinzens zum Sellrainer Ortsteil Tanneben. Hier wegen versteckter Umleitungstafel kurz die Straße runter, alles gesperrt, wieder rauf und den zu einem recht guten Weg umgebauten Steig rein ins Fotschertal. Oje, der Forstweg ist wegen den Baustellen abschnittsweise schlecht beisammen. Auch das Bergheim wird umgebaut. Danach weiter auf sehr schlechtem Weg, teilweise ziemlich steil. Snickers bei der Seealm und dann den schweren Rest mit mehr Motorleistung rauf auf die Potsdamer Hütte, die wir nach 32 Kilometern und 1.500 Höhenmetern erreichten. PS: Die mehr Motorleistung hätte ich mir schon viel früher gönnen sollen (a) wegen den vielen Fahrten zuvor und b) wegen der Steilheit ... aber gut ich bin ja der Godzilla).

Endlich ein Bier!




Gegessen haben wir auch. War ok.

Oje, jetzt diesen beschissenen Weg runter.





Die Dankesworte von Gabi für diese tolle Tour bleiben hier ausgeblendet.


Zurück sind wir dann über Götzens, Natters, beim Bierstindl vorbeigezischt (ätsch) und auf Vorschlag von Günther noch auf ein Bierchen nach Ampass zum Römerwirt.

Daheim waren es dann 70 Kilometer und am nächsten Tag musste ich aus den oben erwähnten Gründen feststellen dass ich nichts mit Godzilla zu tun habe.


Donnerstag, 7. Juli 2022

Steinkasern, 2. Juli 2022

PLUS - weiter unten - die 2 Fahrten auf die Lanser Alm.


Insgesamt bis zum Hochleger in Steinkasern auf knapp 2.200 Metern und wieder heim sind es 57 Kilometer. 

Es war wieder mal so ein angenehmer Zwischentag, dh. am Vortag regnerisch kühl, am folgenden Tag wieder heiß und somit hatten wir es heute nicht eilig mit der Abfahrt und starteten knapp nach dem Mittagessen (mjam, Wurstnudeln).

Unsere Lieblingsauffahrt zum Plateau des Mittelgebirges führte wieder mal über das Herztal und später bei Tulfes nicht nach Windegg sondern in Richtung Kleinvolderbergstraße. Nach kurzer Abfahrt waren wir bald im Voldertal und nun geht es langgezogen vorbei an der Voldertalhütte und dem kleinen Alpendörfchen Vorbergalm ganz hinein ins Voldertal.

Hier die Strecke bis Steinkasern:  Klick


Endlich den bezaubernden "Klausboden" erreicht und Zeit mal kurz vom Rad zu steigen ...



Dank Strom waren dann halt die letzten steilen Höhenmeter rauf zu den Almhäusern von Steinkasern kein Problem mehr, auch weil der Weg im Vergleich zur letzten Auffahrt vor ca. 10 Jahren (ohne Strom) bestens hergerichtet wurde.



Das (trotzdem) wohlverdiente Bier (gekühlt aus einem Brunnen um 3 Euro) schmeckte, 


besonders auf diesem Tisch mit der grandiosen Aussicht zur Bergkette des Bettelwurfs.



Gabi ist danach runter. Ich war ja schon 2 x hier auf 2.002 Metern und wusste, dass der Weg noch ca 200 Höhenmeter raufgeht auf den Hochleger und somit bin ich im Sportmodus noch schnell dorthin, bis zum Wegende.

Echt traumhaft dort und keine Menschen.


Hm, hab mir jetzt nochmals die raufgeladenen Bilder angeschaut. Mein Bike liegt eigentlich nur herum ....... und davor sitz ich bei einem Bier ... ... ... eBiker halt  :-)

Zurück sind wir dann über Windegg und über Rinn-Aldrans heim, schon relativ spät.



PS: Am nächsten Tag, eben wie eingangs erwähnt ein Hitzetag, sind wir nach Rum auf einen Besuch geradelt, dann über Hall nach Volders, rauf auf den Kleinvolderberg und runter nach Tulfes. 
Unbändiger Durst quälte mich auf der Rückfahrt bei den Wiesenhöfen und ich konnte Gabi easy überreden auf ein Kellerbier dort einzukehren.
Wir wunderten ähm freuten uns echt über den Bierpreis. Überall wird alles massiv teurer, zumindest in der Höhe sicher nicht begründet, eigentlich die totale Frechheit (aber über das was derzeit abgeht will ich mich hier nicht auslassen, sonst kommt wieder dieses Tourette-Syndrom mit den vokalen Tics in Schriftform bei mir durch).
Tja, und auch das Bierstindl hat schon auf € 4,40 (am 1. Juli) für die Halbe erhöht ... geht's noch?!?!

.. aber so (siehe Bild unten) geht's auch. Komisch, die verdienen trotzdem noch etwas dran ... 



Wir kommen wieder!


Jetzt zum PLUS (vom Post-Beginn).

Am 25. Juni sind Gabi und ich direkt zur Lanser Alm geradelt.   Klick




und am Tag danach mit Günther über die Iss.   Klick


Noch ein Foto zu einer Kurzfahrt auf Heiligwasser mit Newbie Marco.




Mittwoch, 15. Juni 2022

Arztalalm, 11. Juni 2022

Am Eingang Arztal standen wir ja schon Ende März, aber da war noch Schnee. Auf der Arztalalm waren wir vor 11 Jahren, da war sie geschlossen.

Somit war es an der Zeit von Innsbruck aus dorthin zu fahren, an diesem schönen Samstag nach 2 Tagen üblichen Urlaub-Schlechtwetters. Hat aber eh gut getan die Pause nach "Pfingsten 3000" + Rinner.

Glaube so knapp vor 10 Uhr am Vormittag sind wir gestartet und machten eine kurze Pause am Parkplatz vorm Schotterweg um ein bisschen die strapazierten Muskeln zu dehnen. Schadet nicht vor der recht steilen Auffahrt.

Und hier mal die gesamte Route.  *klick*

In unter 2 Stunden (jaja, eBike ...) erreichten wir die auf 1.900 Metern Seehöhe gelegene Alm und haben dann gehört, dass sie heuer den ersten Tag geöffnet ist und wir die ersten Gäste in diesem Jahr sind. Wow!


Wir hatten genug Zeit und verweilten nach dem Essen beim zweiten Bier in einer Art Relaxliege 


bevor es nach einem ausgezeichneten Zirbenschnapserl wieder zurück nach Innsbruck ging. Wohin genau, ... später.





... ok, jetzt ist später. 
Also nach der langen Abfahrt führte uns plötzlich einsetzender Durst ins Bierstindl, wurden dort auch noch "aufgehalten" und im Bett war ich dann vor 20 Uhr ... an einem Samstag. Ich sage es war eine Art Frischluftvergiftung!



Tja und nicht genug, sind wir am nächsten Tag nach Rum zum Mittagessen geradelt und danach über die Rodelbahn Voldertal zum Hanneburger. War ganz schön anstrengend.

Hier die 58 Kilometer lange Route:  *klick*

Fotos gibt es keine, außer das hier, haha.




Dienstag, 7. Juni 2022

Pfingsten 3000

Pfingsten ... unsicheres Wetter ist an allen Tagen angesagt, aber immer später am Nachmittag. Somit genug Zeit in den Stunden davor mit dem Rad (ich weiß, eBike) die wunderschönen Berge zu befahren, anstatt sich mit dem Auto hier anzustellen.


    wääääähhh!


Am Samstag musste Gabi am Vormittag arbeiten, somit habe ich ausprobiert ob ich mit 2 Akku-Strichen es auf die Höttinger Alm schaffe. Ist sich ausgegangen, mit vielen Höhenmetern im Eco-Modus. Ist wie Biken in der alten Zeit, also gleich anstrengend und man wird halt von diesen eBikern überholt.


Bin nicht eingekehrt sondern gleich wieder runter.


Pfingstsonntag, ziemlich schwül und wir sind nicht gleich weggekommen. Unser Plan war die Kreither Alm über den Stockerhof. Und dank Akku-Antrieb war die sehr sonnige Auffahrt auszuhalten.

Hier die Route.


Gibt doch noch viele Gleichgesinnte, die Alm war sehr gut besucht, der Kasknödel in der Suppe war ausgezeichnet, das Zillertaler Bier weniger. So beschlossen wir abzufahren und den Durst im Bierstindl (nochmals) zu stillen.



Wir sind anschließend nach Rum geradelt um uns von Zsanett's Mutter und Bruder zu verabschieden und hatten dann ziemlich Stress mit der Heimfahrt, nicht nur wegen des 143-km/h-Orkans den die rasch ankommende Gewitterfront voran trieb. Wir sperrten die Haustüre zugleich mit den ersten fetten Regentropfen auf. Punktlandung!


Pfingstmontag. Das Wetter war angenehm, dank des Gewitters vom Vortag. Somit sind wir erst kurz nach Mittag in Richtung Krepperhütte aufgebrochen.

Hier die Route.


Über Windegg runter ins Vodertal und gleich hinter dem Volderwildbad steil auf gutem Forstweg bergauf (danke Sport-Modus), dann auf Asphalt an schönen Hütten vorbei



erreichten wir unser Ziel die Krepperhütte. 

Naja, selber schuld ... ich hätte mich erkundigen müssen. Die gibt es als Gasthaus seit ca. 5 Jahren nicht mehr, ist jetzt so ein Alpenrelax. Schade. Die Aussicht ist super.


Na was solls, fahren wir halt runter nach Volders und über Hall zum GH Ebner. Auch zu, wahrscheinlich Mittagspause, somit runter nach Hall in den GH Goldener Engl auf ein Augustiner.


So, jetzt ist glaub ich das Rätsel des Blogtitels "Pfingsten 3000" gelöst ... es sind die Höhenmeter ;-)

(wobei ehrlicherweise gesagt werden muss, dividiert durch 2 wegen Strom ... somit 1500 echte Höhenmeter)


So, noch ein Einschub, gehört nicht zu "Pfingsten 3000"

Urlaubswoche, natürlich meist Schlechtwetter, so wie immer halt wenn ich Urlaub habe, uns so sind wir am wahrscheinlich einzig schönen Tag dieser Woche auf die Rinner Alm geradelt. 

Schian war's ...




Dienstag, 24. Mai 2022

Hanneburger, 21. Mai 2022 (bis 22. Mai ;-)

Nach langem wieder mal auf 2 Rädern rauf zum Hanneburger, der Plan für diesen Samstag an dem wir um ca. halb 2 gestartet sind. 

Übers Herztal nach Tulfes und Rest siehe hier:  Route

Neu war, dass wir über Wattenberg bis Wildstätt rauf sind und dann über einen wunderschönen Waldweg ins Wattental gefahren sind wo wir am Ende ca. 300 Höhenmeter runter mussten zum Ziel Hanneburger.

Rentiert sich, man muss nicht diese lästige und unattraktive Straße reinfahren.


Natürlich Durst (waren ja über 1.400 Höhenmeter) und .... tja, wir hatten eigentlich genug getrunken (Hausschnaps inklusive) und spät wurde es auch langsam, aber Wolfi stellte ein weiteres Bier an den Tisch. So, das war's!

Gabis Frage ob wir im "Ernstfall" heroben schlafen können bejahte er (natürlich).


Na gut, alles andere wird hier nicht veröffentlicht ... jedenfalls sind wir am Sonntag knapp vor 10 Uhr runter nach Volders und am Innradweg (langweilig) heim.

Montag, 16. Mai 2022

Wie weit mit 1 Akku-Ladung?

Diese 5 Striche am Display für einen vollen Akku. Aber wie weit kommt man? Hängt natürlich von verschiedenen Faktoren ab, wie Modus (Eco, Tour, eMtb und Turbo), Steigung, auch Luftdruck, und eh klar, Körpergewicht.

Aber schaffen wir zb die Starkenburger Hütte (liegt auf 2.240 m Seehöhe) von Innsbruck aus? Ui, das könnte schwierig werden, ist ja gerade über die Telfeser Wiesen ein Auf und Ab zu fahren und zurück muss man das auch wieder. 


Ok, voller Akku ... 1 Strich verbraucht am 10. Mai auf die Aldranser Alm, ca. 950 Höhenmeter gefahren. Natürlich ist der 2. Strich beim "kippen".


Ich muss es zugeben, ohne Stromhilfe würde ich das momentan nicht schaffen, siehe Geburtsurkunde und siehe gefahrene Bergkilometer in den Vorjahren (... alles Ausrede? mir wurscht).

Jedenfalls wieder herrlich dort oben zu sitzen und danach nicht wie in den Jahren zuvor runterhatschen sondern am Fully gemütlich runtergleiten.

PS: Davor und danach bin ich mit dem Rennrad ins Unterland getreten ... laaangweilig!


Am 14. Mai haben wir uns vorgenommen auf die Hinterhorner Alm zu fahren, jedoch über das Gantal. Wetter solala und das Display immer im Auge, denn sollte der letzte Strich fallen, dann muss ich schieben.

Route

Somit meist Eco gefahren bis es richtig raufgeht im Gantal. Die üblichen atemberaubenden Tiefblicke runter zum Vomperbach waren etwas Ablenkung auf der langen Geraden zur Ganalm. Danach wurde der Fahrweg richtig ruppig, erst recht wegen der Nachwirkungen des Winters. Aber mit dem eBike kein Problem und bei recht fetten aber wenigen Regentropfen erreichten wir die Gegend der Walder Alm.



Den Durst stillten wir auf der Hinterhorner Alm (leider wurde das Freisinger von den neuen Pächtern durch ein Zillertaler ersetzt). Das Wetter recht kühl, aber wie immer ein Genuss der Blick in Richtung Innsbruck.

Logischerweise fuhren wir über die Straße runter und weiter nach Rum zum Radwaschen, dann heim.

Wie im Bergfex-Link zu sehen waren es 53 Kilometer und 1.150 Höhenmeter.


Fazit: Mit einer Akkuladung sind ca. 80 Bergkilometer bei 2.100 Höhenmeter möglich, wobei man das Rad schon fahren muss, heißt treten und Kraft einsetzen.


Freitag, 25. März 2022

eBike ... what else

Ooops ... wie wir bis vor ca. 2 Jahren über Fahrer von eBikes gesprochen haben sei hier nicht erwähnt. Aber bitte, man kann ja seine Meinung ändern und man wird ja auch älter und die Berge werden höher und und und ...

Rennradfahren war lässig, Blödsinn in der Vergangenheit zu schreiben, ... Rennradfahren ist lässig. Aber uns (als nicht jene die so locker 100 km auf einmal strampeln ... gut kann man sich antrainieren ...) ist es langsam auf den Wecker gegangen aus Innsbruck wegzufahren, entweder nach Westen oder nach Osten. Und jedesmal die gleiche Strecke, die gleichen Steine die da herumliegen, der gleiche Strauch der da am Radweg steht ...

Und so sind wir auf die Idee gekommen uns ein eMTB zuzulegen, von Scott. War ja nicht einfach eines zu bekommen. Gabi hatte Glück und ihres wurde letztes Jahr im August geliefert, meines aus corona-bedingten unbekannten Gründen diesen Februar und dazu noch grundlos 300 Euros teuerer ... Ärgerlich, aber bin froh dass wir jetzt beide eines haben (letztes Jahr gemeinsam fahren, ich Rennrad und Gabi eBike war lästig).

Endlich die beschissene Hasel- und Erlenblüte vorbei bin ich diese Woche 2 x mit dem eMTB rumgefahren, einfach zum Ausprobieren wie es funktioniert mit der Abstimmung Motorleistung und Schaltung. Geht ganz einfach!

Und an einem Urlaubstag Ende März sind wir gemeinsam über Aldrans nach Windegg geradelt. Kilometer und Höhenmeter interessieren mich jetzt nicht mehr, wohl aber das Erreichen eines Zieles wieder oben am Berg, auch wenn derzeit nur am Asphalt.


Wir sind jedenfalls voll motiviert jetzt mal alles wieder zu fahren wo wir früher am Berg mit dem MTB unterwegs waren.

Und PS: Auch wenn es heißt der Mensch geht den Weg des geringsten Widerstandes ... so ist es nicht, ich fahre in der Ebene immer im OFF-Modus und so lange es geht auf ECO. Zugegeben, wenn es mal steil wird und man saisonsbedingt etwas müde wird, dann ist die nächste Motorstufe schon verlockend.


*** update ***

Die Wetteraussichten für Ende März verheißen nichts Gutes, es wird sogar Schnee bis ins Inntal erwartet. Andererseits eh gut, denn der März war viel zu trocken und der Boden braucht dringend Flüssigkeit.

So habe ich mir am Montag meinen letzten Alturlaubstag gegönnt; also rauf aufs eBike und ab in Richtung Arztal. Mit Ende der Asphaltstraße auf ca. 1.400 Metern (danach war eh Schnee und Eis am Forstweg) hatten wir unser Ziel erreicht.