Samstag, 2. Juni 2012

Kreither Alm, 2. Juni 2012

Boah, ganz schön heiß heute am Samstag. Komisches Wetter, gestern hatte es auf der Fahrt zur Arzler Alm (wir wollten eigentlich weiter rauf) leicht geregnet, heute zwar schönes Wetter bei seltenem blauen Himmel und damit verbunden viele Grade Celsius mehr als gestern.

War aber am Weg bis nach Kreith nicht unbedingt ein Problem. Jedoch die vom Ort weg recht steile Strecke bis zur Abzweigung Stockerhof (Brücke) laugte uns aufgrund der unnatürliche Hitze ziemlich aus.
Kurze Rast und die Frage warum man sich das eigentlich antut ..........





Umso besser schmeckte dann das aus Hopfen gebraute Getränk auf der Kreither Alm (nächstes Bild im Hintergrund).


Dieses schöne Aussichtsplatzerl mit Blick aufs Unterinntal musste noch mit der Kamera festgehalten werden ... Pusteblume!




Im Endeffekt war es aber ein netter Ausflug zu dieser sehr ruhig gelegenen Alm, die inzwischen einzige Alm in diesem Innsbrucker Naherholungsgebiet (Raitiser Alm noch immer geschlossen, Götzner Alm wegen Umbauarbeiten geschlossen und die Mutterer Alm ist keine Alm sondern ein Touristengasthof wo zu allem Übel auch noch Fohrenburger Bier ausgeschenkt wird).


Freitag, 25. Mai 2012

Lehnberghaus, 24. Mai 2012

Für unser Vorhaben heuer mit dem Bike an den Gardasee zu fahren fehlen uns bis jetzt die Kilometer, sprich längere Ausfahrten. So kam mir die Idee den Tschirgant zu umrunden mit ein paar Extras.

Von Innsbruck aus wäre es zu weit gewesen, so nahmen wir um 8:07 den Zug nach Stams. Von dort starteten wir so ca. um 8:50 die Tour, ohne Nahrung im Rucksack. Irgendwo vor Nassereith wird schon ein Geschäft sein ... falsch, es erwischte uns der Hungerast am Weg zum Lehnberghaus.

Von Stams nach Imst (25 km) fuhren wir den abwechslungsreichen Inntalradweg (super beschildert). Echt mal angenehm nicht immer sofort steil bergauf zu treten. Bei Imst versäumten wir wegen eines über dem Wegweiser hängenen BH's (was soll denn das?) fast den Weg bis zur Abzweigung zum Gurgltalradweg. Zuerst in Imst auf der Fabrikstraße (oh, Autokontakt, wie komisch) dann am absolut attraktiven Forstweg, dem sog. Gurgltalradweg. Optimale Temperaturen, leicht bergauf, manchmal leicht bergab, so ging der Weg hinein ins Tal.


Aber langsam wurde es Zeit für einen Kaffee, gehört einfach dazu zu einer längeren Radtour. In Strad, da war ich wirklich noch nie, im Gasthof Seewald bestellten wir einen sehr gut schmeckenden Cappuccino direkt im Gastgarten neben der Straße. Während wir dort die kurze Pause genossen fuhren Null Autos durch, einfach superruhig hier. Wow, ein Milka-Naps gabs zum Kaffee. Endlich was zu essen.

Weiter gings am Radweg, wieder durch den Wald bis zum Wegende bei der Bundesstraße nach Holzleiten, kurz Richtung Nassereith dann über einen Feldweg nach Dormitz. Ab hier begann der Anstieg, somit Jacke die wir bis hierher brauchten, ausziehen.


Der Anstieg auf Asphalt über Aschland zum Gasthof Arzkasten war anfangs flach, später etwas steiler. Ein leichter Regen im Steilstück war eher willkommen als lästig.



Wie schon zuvor erwähnt machten uns die 400 Höhenmeter zum Endziel der Tour, dem Lehnberghaus, wegen aufgebrauchten Kohlenhydratspeicher etwas zu schaffen, aber mit einer kurzen Rast war das Erreichen der Hütte kein Thema. Endlich was zu essen und ein leider nicht gut gekühltes Bier entschädigten aber für die Strapazen. Na super, kurz Sonne dann starker Regen, ein wettermäßig sehr abwechslungsreicher Tag. Wichtig war gleich zahlen und bei Regenende (nach ca. 20 Minuten) sofort abfahren, der Weg heim war ja noch sehr weit!


Nach dem Gasthof Arzkasten fuhren wir den lettigen Waldweg (dementsprechend schauten Bikes und wir aus) entlang bis nach Barwies, dort auf der Straße (ach wie lästig sind doch diese Autos) nach Tülfs äh Telfs durch und in der Nähe des Bahnhofes über die Brücke zum Radweg.
Umziehen und rein in die Pedale, es schaute wieder nach Regen aus. Teilweise heftiger Gegenwind machten das Treten nicht gerade einfacher.

Hier ein Foto irgendwo bei Flaurling oder einem anderen *.ing mit der Regenwolke, der wir davonfuhren, im Hintergrund.


Huch, nach 98,5 Kilometern erreichten wir den Stiftskeller und dort gönnten wir uns einen Augustiner-Einkehrschwung.

Zu Hause waren am Tacho 100 Kilometer zu lesen bei 1.200 Höhenmetern und 6,15 Stunden reiner Fahrzeit. Ganz schön weit für eine Fahrt auf Stollenreifen.

Heiligwasser, 19. Mai 2012

Heute fand die Heiligwasser-Challenge statt. Start war um 14:30 in Igls. Den Zieleinlauf bei einem solchen Event mal live zu erleben ist sicher spannend.
Rechtzeitig fuhren wir bei relativ heißem Wetter über Patsch nach Heiligwasser. Leider bleibt dieser Gasthof wohl das ganze heurige Jahr geschlossen, echt schade und peinlich für den Eigentümer. So nimmt man sich halt sein Bier selbst mit und trinkt es vor danach lechzenden Wanderern aus ...

Von oben sahen wir wie die Rennfahrer in die Bundesstraße einbogen und wenig später den Zieleinlauf direkt an der sehr steilen Strecke.

Gewonnen hat Felix Spensberger (Foto1) in unglaublichen 13,03 Minuten, 16 Sekunden vor Andreas Traxl (Foto2).







Mittwoch, 2. Mai 2012

Höttinger Alm, 2. Mai 2012

Vor ein paar Wochen glaubten wir noch die Höttinger Alm sehen wir vor Juni nicht, soviel Schnee ist dort oben auf der Nordkette gelegen plus die zahlreichen Lawinen die abgegangen waren und die Wege unpassierbar machten.
Die Höttinger Alm wurde am 1. Mai wieder aufgesperrt. Gabi hat am gestrigen Abend des 1. Mai's, dem Tag unserer Rückkehr vom Jesolo-Kurztripp, gesagt, als sie die beleuchtete Höttinger sah: "Da muass i auffi".

Na gut, why not. Urlaub hamma ja noch, somit auch genug Zeit, denn so ganz weit in Talnähe ist diese Alm ja nicht und der wettermäßig besch***e April sowie unsere Kondischind-Auszeit in Jesolo und zusätzlich die ungewöhnliche Hitze auf den ersten 300 Höhenmetern bedeutete die Fahrt langsam anzugehen.

Ankunft Abzweigung zur Arzler Alm. Kurze Rast. Fahrma übern Lackenweg ... was für ein Fehler. Hier sind in 5 Rinnen Lawinen gelegen, somit drüberkraxln. Runter fuhren wir dann natürlich den anderen Weg über die Arzler Alm.

So, super, kurz vor dem letzten Steilstück ... Schnee ... der Weg war über einen halben Meter noch mit diesem alten Schnee aus dem Extremwinter bedeckt ... Drüber schieben oder umkehren? Nix, ... Gabi und ihr Watzmann-Spruch "Auffi, i muass auffi ..."


No, so wie oben auf dem Bild hat es aug'schaut auf einigen hundert Metern. Dann noch über die letzten 2 Lawinen vor der Höttinger Alm drüber und als eine der wirklich Wenigen waren wir dann auf der Höttinger. Yeah!





Also die gute Stunde die wir oben waren war superfein.

Keine Ahnung was passiert wenn diese Schneewächte runterkommen sollte ... Bilderklärung: Alm liegt auf 1487 Meter, der fotografierte Bergkamm auf ca. 2.200 Meter.


Endlich trockene Füße, aber nützte nichts, wir mussten wieder runter und somit wieder drüber über den vielen Schnee.



So ein Held ...

... und irgendwann waren wir dann wieder im Tal ...

Fazit: Bis wir dieses Ziel wieder in Angriff nehmen warten wir lieber darauf bis die Sonne das restliche lästige "Weiss" weggeschmolzen hat, so in 2 bis 3 Wochen etwa.

Samstag, 3. März 2012

Rechenhof, 3. März 2012

Bike-Opening 2012 an einem traumhaften Frühlingstag nach einem harten Winter (viel Schee und extreme Kälte)!

Die Schneemengen, wie man im Hintergrund sieht, sind immer noch enorm, der Weg zum Rechenhof aber ist bis auf ein paar Stellen trocken.Weiter rauf zu fahren, abseits des Asphalts, wird sicher noch sehr lange Zeit nicht möglich sein.



Eigentlich wollte ich die ersten Ausfahren in der schmutzigen Zeit der Schneeschmelze noch mit dem extra hergerichteten Specialized machen, aber der Gier das Cube auszuprobieren konnte ich nicht wiederstehen.


Fazit: Ein Hardtail geht bergauf um einiges besser. Auf längere holprige Abfahren freue ich mich aber nicht unbedingt.


Jedenfalls war es aber herrlich - nach über 3 Monaten - wieder am Bike zu sitzen, genauso wie eine gemütliche Einkehr bei Sonnenbrandgefahr und fast 20 Grad am Rechenhof.

... und ich bin doch mit dem Cube gefahren ...

Freitag, 23. Dezember 2011

Das wird 2012 ...

Yeah, gehe heute mein neues Bike holen. Muss aber mit dem Auto zum Bike-Point fahren, denn diesen Schneematsch und den gestreuten Salz wegen der vielen Schneefälle in den letzten Tagen kann ich dem Cube nicht zumuten. Zudem darf das Cube sicher für ein paar Tage in der Wohnung sein, bis es der Gabi auf die Nerven geht und es in den Keller runter muss  ;-(

Cube Reaction Gtc SL 


Die wichtigsten Daten:   
  • Carbonrahmen (GTC Twin Mold Monocoque Technology)
  • Rock Shox Sid RL 100 mm
  • Komplett-XT außer Bremsen
  • Bremsen Formula R1X
  • 10,3 Kilo ohne Pedale

Und übrigens: Mein Specialized-Fully, der treue Wegbegleiter auf ca. 530.000 Höhenmetern, ist unverkäuflich! Ich werde mich vehement wehren gegen die von Gabi gemachte Androhung dieses für mich "most beautiful bike ever" beim Ragg entsorgen zu lassen! So eine Frechheit!


News:

Nach der über 6-wöchigen Trockenperiode hat es kurz vor Weihnachten zu schneien begonnen, fast gleichzeitig mit dem Kauf des neuen Bikes, sehr witzig! Es ist jetzt Ende Jänner und es schneit und schneit...


Die Schneemengen auf den Bergen möcht ich gar nicht wissen, sicher über 5 Meter. Ja eh, es ist Jänner und somit Winter und da fährt man nicht mit Rädern rum. Aber die Aussicht - war letzte Woche im Wald laufen, enorme Mengen Schnee liegen da - auf eine erste Ausfahrt mit dem Cube ... wird wohl schwer vor Ende März möglich sein. That's life, so gemma halt laufen und irgendwann mal schifahren ...

Weitere News:

Es hat grad jetzt (3.2. nachmittags) MINUS 10 Grad. Es wird noch kälter. Sibirische Luft ...
Na seavas, bei den Schneemengen und dieser seltenen Kältewelle wird es wohl nix mit biken vor Ende März. Ma geeeehhhhh!

So, heute 12.2., die Tageshöchsttemperatur lag diese Woche immer so um die -12, bestenfalls bei - 5 Grad. Heute war eine Winterwanderung bei -9 Grad angesagt. Von Schönblick die Mühlauer Klamm rauf bis zurück zur Brücke wo diese riesige Lawine drinnen liegt. Bis zu 8 Meter hoch. Wann bitte soll man hier biken können? Also bis diese Schneemassen geschmolzen sind kann es lange dauern. Wir spazierten nach diesem Foto noch auf den Rechenhof auf eine kleine Einkehr, danach bei klirrend kalten Temperaturen zurück zum Auto. Aaaaaangeblich soll diese Woche die 14tägige Frostperiode enden ...


Heute 29.2. mal bessere News. In den letzten Tagen ist ein bisschen von dem weißen Zeug weggeschmolzen, die Aussichten für die nächsten ersten März-Tage sind positiv, bis zu 16 Grad werden angesagt. Vorausgesetzt es wird wirklich so warm und meine blöde Verkühlung bessert sich weiterhin, dann sollte am Samstag (3.3.) einer Fahrt zum Rechenhof wohl nichts mehr im Wege stehen. Wegen zu erwartenden nassen Straßenstücken fahr ich aber sicher nicht mit dem Cube ...

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Das war 2011 ...

... kann ich am 1.12. schon sagen.

Die Saison war lange. 113 Ausfahrten mit 90.000 Höhenmetern und 3.120 Kilometer bei mehr als 253 Stunden am Sattel. Auf Gabis Altimeter - hätte sie einen - würden 85.500 Höhenmeter stehen.

Die Luft ist bei uns beiden heraussen. Zuletzt sind wir am 19. November gefahren. Im heuer unglaublich schönen und trockenen November bin ich 5.900 HM gestrampelt nur um diese magische Zahl für 2011 zu erreichen.

Nach dem Jaufenpass sind wir nichts mehr Neues gefahren, Hinterhorner, Höttinger, Rumer halt.

Es hat schon seit 44 Tagen keinen Niederschlag mehr gegeben, man könnte immer noch rauf bis auf den Kofel-Gipfel oder besser auf der Nordkettenseite bis zur Seegrube, aber wie anfangs schon gesagt, die Luft ist heraussen und ein wenig Pause tut gut um sich auf die 2012er-Saison zu freuen.

Derweil wandern wir etwas herum und starten demnächst die Laufsaison (aaarglll, ich mag nicht laufen).

So dann, bis nächstes Jahr.