Dienstag, 9. August 2022

Pfoner Ochsenalm, 31. Juli 2022

Im Jahr 2005 war ich letztmals auf dieser im freien Almgelände auf 2.163 Metern liegenden Pfoner Ochsenalm.

Geplant war die Auffahrt schon für heuer, aber ein Whatsapp von Cilli, dass sie an diesem Tag auf der Hütte wegen der Almsegnung beim Kochen aushilft, ließ uns diese lange Auffahrt von Innsbruck an diesem Sonntag vornehmen.

Hui, ganz schön ein Hatscher (so würde man in Wanderschuhen sagen) schon die Anfahrt im bekannten Auf-und-Ab auf der Römerstraße nach Pfons.

Jetzt geht es aber erst richtig los. Meist sehr steile 1.100 Höhenmeter auf recht gutem Untergrund. Na gut, mit dem Tour-Modus anstrengend aber kein Problem. Trotzdem plagten bald so manche Körperregionen und somit war bei gut 2/3 der Auffahrt mal Zeit vom Rad zu steigen, ein wenig aufzulockern und das mitgenommene Kägifret zu mampfen.

Bald danach erreichten wir die Baumgrenze und bei perfekter Aussicht, leider wie man auf den Fotos sieht bei bewölktem Wetter (der Wetterbericht hatte es wieder mal anders vorausgesagt), erreichten wir nach insgesamt 2 Stunden 30 Minuten das Ziel, die Pfoner Ochsenalm.

Hier mal die Route dorthin:  Klick


"Cilli a Bier" schallte es durch das Almgelände. Und wie immer nett war das Wiedersehen  :-)


Kiachln mit Kraut und die typischen Naviser Kiachln hat es gegeben. Sehr gut, aber das Kraut ... auch gut, aber ... eh schon wissen.

Ganz schön faul die eBikes ... (das in der Mitte ist schon herumgelegen)


Das Bier mundete schon, aber bei frischem Wind und 9 Grad war ein längeres Verweilen nicht möglich.

Austrinken ...


... und bis zum nächsten Mal, Cilli, wo auch immer.

Die Pfoner Ochsenalm - bei Schönwetter - fahren wir nächstes Jahr sicher nochmals.

Abfahrt


und kurze Rast (auf eine letzte Zigarette) wegen eines nach unten fahrenden extrem stinkenden Autos. Da wären wir erstickt und gaben dem halb kaputten Karren einen 10-minütigen Vorsprung.



Irgendwann erreichten wir wieder den Ort Pfons und Akku-Ladung war noch ausreichend vorhanden. Somit konnten wir das Auf-und-Ab mit einem Motor-Modus höher bequem heimrollen.

Insgesamt waren es dann 62 Kilometer und rund 2.000 Höhenmeter. Cool so ein eBike!


Kurzer Einschub ... für den 9. August

Nachmittagstour auf die Profeglalm ... klick


Und nochmals 5 Tage später ...



Dienstag, 19. Juli 2022

Urlaubswoche im Juli 2022

Schon wieder fiel uns die Entscheidung sich entweder ins Auto zu setzen und wegzufahren (zb. Jesolo ... machen wir im September oder Gardasee ... mag ich nicht) oder bei bester Wettervorschau doch daheim zu bleiben und auf die Berge zu radeln leicht.

Auch geben wir unser Geld lieber auf unseren Almen aus als schon beim Start des Autos von den benzinpreistreibenden unsichtbaren Ratten ausgenommen zu werden und später hohe Preise in den "Urlaubsdestinationen" zu bezahlen.


Somit gleich am Samstag den 9. auf den Patscher Kofel.  

Route --> Klick   (die übliche über Heiligwasser). 

Erstmalig wieder seit Oktober 2013, danke an eh-scho-wissen (worauf wir sitzen).







Was soll man viel schreiben ... ein Traumtag mit tollen Wolkengebilden und grandioser Fernsicht.



Erwartungsgemäß, eben Samstag und die Seilbahn, viele Menschen am Berg. 

Runter sind wir auf derselben Route und in der Patscher Alm eingekehrt.


Ok, dann machen wir weiter mit Wiedersehen von Bike-Destinationen nach langer Zeit. Somit war am folgenden Dienstag (12.7.) die Höttinger Alm an der Reihe.

Ganz lästig waren die vielen LKW's (Neubau der Mühlauer Quellen) auf dem Weg zur Arzler Alm, daher sind wir nach der Einkehr über den Planötzenhof runter.



Für den folgenden Mittwoch haben wir uns mal eine Runde über die Maria Waldrast ausgedacht, siehe hier  --> klick.

Chaotisch am Anfang die Asphaltierungsarbeiten zwischen Berg Isel und der Tankstelle. Die Ampelregelung haben wir nicht gesehen, kein Arbeiter hatte uns informiert. Egal, ist nix passiert.

Gemütlich dann von der Tankstelle bis zum Gasthaus Stefansbrücke auf der Bundesstraße. Warum? Kein Verkehr (schräg) und kaum bergauf, mal einfach mit 25 km/h dahin rollen. Danach kommt man auf dem sog. Burgweg, kurz asphaltiert, dann Schotter, genau unter der Europabrücke raus und dann nach Schönberg und danach relativ steil rauf zu den Gleinser Höfen mit der traumhaften Aussicht ins Stubaital und zur Serles.





Von hier ab ging es in meist leichter Steigung in Richtung Maria Waldrast weiter, der MTB-Route "König Serles" entlang. Richtig geärgert hat uns, dass bei einer Abzweigung nicht auf eine Wegsperre wegen Holzarbeiten hingewiesen wurde, sondern erst 50 Meter davor. Nichts ging mehr, somit wieder zurück....


Je näher man zur Ochsenhütte, dem Serleslift und der Maria Waldrast kam, desto frequentierter wurde die Umgebung (bisher kaum Menschenkontakt :-). Naja klar, den Flachländern gefällt es hier.

Deswegen sind wir gleich runter zur Matreier Ochsenalm. Dort hab ich mir eine fantastische Currywurst mit Pommes (endlich mal was anderes) gegönnt.



Runter ging es dann über die Mautstraße nach Matrei und im üblichen Auf-und-Ab auf der Römerstraße nach Innsbruck, wo wir uns noch einen kleinen Einkehrschwung im Bierstindl gönnen wollten.

"Wollten" deshalb weil wir sehr dreist von einem Kellner (eigentlich kennen wir alle Angestellten dort und sie uns auch) aufmerksam gemacht wurden, dass wir die eBikes nicht neben einer kürzlich in radhassender Absicht aufgestellten Kindes-Plastikrutsche im SCHATTEN an den Zaun gelehnt hinstellen dürfen, sondern den eigens platzierten Radständer in der PRALLEN SONNE nutzen sollen! Dass a) dafür unsere Reifen zu breit sind und b) ein Akku nicht lange der Sonne ausgesetzt sein sollte interessierte den Vollkoffer nicht. Wir sind gegangen. Ich musste noch einige laute Worte los werden und das war es für lange Zeit mit dem Gastgarten im Bierstindl. Die werden unser Geld schon nicht brauchen. Hat auch Gabi später in einem Telefonat mit der Chefin klargestellt.

Also Räder heim, duschen, dann ins Sillwerk auf ein offenes Tegernseer und das deutlich billiger wie die erst kürzlich auf € 4,40 erhöhten Preise für das Augustiner im Bierstindl.  ... schlaichts eich.


Am Donnerstag den 14. sind wir nicht gleich aufs Rad. Wir hatten etwas zu erledigen. Somit erst nach dem Mittagessen und da war es schon ziemlich heiß.

Somit genügte die Rinner Alm und von hier gibt es nur Fotos von Getränken. 



Haha, gmiatlich war es jedenfalls.


Nach einem Tag Pause war eine echte Weitfahrt geplant, die mir - stellte sich dann erst am nächsten Tag heraus - einfach zu weit war, eben nach dieser anstrengenden Woche. Diese verdammte Sehne im rechten Knie plagte mich schon wieder. Blöde Spannung im Oberschenkelmuskel. 


Aber egal, jetzt zur Fahrt, diesmal mit Günther.  Hier mal die Route  -->  klick.

Die Route in Stenoform erklärt: Durch die Stadt (äähh), den Innradweg entlang bis Völs, über das sogenannte Nasse Tal nach Birgitz und über Axams und Grinzens zum Sellrainer Ortsteil Tanneben. Hier wegen versteckter Umleitungstafel kurz die Straße runter, alles gesperrt, wieder rauf und den zu einem recht guten Weg umgebauten Steig rein ins Fotschertal. Oje, der Forstweg ist wegen den Baustellen abschnittsweise schlecht beisammen. Auch das Bergheim wird umgebaut. Danach weiter auf sehr schlechtem Weg, teilweise ziemlich steil. Snickers bei der Seealm und dann den schweren Rest mit mehr Motorleistung rauf auf die Potsdamer Hütte, die wir nach 32 Kilometern und 1.500 Höhenmetern erreichten. PS: Die mehr Motorleistung hätte ich mir schon viel früher gönnen sollen (a) wegen den vielen Fahrten zuvor und b) wegen der Steilheit ... aber gut ich bin ja der Godzilla).

Endlich ein Bier!




Gegessen haben wir auch. War ok.

Oje, jetzt diesen beschissenen Weg runter.





Die Dankesworte von Gabi für diese tolle Tour bleiben hier ausgeblendet.


Zurück sind wir dann über Götzens, Natters, beim Bierstindl vorbeigezischt (ätsch) und auf Vorschlag von Günther noch auf ein Bierchen nach Ampass zum Römerwirt.

Daheim waren es dann 70 Kilometer und am nächsten Tag musste ich aus den oben erwähnten Gründen feststellen dass ich nichts mit Godzilla zu tun habe.


Donnerstag, 7. Juli 2022

Steinkasern, 2. Juli 2022

PLUS - weiter unten - die 2 Fahrten auf die Lanser Alm.


Insgesamt bis zum Hochleger in Steinkasern auf knapp 2.200 Metern und wieder heim sind es 57 Kilometer. 

Es war wieder mal so ein angenehmer Zwischentag, dh. am Vortag regnerisch kühl, am folgenden Tag wieder heiß und somit hatten wir es heute nicht eilig mit der Abfahrt und starteten knapp nach dem Mittagessen (mjam, Wurstnudeln).

Unsere Lieblingsauffahrt zum Plateau des Mittelgebirges führte wieder mal über das Herztal und später bei Tulfes nicht nach Windegg sondern in Richtung Kleinvolderbergstraße. Nach kurzer Abfahrt waren wir bald im Voldertal und nun geht es langgezogen vorbei an der Voldertalhütte und dem kleinen Alpendörfchen Vorbergalm ganz hinein ins Voldertal.

Hier die Strecke bis Steinkasern:  Klick


Endlich den bezaubernden "Klausboden" erreicht und Zeit mal kurz vom Rad zu steigen ...



Dank Strom waren dann halt die letzten steilen Höhenmeter rauf zu den Almhäusern von Steinkasern kein Problem mehr, auch weil der Weg im Vergleich zur letzten Auffahrt vor ca. 10 Jahren (ohne Strom) bestens hergerichtet wurde.



Das (trotzdem) wohlverdiente Bier (gekühlt aus einem Brunnen um 3 Euro) schmeckte, 


besonders auf diesem Tisch mit der grandiosen Aussicht zur Bergkette des Bettelwurfs.



Gabi ist danach runter. Ich war ja schon 2 x hier auf 2.002 Metern und wusste, dass der Weg noch ca 200 Höhenmeter raufgeht auf den Hochleger und somit bin ich im Sportmodus noch schnell dorthin, bis zum Wegende.

Echt traumhaft dort und keine Menschen.


Hm, hab mir jetzt nochmals die raufgeladenen Bilder angeschaut. Mein Bike liegt eigentlich nur herum ....... und davor sitz ich bei einem Bier ... ... ... eBiker halt  :-)

Zurück sind wir dann über Windegg und über Rinn-Aldrans heim, schon relativ spät.



PS: Am nächsten Tag, eben wie eingangs erwähnt ein Hitzetag, sind wir nach Rum auf einen Besuch geradelt, dann über Hall nach Volders, rauf auf den Kleinvolderberg und runter nach Tulfes. 
Unbändiger Durst quälte mich auf der Rückfahrt bei den Wiesenhöfen und ich konnte Gabi easy überreden auf ein Kellerbier dort einzukehren.
Wir wunderten ähm freuten uns echt über den Bierpreis. Überall wird alles massiv teurer, zumindest in der Höhe sicher nicht begründet, eigentlich die totale Frechheit (aber über das was derzeit abgeht will ich mich hier nicht auslassen, sonst kommt wieder dieses Tourette-Syndrom mit den vokalen Tics in Schriftform bei mir durch).
Tja, und auch das Bierstindl hat schon auf € 4,40 (am 1. Juli) für die Halbe erhöht ... geht's noch?!?!

.. aber so (siehe Bild unten) geht's auch. Komisch, die verdienen trotzdem noch etwas dran ... 



Wir kommen wieder!


Jetzt zum PLUS (vom Post-Beginn).

Am 25. Juni sind Gabi und ich direkt zur Lanser Alm geradelt.   Klick




und am Tag danach mit Günther über die Iss.   Klick


Noch ein Foto zu einer Kurzfahrt auf Heiligwasser mit Newbie Marco.




Mittwoch, 15. Juni 2022

Arztalalm, 11. Juni 2022

Am Eingang Arztal standen wir ja schon Ende März, aber da war noch Schnee. Auf der Arztalalm waren wir vor 11 Jahren, da war sie geschlossen.

Somit war es an der Zeit von Innsbruck aus dorthin zu fahren, an diesem schönen Samstag nach 2 Tagen üblichen Urlaub-Schlechtwetters. Hat aber eh gut getan die Pause nach "Pfingsten 3000" + Rinner.

Glaube so knapp vor 10 Uhr am Vormittag sind wir gestartet und machten eine kurze Pause am Parkplatz vorm Schotterweg um ein bisschen die strapazierten Muskeln zu dehnen. Schadet nicht vor der recht steilen Auffahrt.

Und hier mal die gesamte Route.  *klick*

In unter 2 Stunden (jaja, eBike ...) erreichten wir die auf 1.900 Metern Seehöhe gelegene Alm und haben dann gehört, dass sie heuer den ersten Tag geöffnet ist und wir die ersten Gäste in diesem Jahr sind. Wow!


Wir hatten genug Zeit und verweilten nach dem Essen beim zweiten Bier in einer Art Relaxliege 


bevor es nach einem ausgezeichneten Zirbenschnapserl wieder zurück nach Innsbruck ging. Wohin genau, ... später.





... ok, jetzt ist später. 
Also nach der langen Abfahrt führte uns plötzlich einsetzender Durst ins Bierstindl, wurden dort auch noch "aufgehalten" und im Bett war ich dann vor 20 Uhr ... an einem Samstag. Ich sage es war eine Art Frischluftvergiftung!



Tja und nicht genug, sind wir am nächsten Tag nach Rum zum Mittagessen geradelt und danach über die Rodelbahn Voldertal zum Hanneburger. War ganz schön anstrengend.

Hier die 58 Kilometer lange Route:  *klick*

Fotos gibt es keine, außer das hier, haha.




Dienstag, 7. Juni 2022

Pfingsten 3000

Pfingsten ... unsicheres Wetter ist an allen Tagen angesagt, aber immer später am Nachmittag. Somit genug Zeit in den Stunden davor mit dem Rad (ich weiß, eBike) die wunderschönen Berge zu befahren, anstatt sich mit dem Auto hier anzustellen.


    wääääähhh!


Am Samstag musste Gabi am Vormittag arbeiten, somit habe ich ausprobiert ob ich mit 2 Akku-Strichen es auf die Höttinger Alm schaffe. Ist sich ausgegangen, mit vielen Höhenmetern im Eco-Modus. Ist wie Biken in der alten Zeit, also gleich anstrengend und man wird halt von diesen eBikern überholt.


Bin nicht eingekehrt sondern gleich wieder runter.


Pfingstsonntag, ziemlich schwül und wir sind nicht gleich weggekommen. Unser Plan war die Kreither Alm über den Stockerhof. Und dank Akku-Antrieb war die sehr sonnige Auffahrt auszuhalten.

Hier die Route.


Gibt doch noch viele Gleichgesinnte, die Alm war sehr gut besucht, der Kasknödel in der Suppe war ausgezeichnet, das Zillertaler Bier weniger. So beschlossen wir abzufahren und den Durst im Bierstindl (nochmals) zu stillen.



Wir sind anschließend nach Rum geradelt um uns von Zsanett's Mutter und Bruder zu verabschieden und hatten dann ziemlich Stress mit der Heimfahrt, nicht nur wegen des 143-km/h-Orkans den die rasch ankommende Gewitterfront voran trieb. Wir sperrten die Haustüre zugleich mit den ersten fetten Regentropfen auf. Punktlandung!


Pfingstmontag. Das Wetter war angenehm, dank des Gewitters vom Vortag. Somit sind wir erst kurz nach Mittag in Richtung Krepperhütte aufgebrochen.

Hier die Route.


Über Windegg runter ins Vodertal und gleich hinter dem Volderwildbad steil auf gutem Forstweg bergauf (danke Sport-Modus), dann auf Asphalt an schönen Hütten vorbei



erreichten wir unser Ziel die Krepperhütte. 

Naja, selber schuld ... ich hätte mich erkundigen müssen. Die gibt es als Gasthaus seit ca. 5 Jahren nicht mehr, ist jetzt so ein Alpenrelax. Schade. Die Aussicht ist super.


Na was solls, fahren wir halt runter nach Volders und über Hall zum GH Ebner. Auch zu, wahrscheinlich Mittagspause, somit runter nach Hall in den GH Goldener Engl auf ein Augustiner.


So, jetzt ist glaub ich das Rätsel des Blogtitels "Pfingsten 3000" gelöst ... es sind die Höhenmeter ;-)

(wobei ehrlicherweise gesagt werden muss, dividiert durch 2 wegen Strom ... somit 1500 echte Höhenmeter)


So, noch ein Einschub, gehört nicht zu "Pfingsten 3000"

Urlaubswoche, natürlich meist Schlechtwetter, so wie immer halt wenn ich Urlaub habe, uns so sind wir am wahrscheinlich einzig schönen Tag dieser Woche auf die Rinner Alm geradelt. 

Schian war's ...