Dienstag, 3. September 2019

Ende Juli 2019, Budapest

In Online-Reiseführern habe ich eigentlich gelesen, dass man Budapest nicht unbedingt in den heißen Sommermonaten besuchen soll. Ging aber bei uns nicht anders, wir mussten den Urlaub einteilen und so hatten Daniel/Zsanett und wir nur an diesem letzten Juli-Wochenende Zeit.
Wir sollten es nicht bereuen. Es war zwar heiß, aber jedenfalls zum Aushalten und immer wieder bewölkter Himmel und Regengüsse brachten die notwendige Abkühlung. Jacken brauchten wir nie.

Zsanett war wegen des Geburtstages ihrer Mutter schon 2 Tage früher nach Ungarn gefahren. Wir 3 machten uns - das stärkste Reisewochenende des Jahres war angekündigt - schon sehr zeitig an diesem Samstag auf den Weg. Daniel und seiner google-maps-Kenntnisse sei Dank konnten wir problemlos einen Megastau vor Salzburg und kleineren Staus in Ungarn ausweichen.

Erwähnen muss ich auch, dass die ungarische Sprache unglaublich schwer ist. Man versteht nichts, auch Lesen war unmöglich. Ungarisch ist nämlich, anders als die meisten europäischen Sprachen, nicht Teil der indogermanischen Sprachfamilie und am ähnlichsten der finnischen Sprache, die sich aber untereinander überhaupt nicht verstehen.
Also, zum Glück hatten wir Zsanett dabei, die wir knapp nach unserer Ankunft am Bahnhof Keleti abholten (auch gut, dass Daniel - wir hatten bei Linz den Fahrersitz gewechselt - die Stadt Budapest mit dem Auto locker befahren konnte. Ich wäre da wahrscheinlich wie ein Mann mit Hut und Wackeldackel herumgekurvt).

Wir hatten ein richtig alt-ehrwürdiges Hotel gebucht, das Danubius Hotel Gellért.


Zimmer waren durchaus ok, das Frühstück sehr unfangreich und lecker, die Lage perfekt. Und auch der Preis absolut in Ordnung.

So, ich möchte jetzt keine Aufsatz über alle 5 Tage schreiben. Es war ein toller Urlaub, wir haben glaube ich so gut wie alles was wir am Plan hatten gesehen, auch dank unserer Reiseleiterin (wer schon) immer gefunden, und konnten auch das typische ungarische Essen genießen.


Am Gellertberg (mit 235 m der höchste Punkt im Stadtzentrum), neben unserem Hotel. Ein toller Aussichts-Hügel.



Natürlich haben wir auch das wunderschöne Burgviertel besucht.



(Matthiaskirche)




War ganz schön heiß dort oben und so hat sich der Besuch des unterirdischen Labyrinths als Wohltat erwiesen. Kühl war es dort unten.




Rauf und runter sind wir mit einem offenen "Taxi". War kein Nachteil mal die Füße zu entlasten, denn an diesem Tag sind wir fast 20 Kilometer gehatscht.



Nochmals das Burgviertel von der anderen Donauseite aus bei Dämmerung.



Am Weg zur Margareteninsel.



Dort haben wir Zsanett's Mutter getroffen und wurden von einem wirklich starken Gewitter mit Starkregen überrascht. Hat sich aber bald verzogen. 

Übringens haben wir dort richtig leckere Snacks gegessen.
Lässig war dort dieser Musikbrunnen. Vielleicht lad ich mal ein Video dazu hoch.




Die St.-Stephans-Basilika von Budapest.



Genial am Abend Essen im Gozsdu Udvar, oder einfacher die Gozsdu Höfe, wo mehrere Höfe in den 7 Gebäuden zusammen gebaut wurden und sich mehrere verschiedene Lokale darin befinden.



Danach haben wir das Palinka-Museum getestet und wieder später die sog. "Mutter" der Ruinenbars, das Szimpla Kert. Echt sehenswert!  (googeln und man findet eine 4,6*-Bewertung aus über 30.000 Rezensionen)


Zum Hintergrund: Ruinenbars finden sich in heruntergekommenen Häusern, die gern liebevoll und kreativ mit Möbeln, die aussehen, als kämen sie vom Sperrmüll oder Flohmarkt, bestückt werden und dadurch einen ganz eigenen heruntergekommenen Charme entwickeln. Sie sind ein Budapester Unikat. Die Ruin-Bar-Szene dort ist legendär.


Die 20 Kilometer habe ich am nächsten Tag wirklich gespürt und nach einem Ausflug zur Burg Vajdahunjat (oder so) in einem schönen Park und danach zum Heldenplatz ....


.... habe ich für alle ein Tagesticket für die Öffis gekauft.

Und so konnten wir mit der zweitältesten U-Bahn der Welt, der gelben Linie 1, weiterfahren.



Hier muss ich anführen, dass die U-Bahnen selbst und die Stationen absolut sauber sind.



Haben uns auch die Gegend des Parlaments angeschaut mit dem ethnographischen Museum


und einem Holocaust-Mahnmal. 



Die Schuhe stehen symbolisch für Juden, die damals in die Donau geworfen wurden und ertrunken sind.


Genial auch die riesige Markthalle, ein architektonisches Kleinod aus der Jahrhundertwende.





Und sowieso genial das Parlament, von einer Donausschifffahrt aus gesehen.


Und am Abend, ebenfalls vom Schiff aus.


Man muss überhaupt sagen, dass Budapest in der Dunkelheit besonders eindrucksvoll ist.





Faszinierend auch die Brücken dieser Stadt, hier die grüne Friedensbrücke.




Das sei hier unbedingt angeführt. Bin mal mit Gabi abends rein in diese Váci Utca (Straße), wo viele Lokale sind. Nur gemütliche Leute zu sehen, keine solchen die Polizeiprotokoll Füllenden wie sie in Innsbruck vorhanden sind. Sicher dank Orban. Aber das ist eine andere Geschichte.

Noch schnell ein paar Anmerkungen zu Essen und Trinken. Wunderbar der Baumkuchen auf ungarische Art. Man sagt Kürtöskalács dazu. Lecker auch das Langos.
Und genial die Bierpreise. Ausgezeichnete tschechische und ungarische Biere um 2 Euros.


Natürlich durfte ein Tagesausflug zum Balaton (Plattensee) nicht fehlen. Bin auch ins Wasser gegangen.





Hat sich echt rentiert mal diesen See von der Halbinsel Tihany aus zu sehen, wo wir uns mit Lavendel-Produkten eingedeckt haben.


Wieder zurück in Budapest schaffte hartnäckige Überredungskunst die höhenscheue Gabi in das Budapest Eye zu bringen.



Nach einer ersten Runde des Zitterns


hat es ihr dann sichtlich gefallen ....


Den Jungen sowieso ...




War ein echt cooler Städtetrip in eine City die wirklich wunderschön und absolut gemütlich ist.





W E    L O V E    B U D A P E S T  !!!



Donnerstag, 27. Juni 2019

Urlaub im Juni 2019

Mit dem Wetter haben wir in diesem 2-wöchigen Urlaub echt Glück gehabt. Die extreme Hitzewelle mit 37 Grad startete am Montag nach Urlaubsende. Und der "Winter", jedenfalls die Heizperiode, war mit Ende Mai ja auch beendet. *Schrulliges Wetter*

So, langer Blick zurück. Am Freitag vor Pfingsten, also am letzten Arbeitstag, hatten wir die Idee am Nachmittag nach Mittenwald zu fahren um unseren Vorrat (bayrischer Gerstensaft und Drogerieartikel) wieder aufzufüllen.
Das prognostizierte Stauwochenende - weil ja alle Deutschen gleichzeitig an den Gardasee fahren und ihnen egal ist wenn sie um viele Stunden länger brauchen (die spinnen) - haben wir auf der Fahrt nach Zirl mitbekommen. Unendlich lange Staus auf der Autobahn und in Innsbruck, alles verstopft.
[Einschub: Endlich reagiert Tirol und verhängt für Durchreisende gewisse Fahrverbote!]


Wir planten also gegen Abend heimzufahren, nahmen unser Bergzeug mit und gingen nach erfolgter Vorratsauffüllung auf die Brunnsteinhütte. Die liegt zwischen der Grenze und Mittenwald mit einem eigenen Parkplatz auf der Bundesstraße.

Anfangs ein lästiger Karrenweg, danach ein wirklich schöner Steig und - es war sehr warm - zur Belohnung oben ein Mittenwalder Bier.



Lässt sich aushalten hier oben den Stau abzuwarten, mit Blick aufs Wettersteingebirge.


Nach Speis und Trank hatschten wir wieder runter,


beruhigten eine Mutter mit Kleinkind am Rücken dass es nicht mehr weit zur noch geöffneten Hütte sei und erreichten später das im Schatten geparkte Auto, mit dem wir dann staufrei nach Innsbruck zurück fahren konnten.


War eh ein guter Auftakt in den Urlaub. Weniger gut war, dass am Tag danach unsere Waschmaschine den Geist aufgegeben hat (Error --> Serviceline anrufen). Bevor wir dieses fast 10 Jahre alte, sehr oft gebrauchte Ding teuer reparieren lassen kaufen wir uns lieber eine Neue.

Gleich am Dienstag Media-Markt und 90 Euros gespart weil wir sie selbst abgeholt und angeschlossen haben.  :-)


Am Mittwoch war ja unser Ausflug nach Sonthofen im Oberallgäu geplant, somit war übers Pfingstwochenende + Dienstag eigentlich nur Relaxen, Boxtraining (aha) und Rennradln am Plan, soweit ich mich noch erinnern kann.


An diesem Mittwoch auf der Fahrt ins Allgäu ließen wir die sommerlichen Temperaturen hinter uns und fuhren über Fernpass-Reutte-Lechtal zum Haldensee für eine kurze Kaffee-Pause. Ja unglaublich, nur 15 Grad und sehr frischer Wind. Die Wetterlage war in Mitteleuropa zweigeteilt und wir fuhren direkt in den kälteren Teil.

Knapp nach Mittag erreichten wir Sonthofen und den Brauereigasthof Hirsch, wo wir für 3 Tage ein komfortabel-rustikales Zimmer mit Balkon (nur 72 € die Nacht) bezogen.



Jetzt wird sich so mancher fragen, wieso Sonthofen, das kennt doch kein Schwein.

Der Grund ist a) dass es hier schöne Berge und gleich daneben das Flachland gibt und b) (also eigentlich ist das a)) dass wir die Gerüstbau-Truppe, die wir auf unserer letzten Schiffsreise kennen lernten, überraschen wollten.

Nach einem echt ausgezeichneten und günstigen Mittagessen im Hirsch (mit selbst gebrauten Bier um € 3,20 !!! ... also keine Wucherpreise wie in Innsbruck) spazierten wir auf die andere Seite der Iller (ist ein Fluss) zum Sonthofener See, vorbei an einer netten unglaublich ruhigen Wohngegend.

So, die Überraschung war wohl nichts, das Haus des Metallbauunternehmers war leer. Ein WhatsApp blieb unbeantwortet und somit hatschten wir minimal enttäuscht zum Gasthaus "Zum Schiff".



Der Gedanke, der Deck13-Chef war von seinem "Schaffe" zurück enpuppte sich als Fehlanzeige. 

Wir blieben noch kurz an diesem netten See



um dann in Sonthofen im Bistro Relax und später in unserem Brauereigasthof den Tag ausklingen zu lassen.

Ach ja, dieser Berg hier:



Man nennt ihn wegen seiner markanten Lage direkt am Rand der Alpen den "Wächter des Allgäus", der Grünten, 1.738 Meter hoch, von Gabi "Grinten" genannt, keine Ahnung warum, ist wohl ihr Dialekt.

Auf diesen raufzugehen war der Plan für den nächsten Tag. Dieser kleine Hügel. Ein Klacks für Tiroler .....


Gut ausgeschlafen sind wir bald nach dem Frühstück mit dem Auto nach Burgberg und etwas hinauf zu einem Wanderparkplatz gefahren. Und schon bald merkten wir, dass dieser Hügel kein Klacks war, denn ein Karrenweg, der später teilweise asphaltiert war, ging gleich extrem steil weg. Ich war dann froh, dass dieser Weg endlich zu einem Steig wurde. War zwar einfacher zum raufgehen, aber die Steilheit blieb erhalten.

Am Grüntenhaus (wo wir beim Runtergehen eingekehrt sind) vorbei sind wir dann auf den Gipfel und haben diesen nach 770 Höhenmetern in weniger als 1 1/2 Stunden erreicht.

Der 95 Meter hohe Sendeturm des Bayrischen Rundfunks.


Dann noch weiter zum Gebirgsjägerdenkmal von wo aus wirklich traumhafte (das Wetter war inzwischen recht gut) Rundumblicke möglich waren.







Genial so von oben ins Flachland zu schauen ....




So, Zeit fürs runtergehen, a Windjaggerl brauchten wir.

(Sonthofen da unten)


Das Grüntenhaus nach der Einkehr beim Abstieg.



In einer Bäckerei in Burgberg mussten wir uns mit Brot versorgen (Hungerast), in unserem Gasthof mit Selbstgebrauten. Im Zimmer dann hat es uns einipraggt (=hinlegen und eingeschlafen, ach wie fein, auch das ist Urlaub).

Inzwischen hatte sich auch Deck13 (=Martino) gemeldet. Er war auf einer Baustelle im Kleinen Walsertal, ohne Handyempfang (oder war es gestillter Durst der ein Handy unauffindbar machen kann?). Egal.
Hoffend dass wir noch vor Ort sind meldet er sich morgen in der Früh ....

Am Heimweg:


Eigentlich wöllten wir ja die Rennräder mitnehmen um am Freitag eine Runde in Richtung Kempten zu drehen. Im Nachhinein betrachtet war es gut, dass wir die Räder daheim gelassen haben.

Daher lautete der Plan für diesen Freitag auf das Ofterschwanger Horn zu gehen.

Aber! Um 8:30 Uhr ein Sprach-WhatsApp mit der Einladung von Deck13-Martino nach dem Frühstück mit ihm auf ein Bier und einen Schnaps zu gehen. Na seavas!

Und so war es auch. Cool wenigsten ihn von der Deck13-Truppe wieder zu sehen. Nach der Kurzeinkehr in der Hinterstube einer Brennerei hat er uns angeboten mit ihm nach Ofterschwang zu fahren und von dort die Bergtour zu starten. Gute Idee. Da sind ja einige Almen und besser ist es das Auto beim Hotel stehen zu lassen.

Wir haben uns schnell die Bergsachen angezogen, den Rucksack gepackt und die Camelbak's mit Wasser befüllt. Nach einer kleinen Sightseeing-Tour per Auto waren wir am eigentlichen Startpunkt der Tour angelangt, dort wo die Schlitte Hitte steht.

Ha, und wenn trifft man dort, eindeutig zu erkennen an der Farbe seines Outfits?
Den Jürgen, ungewohnt nüchtern mit einer Kaffeetasse in der Hand, an seiner Arbeitsstätte. Das war Absicht dieser Einkehrschwung   :-)


Es freut einen immer wieder Leute zu treffen, die man echt mag.

Nach diesem weiteren Bier (Jürgen musste wieder schaffe gehen) fuhren wir - natürlich mit dem Auto - zur nächsten Hütte, gerade mal 50 Höhenmeter weiter oben. Oh wie anstrengend dieser Wandertag!

Wir sind dann auf dieser Alm sozusagen hängen geblieben und ab sofort hatte sich unser Wandertag aufs Ofterschwanger Horn auf ein anderes Jahr verschoben.




Genial auch das Essen dort. Sensationell guter gemischter Salat und ebenso kulinarisch perfekt das auf 3 aufgeteilte Gordon Bleu + Kasspatzln.

 

Natürlich durfte ein Schnaps nicht fehlen und .... ja egal, wir sind dann wieder runter zur Schlitte Hitte, dort durfte endlich mal ich zahlen, aber einen Kaffee und für den Jürgen etwas Schärferes.
Danach mit Jürgen im Auto zu Martino's Haus, natürlich nicht auf einen Kuchen.

Und der nächste Deck13-er, Jürgen II.   :-)

So, jetzt im Schnellvorlauf. Weiter - aber mit einem Taxi - zu einer Cocktail-Bar, weiter zur Relax-Bar auf einen Tequila (Gabi und ich nicht) und dann weiter zum Gasthof Hirsch.


Dort haben wir auch noch den nächsten vom Deck13 getroffen ... Flo (mit seiner Freundin). Wie cool!

Spät wurde es, so gegen Mitternacht hat der Gastgarten dann endgültig geschlossen. Wir verabschiedeten uns von den Deck-13ern, sozusagen auf ein Irgendwann-Wiedersehen, und gingen mit dem immer noch gleich gefüllten Rucksack (mit unbenutztem Camelbak) aufs Zimmer.
War ein "harter" Tag. Wir sind glaube ich bald eingeschlafen.

Am nächsten Tag, Samstag, spazierten wir nach dem Frühstück noch ein wenig im Ort herum, gönnten uns einen Cappuccino und schon war es wieder Zeit heimzufahren.

Die Staus ab Reutte zum Fernpass hin umfuhren wir über's Hahntennjoch.


Zum Glück hat sich im Inntal die Hochwassersituation inzwischen wieder entspannt. Vor 3 Tagen hatten wir echt ein schlechtes Gewissen wegzufahren.


In der zweiten Urlaubswoche hatten wir eigentlich vor die Rennräder im Auto zu verstauen und in die Nähe von Bozen zu fahren. Hat sich aber erübrigt weil wir kein Zimmer bekommen haben und die Wettervorschau für Südtirol nicht gut war.

Wie sagt der Luggi, ein alter Bergkamerad und Augustiner-Liebhaber: Bei ins ischs am schiansten!

Am 18. Juni sind wir von Lans weg meist über den Ochsensteig auf die Lanser Alm rauf


und nach einer Einkehr runter auf Heiligwasser, wo die neuen Pächter mit echt köstlichen Gerichten aufwarten. Spät war es wie wir wieder beim Auto waren.



Sportlich erwähnenswert ist vielleicht noch eine Rennradrunde am folgenden Tag nach Wiesing auf einen Kaffee und eine super-leckere Mohnschnecke in der Dorfbäckerei Ezeb. Haha, erstmals waren wir knietief im Wasser. Die Gegend von Weißlahn war wegen des Hochwassers der Vorwoche an vielen Stellen überschwemmt, so auch die Straße. Wir fuhren zwar durch, aber mit den Rennrädern war eine Stelle schwer zu bewältigen und somit runter und somit nasse Füße. Gut dass es sehr warm war (die Hitzewelle der folgenden Woche kündigte sich langsam an). Auf der Rückfahrt umfuhren wir Weißlahn von Pill bis Weer auf der Bundesstraße. War keine gute Idee, der Verkehr ist wirklich extrem.
Waren auch 85 Kilometer inklusive anschließender Belohnung im Bierstindl.


In diesen 2 Urlaubswochen haben wir zwar nicht "alles zerrissen", waren aber trotzdem ausreichend aktiv - man wird ja nicht jünger - und Urlaub soll ja auch zur Entspannung dienen.


Dienstag, 2. April 2019

Kurztrip nach Hamburg


(und wieder den Text, nicht das Bild)


Montag, 18. Februar 2019

Bike-Saison eröffnet :-)




... naja, wird wegen des vielen Schnees noch ein wenig dauern, aber bis zum Rechenhof kein Problem.

Dienstag, 29. Januar 2019

Rumer Alm, 27. Jänner 2019

Erste Outdoor-Aktivität im Jahr 2019 erst gegen Ende Jänner. Warum?
  • Bin am 1. Jänner mit Halsschmerzen aufgewacht, na super ... Antibiotika habe ich widerwillig eingenommen. Gabi war auch krank, entsprechend auch ihre Geburtstagsfeier. 
  • Ab Anfang Jänner hat es geschneit wie wahrscheinlich noch nie seit es uns gibt. So war die Nordkette länger wegen Lawinengefahr gesperrt, somit die Rumer Alm geschlossen.
  • Man wird dann irgendwie faul und schiebt anstrengendes bergauf gehen so vor sich her.
So genug begründet und gejammert  ;-)

Am 27. Jänner, ein Sonntag, sind wir nach einem Besuch in Rum zum Schießstand-Parkplatz. Ab dem Brunnen knapp oberhalb erkannten wir die Landschaft nicht mehr. Ja ok, wir waren hier zuletzt Mitte November unterwegs, aber das Erinnerungsvermögen funktioniert schon noch ein wenig.

Schneemassen Ende nie, deshalb auf den mit wenigen Spuren ausgetretenen Pfaden entsprechend anstrengend, auch weil man oft unter, über und neben den umgestürzten Bäumen vorbei musste.
Schaut echt arg aus auf der Nordkette. Da wartet noch viel Arbeit auf das Forstamt.

Ab der Enzianhütte sind wir dann den super präparierten Rodelweg rauf und - eben weil wir später dran waren - konnten in der Rumer Alm locker einen Sitzplatz ergattern.

Nach dem Auftanken (wir hatten blöderweise zum Raufgehen kein Getränk mit) war es schon dämmrig.




Die Lampe und die Grödeln brauchten wir beim Runtergehen, auch die Stöcke, denn es war wegen dieser Schneemassen nicht gerade ungefährlich.

Endlich wieder Frischluft im Wald getankt.  


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Kurzer Einschub von einer Wanderung im Mai auf die Arzler Alm.
So schaut es derzeit dort oben aus. Eine riesige Staublawine, die Anfang Jänner abgegangen ist, hat den Wald regelrecht zerstört.





Montag, 22. Oktober 2018

Mittelmeerkreuzfahrt 2018


(wieder den Text, nicht das Bild)




Mittwoch, 17. Oktober 2018

Latzfonser Kreuz, 17. Oktober 2018

So präsentierte sich die Hohe Munde bei Telfs am Sonntag. Traumwetter, Traumsicht.
Wir waren mit dem Rennrad unterwegs.




Somit nahm ich einen Urlaubstag für den Dienstag, in der Hoffnung die Dolomitenberge in eben solcher Traumsicht genießen zu können.
Leider wurde nichts draus, es trübte ein, irgendso blöde Wolkenbänder hat es dahergetrieben und mich richtig grantig gemacht. Aber gegen das Wetter kannst halt nichts machen.
War trotzdem ein schöner Tag, zusammen mit Gabi in dieser herrlichen Bergwelt!

Wir waren schon vor 10 Uhr am Brenner, sind längere Zeit im Outlet-Center gewesen (Shopping) und dann von Klausen über Latzfons zum Parkplatz Kühhof gefahren.

Von dort geht ein eher eintöniger Weg zur Klausner Hütte und weiter zum Latzfonser Kreuz,




dem höchsten Wallfahrtsort Europas auf über 2.300 Metern.

Nur 8 Grad hatte es draussen, so haben wir uns in der Hütte bei Speckknödeln und Hirtenmaccheroni (beides ausgezeichnet) den Hunger gestillt.




Wieder zurück auf 2.000 Metern bei der Runggerer Saltnerhütte.




Wir sind dann noch auf der Klausner Hütte auf ein (Forst-)Bier eingekehrt und haben dort die letzten Sonnenstrahlen dieses Tages genossen.



Tja, wie gesagt, es scheint als ob es mir nicht vergönnt ist diese wunderschönen Dolomiten-Berge (im Hintergrund) bei richtiger Traumsicht zu genießen.


Am Parkplatz war es dann schon dunkel, das Rittner Horn noch in der Abendsonne.