Mittwoch, 29. Juni 2016

Hanneburger, 28. Juni 2016

Gibt uns der Juni (angeblich der Feuchteste seit 1858) doch tatsächlich die Chance eine halbwegs lange Radausfahrt (nach dem Büro) zu machen ohne nass zu werden, wie cool.

Traumwetter, bin um ca. 14 Uhr vom Büro raus, Gabi ist vorgefahren, haben uns dann bei Windegg getroffen. Über Aldrans und Rinn (kaum Verkehr) habe ich ein wenig aufs Tempo gedrückt und war in einer Stunde und 18 Minuten auf Windegg.  [Stoppuhr? ... sinnloser Stress]

So, dann gemeinsam am Schotterweg runter ins Voldertal und danach diese traumhafte Großvolderbergstraße rüber nach Vögelsberg


und weiter ins Wattental beim Gasthof Säge vorbei, schnell ein Snickers und dann diese eintönigen anfangs relativ steilen 4 Kilometer zum Hanneburger.

Endlich angekommen!



Warten auf das verdiente Gerstengetränk aus Sicht der Bikes.


Nach zweien dieser und einem Ratscher mit Wolfi dem Wirt mussten wir uns doch wieder auf den Heimweg machen, denn es galt noch von Volders den Radweg zurückzutreten. Und so warm (unter 17 Grad) war es auch nicht mehr.
[Dem Rat von Wolfi nächstes mal das Zahnbürstel mitzunehmen werden wir vielleicht in unserem Juli-Urlaub folgen, ist ja wirklich gemütlich im Hanneburger]


Wenn man aus dem schattigen Wattental rausfährt überrascht einem immer wieder wie sonnig es in Richtung Inntal noch ist.


(kommt aber auf diesem Foto nicht so richtig rüber)

War eine nette aber nicht unanstrengende Nachmittagsrunde mit ca. 300 zusätzlichen Höhenmetern wenn man das Ziel über Windegg erreichen will.


PS: Das ist der Post Nummer 100 in diesem Blog.   :-)

Montag, 6. Juni 2016

Verdammtes nasses Wetter, 5. Juni 2016

Dieses Wochenende haben wir dreimal eine Ausfahrt mit dem Rad gestartet und dreimal wegen Regen abbrechen müssen ... wie soll man da Kilometer sammeln um sich auf eine größere Ausfahrt vorzubereiten?



Aufgrund dieser Regenwolken im Hintergrund hätten wir eigentlich umdrehen sollen, tja selbst schuld wenn man dann bei strömenden Regen auf der Haller Holzbrücke unter Dach ausharren muss.
Komisch aber, bei der Rückfahrt nach ca. 1 Kilometer war alles trocken.

Aber was sind schon ein oder mehrere missglückte Ausfahrten mit dem Rad wenn man sieht was diese derzeitigen Wetterkapriolen in gar nicht allzu weiter Entfernung (Bayern, Oberösterreich) anrichten. Das ist schlimm und erst recht wenn Menschen in den Fluten sterben ...



Zwei Tage später in der Früh ein Traumtag ohne irgendeiner Wolke. Aber was nützt ein solcher wettermäßiger Ausnahmetag wenn man ins Büro muss. Und wie zu erwarten am frühen Nachmittag der erste Donner und eine Regenfront. Dieser sind wir aber geschickt ausgewichen und über das Zimmertal nach Sistrans gefahren um uns später im Bierstindl dafür zu "belohnen".



Wann wird's 'mal wieder richtig Sommer, ein Sommer, wie er früher einmal war?
Ja, mit Sonnenschein von Juni bis September,  ............



Freitag, 27. Mai 2016

Der 100er ... (Reintaler See)

Feiertag, perfektes Radwetter, es wurde langsam Zeit eine 100-Kilometer-Runde zu fahren und dazu eignet sich der Reintaler See optimal.

Ist erst die zweite Runde im Jahr 2016 mit dem Rennrad. Aufgrund einer lappert zugezogenen Entzündung in der Fußsohle (besser Zehengelenk) konnte ich (dachte ich mir?) nur mit Trekkingschuhen und normalen Pedalen fahren, die ich zuerst am Specialized-Fully, später am Cube aber sicher nicht am Rennrad montierte. Diese Verletzung ist jetzt zu 94,7 % ausgeheilt, somit kann ich wieder (oder hätte schon länger ... tja, Kopfsache) mit Radschuhen und Klickpedalen fahren.

Yep, das kurz zum tollen Saisonstart.

Bis Volders waren wir am Radweg, bis Weißlahn auf der kaum befahrenen Landesstraße, dann bis Schwaz wie üblich. Ab dort sind wir erstmals den Radweg gefahren, war ein Volltreffer. Super Zustand, kaum Radfahrer und so rollten wir - später am Eingang des Zillertales entlang - echt entspannt dahin. Bis Kramsach ist der Radweg dann leider schottrig (hart gepresst), nicht so optimal für Rennräder - aber Hauptsache kein Auto- und Motorradverkehr.

Neue Variante rauf zum Reintaler See: Bevor man nach Kramsach reinfährt rechts abbiegen nach Voldöpp und von dort den Neudegger Höhenweg (a bissl steil) hinauf und man erreicht das östliche Ende des Reintaler Sees. 

Mittag, somit Zeit etwas zu essen und dies taten wir beim Haflingerhof.

Halbwegs ein Fotomotiv fanden wir dann beim nächsten See, dem Krummsee.


Jetzt wählten wir die Straße über Münster und Wiesing nach Jenbach. Eh klar, mindestens ein Auto fährt mit wenigen Zentimetern Abstand bei dir vorbei, somit in Jenbach wieder rauf auf den Radweg und via diesem in gleicher Weise zurück nach Innsbruck mit 103 Kilometern am Tacho.

Den 100er haben wir, mal schauen was als nächstes kommt. Ach ist rennradfahren lässig!


*** Update ***

Sind am 10. Juli bei großer Hitze über Kundl nochmals zum Reintaler See gefahren, hier ein Foto in Richtung Osten, kurz vor Kundl. (sind insgesamt 114 Kilometer)




Montag, 21. März 2016

Saisoneröffnung 2016

Rechenhof am 18. und Gnadenwaldrunde am 20. März.

Der März war ja nicht unbedingt einladend zum Outdoor-Radln, aber pünktlich zum astronomischen Frühlingsbeginn wunderbares Wetter um erstmals die etwas verstaubten Bikes auszupacken.

Aber halt, wieso entstauben? ... was ist anders auf diesem Bild?


Sensationell. Ein neues Bike ... Carbon/27.5"/all-XT

Gabi's neue Motivation: Ein leichtes Carbon-Bike mit frauenoptimaler Bergübersetzung. Man gönnt sich ja sonst nichts.


Montag, 9. November 2015

Rennradfahren im November

Dieses unnatürliche Novemberwetter - Tag für Tag strahlend blauer Himmel - lädt zu Aktivitäten in der Natur ein. Anstatt uns aber als Hordenmitglied (haben wir bei einer Wanderung auf die Arzler Alm unter der Woche gesehen) die Nordkette raufzuwälzen, haben wir unsere Rennräder für zwei Wochenendfahren (je ca. 50 km) in Richtung Unterland wieder aktiviert.







Wichtig ist es die ca. 3 Stunden an dem es an den kurzen Tagen angenehme Temperaturen fürs rennradln hat zu nützen und schattige lange Passagen zu meiden.

Montag, 3. August 2015

Rund um das Estergebirge, 28. Juli 2015


Estergebirge? Häää, wo issn des ... --> klick.

Vorab 1, wieder im Uhrzeigersinn, die gefahrene Runde, insgesamt fast 90 Kilometer und 750 Höhenmeter.


Vorab 2, wir haben wieder Urlaub und wieder mal haben wir es geschafft in einer Zeit diesen zu konsumieren wo das Wetter alles andere als schön ist. Andererseits aber, wenn man diese arge Hitzewelle der Vorwochen in Betracht zieht, ist es mir lieber so. Und Sonnencreme braucht man auch keine.

Die Rennräder im Auto verstaut mit einer halben Stunde Verspätung (Urlaub ist ja auch da um zu schlafen) sind wir nach Mittenwald gefahren und haben das Auto am Parkplatz in der Nähe der Mittenwaldbahn abgestellt, zum günstigen 3-€-Tagestarif.

Huii, warm ist was anderes. Die Windstopperweste und die Armlinge wollten angezogen werden.

Ab Mittenwald sind wir diesmal nicht über die Buckelwiesen getreten sondern auf der wenig befahrenen (auch das gibt es in Deutschland) Straße nach Klais geblieben. Wegen der bedrohlichen dunklen Wolken hatten wir keine Lust auf Fotos. Ab Klais war dann Rollen (leicht bergab) am Radweg nach Garmisch-Partenkirchen angesagt und dort angekommen gönnten wir uns einen Kaffee und was Süßes.

Ach, es ist schon schwierig wenn man die Gegend nicht kennt ohne Straßenkarte zu fahren, man übersieht recht schnell mal einen Wegweiser und das passierte mir irgendwo nach Farchant. Das Resultat war, dass wir plötzlich auf einer zweispurigen Schnellstraße, oder war es doch eine Autobahn, gefangen waren, umkehren war nicht möglich. So hieß es ordentlich in die Pedale treten um diese Erschreck-Momente, ausgehend von PKW's die mit über 100 km/h dahinpreschten, so schnell wie möglich hinter uns zu bringen.
Endlich, nach fast 2 km eine Abfahtsmöglichkeit bei Oberau. Und tschüss, Schnellstraße.

Na seavas, Schotter ... und Rennräder. Da passt was nicht so richtig zusammen. Aber egal, lieber abgeschieden und ohne Autos auf hartgepresstem Schotter mit unter 20 km/h dahinradeln als diese grausigen 2 km davor. Nach ca. 6 km waren wir wieder am Asphalt auf einer Nebenstraße und gelangten über Eschenlohe nach Ohlstadt.

Zeit was zu essen beim rustikalen Dorfbachstüberl.


Für diese Portion musste ich noch etwas büßen (liegt halt doch im Magen), aber g'schmeckt hats.


Auf Empfehlung der Wirtin bogen wir im Ort noch auf den Fieberkrichweg ab um die Hauptstraße zu umfahren. Hat sich ausgezahlt, echt nett dort.




Das danach folgende Gestüt Schwaiganger war beeindruckend riesig.

Recht zügig rollten wir dann über Schlehdorf nach Kochel am See. Ja und danke, deutscher Autofahrer, ich weiß dass man bei euch nicht auf der Straße fahren darf wenn ein Radweg daneben ist, aber die Einfahrt habe ich übersehen ...

Wuascht, ohne überfahren zu werden sind wir dann in Kochel angekommen ...


(hier am Foto sieht man nicht diese Mücke deren blöder Stich mich noch 2 Tage juckte)

... und die fast 300 Höhenmeter raufgetreten (wieder ohne überfahren zu werden, diesmal von Rennmotorrädern ... boah, manchmal ist dieses rennradln nicht ungefährlich) auf den Kesselbergpass (aha ein Pass).



Am Westufer des Walchensees entlang, etwas rauf und dann runter nach Wallgau, weiter über den Radweg nach Mittenwald, so unsere restliche Route die sich dann etwas gezogen hat. Vielleicht war es auch das Wetter, aber wir waren froh wieder beim Auto zu sein, tätigten noch diverse Einkäufe und nach einen Bierchen beim GH Stern ging es wieder zurück nach Innsbruck.

Und weil unser Urlaub eine ganze Woche dauerte (leider Vergangenheitsform) hatschten wir am Mittwoch bei extremer Schwüle (wo kommt denn diese Luft her?) auf die Rumer Alm.

(eh logisch, Urlaubswetter)


Am Freitag aber war ein Traumtag, angenehme Temperaturen, ein vorprogrammierter Sonnenbrand und so nutzten wir den Vormittag für eine Fahrt auf die Hinterhorner Alm.




So, Urlaub aus und mit dem folgenden Montag (Arbeitsbeginn, eh klar) kündigt sich die nächste Hitzewelle bei strahlend blauem Himmel an. Weiß nicht genau wie ich es sagen soll ... haben wir Glück oder Pech mit der zeitlichen Urlaubswahl?

Montag, 13. Juli 2015

Aldranser Alm, 11. Juli 2015

Gabi musste arbeiten, somit habe ich mir vorgenommen mit dem Mountainbike auf die Iss-Hütte zu fahren um mal zu schauen wie der Weg zur Aldranser Alm beisammen ist. Im Jahr 2013 sind wir zuletzt hinauf gefahren und damals präsentierte sich der Weg in sehr schlechtem Zustand.

Tja, Iss-Hütte habe ich mir am Weg rauf gleich mal aus dem Kopf geschlagen, weil a) ich letztes Jahr und heuer wenig steile Bergetappen gefahren bin, somit die Kraftausdauer ein wenig fehlt (wird wohl das viele rennradfahren sein, wodurch die Grundlagenausdauer schon passt) und b) es eine Qual war diesen (siehe Foto) kaputten steilen Weg zu fahren.


Auf der gesamte Strecke wird wohl von einem Bagger Schieferabbau betrieben werden. Radln macht hier wirklich keine Freude. Hm, macht steil bergauf fahren überhaupt eine Freude?

Somit war ich dann echt froh die Aldranser Alm erreicht zu haben, sind auch 950 Höhenmeter.


Runter bin ich dann über den Rinner-Alm-Weg. War am Samstag davor mit Gabi auf der Rinner Alm und dieser Weg wurde perfekt hergerichtet.