Hitzewelle im August!? Wie schön wäre es momentan eine Bike-Ausfahrt schon am frühen Morgen starten zu können, bei angenehmen Temperaturen, guter Weitsicht und keiner Gewittergefahr. Aber man muss halt buggeln geh'n ...
Naja, ist halt so. Somit starteten wir diese kleinere Bike-Runde (37 km und 950 Höhenmeter) am früheren Nachmittag. Eben wegen der Hitze war es günstig mit dem Auto nach Fulpmes zum Schlicker Parkplatz zu fahren und auf 1.000 Meter zu starten. Im Auf und Ab und Zick-Zack (ich suchte Wege abseits der Bundesstraße) fuhren wir über Neder, Neustift und Milders nach Krößbach wo der Uphill anfing. Anfangs war es auf der Asphaltstraße bis Oberegg extrem heiß, später im Wald bei Schatten (gut gewählte Auffahrtsroute!) je weiter man nach oben kam richtig angenehm, bei 21°.
Die Ausblicke auf die südliche Seite des Stubaitales waren wegen der Wolken und der Abendsonne teilweise traumhaft, genauso der Blick zur Schlicker Seespitze (Foto unten).
Auf der schön gelegenen Brandstattalm ging sich zeitlich nur ein Bier aus. Und schon wieder mussten wir feststellen: Am schönsten ist's hier in den Tiroler Bergen, wenn das Wetter stimmt!
Bevor wir ins Tal runter rollten, musste unbedingt noch ein Foto von diesem von den letzten Sonnenstrahlen dieses Tages erhellten Berges geknipst werden.
Die Rückfahrt (etwas direkter) brachten wir relativ rasch hinter uns.
Hat sich rentiert, der Ausflug ins schöne Stubaital!
Freitag, 19. August 2011
Donnerstag, 11. August 2011
Sistranser Alm, 11. August 2011
Ach herrlich, so entspannend. Was gibt es nach einem stressigen Bürotag schöneres als auf einer Alm weit oben am Berg zu relaxen. *träum*
Na gut, dorthin mit dem Mountainbike 1.050 Höhenmeter rauf zu radeln ... da gibts schon schöneres.
Trotzdem: Herrlicher Tag, tolle Weitsicht, einfach klasse.
Bericht spare ich mir, die Alm kennt ja eh jeder. Wir sind über die Aldranser rauf und den Sistranser-Alm-Weg runter.
Donnerstag, 4. August 2011
Marchbachjochalm-Holzalm, 3. August 2011
Urlaubswoche!
Für eine g'scheite Lederhose (trachtig) fährt man am besten nach Bayern. Vor ein paar Tagen ist auch unser Vorrat an bayrischem Bier ausgegangen. Da empfiehlt sich natürlich eine Fahrt nach Rosenheim. Aber nicht ohne uns'er Mountainbikes, denn inzwischen hatten wir uns von der langen und zachen Kühtai-Tour bereits erholt.
Irgendwo im Tiroler Unterland suchte ich eine Tour und wurde auf der Top-Internet-Seite "almenrausch.at" (wie immer) fündig. Um die 1.000 Höhenmeter sollten es sein. Von Hopfgarten im Brixental aus eine nette Runde über den Penningberg war unser "Zwischenstop" auf der Fahrt nach Deutschland.
Schon um 7:40 saßen wir im Auto. Früh aufbrechen war angesagt, denn es sollte heiß werden und die nordseitige Auffahrt über Wiesen versprach wenig Schatten.
Anfangs radelten wir auf Pennigbergstraße aufwärts ca. 5 Kilometer bis zu einer Abzweigung.
Ab hier wurde es etwas steiler, eigentlich kein Problem, wäre es nicht so heiß gewesen und ...
... hätte es nicht diese vielen lästigen, bluthungrigen Bremsen (ab hier wo obiges Foto entstand) gegeben. Aber wir konnten uns durch ständiges Herumwachteln mit den Armen gegen Stiche erfolgreich wehren.
Am Marchbachjoch angekommen eine Situation die mich an die Piefke-Saga von Felix Mitterer erinnerte. Wir schwitzen auf einer Seite per Muskelkraft den Berg hoch; auf der anderen Seite kommen Menschen in Pantoffeln den Berg per Seilbahn rauf. Na egal, war eh lustig. Nicht ganz so lustig waren die Preise in der Marchbachjochalm. Um 3,20 Euro gönnten wir und ein Bier. Auf ein Käsebrot um 7 Euro verzichtete ich.
Über einen schmaleren Bergweg gelangten wir fast alles fahrend zur Holzalm, auch Kasalm genannt. Irgendwie hatten wir schon wieder Durst und somit kehrten wir auch hier ein. Es geht auch anders, um 2,50 ein Bier und um 2,-- ein Kasbrot (köstlich: selfmade Käse u. Brot).
Tja, diese Alm liegt halt nicht neben einer Seilbahn ...
Für eine g'scheite Lederhose (trachtig) fährt man am besten nach Bayern. Vor ein paar Tagen ist auch unser Vorrat an bayrischem Bier ausgegangen. Da empfiehlt sich natürlich eine Fahrt nach Rosenheim. Aber nicht ohne uns'er Mountainbikes, denn inzwischen hatten wir uns von der langen und zachen Kühtai-Tour bereits erholt.
Irgendwo im Tiroler Unterland suchte ich eine Tour und wurde auf der Top-Internet-Seite "almenrausch.at" (wie immer) fündig. Um die 1.000 Höhenmeter sollten es sein. Von Hopfgarten im Brixental aus eine nette Runde über den Penningberg war unser "Zwischenstop" auf der Fahrt nach Deutschland.
Schon um 7:40 saßen wir im Auto. Früh aufbrechen war angesagt, denn es sollte heiß werden und die nordseitige Auffahrt über Wiesen versprach wenig Schatten.
Anfangs radelten wir auf Pennigbergstraße aufwärts ca. 5 Kilometer bis zu einer Abzweigung.
Ab hier wurde es etwas steiler, eigentlich kein Problem, wäre es nicht so heiß gewesen und ...
... hätte es nicht diese vielen lästigen, bluthungrigen Bremsen (ab hier wo obiges Foto entstand) gegeben. Aber wir konnten uns durch ständiges Herumwachteln mit den Armen gegen Stiche erfolgreich wehren.
Am Marchbachjoch angekommen eine Situation die mich an die Piefke-Saga von Felix Mitterer erinnerte. Wir schwitzen auf einer Seite per Muskelkraft den Berg hoch; auf der anderen Seite kommen Menschen in Pantoffeln den Berg per Seilbahn rauf. Na egal, war eh lustig. Nicht ganz so lustig waren die Preise in der Marchbachjochalm. Um 3,20 Euro gönnten wir und ein Bier. Auf ein Käsebrot um 7 Euro verzichtete ich.
Über einen schmaleren Bergweg gelangten wir fast alles fahrend zur Holzalm, auch Kasalm genannt. Irgendwie hatten wir schon wieder Durst und somit kehrten wir auch hier ein. Es geht auch anders, um 2,50 ein Bier und um 2,-- ein Kasbrot (köstlich: selfmade Käse u. Brot).
Tja, diese Alm liegt halt nicht neben einer Seilbahn ...
Nach diesem Einkehrschwung ging's noch 25 Höhenmeter rauf zum Horlerstiegl (Kapelle) und dann bergab in die Wildschönau und über Oberau nach Niederau (noch 150 Hm) und zurück zum Auto.
So, umziehen und ab nach Rosenheim um unseren o.g. Bedarf zu decken.
Auf der Rückfahrt war's nochmals spannend. Ein selten gesehener Starkregen erlaubte nur knappe 60 km/h auf der Autobahn.
... war ein netter Tag!
Dienstag, 2. August 2011
Stausee Kühtai die 3te, 1. August 2011
... und sicher die LETZTE!
... so a Plage!
Wie hat die Gabi immer wieder gsagt: "I lieb den Haiminger Berg!" Aber das ist seit gestern Geschichte.
Wieder sind wir bis Silz mit dem Zug gefahren, kurzes Einrollen bis zum Beginn der Auffahrt Haiminger Berg. So was von steil und wegen Nebels auch nicht attraktiv. Am Sattele oben dann erste Sonnenstrahlen bei einer Jausn. Runter nach Ochsengarten und auffi nach Kühtai. Das Ziel Stausee war sicher wieder lässig, aber ich hörte sie sagen: "Den Haiminger Berg fahr i nimma!"
A guats Schnitzl haben wir noch in St. Sigmund gegessen und abschließend gönnten wir uns im Stiftskeller ein Augustiner.
Abends musste aber dann die Bepanten her. Irgendwie logisch für einen Hobbybiker nach 75 Kilometern und 2.000 Höhenmetern.
Nachsatz: Kompliment an Gabi. Heute diese harte Bike-Runde und vor 3 Wochen noch dieser Zustand ....
... so a Plage!
Wie hat die Gabi immer wieder gsagt: "I lieb den Haiminger Berg!" Aber das ist seit gestern Geschichte.
Wieder sind wir bis Silz mit dem Zug gefahren, kurzes Einrollen bis zum Beginn der Auffahrt Haiminger Berg. So was von steil und wegen Nebels auch nicht attraktiv. Am Sattele oben dann erste Sonnenstrahlen bei einer Jausn. Runter nach Ochsengarten und auffi nach Kühtai. Das Ziel Stausee war sicher wieder lässig, aber ich hörte sie sagen: "Den Haiminger Berg fahr i nimma!"
A guats Schnitzl haben wir noch in St. Sigmund gegessen und abschließend gönnten wir uns im Stiftskeller ein Augustiner.
Abends musste aber dann die Bepanten her. Irgendwie logisch für einen Hobbybiker nach 75 Kilometern und 2.000 Höhenmetern.
Nachsatz: Kompliment an Gabi. Heute diese harte Bike-Runde und vor 3 Wochen noch dieser Zustand ....
Freitag, 1. Juli 2011
Auf der Hinterhorner, 1. JULI 2011
... oder "Gefangen auf der Hinterhorner".
Wie geht doch das Tiroler Heimatliadl?
Tirol isch lei oans,
Isch a Landl a kloans,
Isch a schians, isch a feins,
Stooop, halt. Isch also a Landl a feins? haha
Am Kalender steht Juli. Sollte eigentlich ein Sommermonat sein.
Wir sind bei relativ feinem Wetter von daheim losgefahren, es begleitete uns sogar zeitweise die Sonne. Zugegeben, im Wetterbericht war von möglichem starken Regen zu lesen.
Oje, auf der Höhenstraße nach der vorletzten Kurve (also noch die 2 ewig langen Geraden vor uns) der erste Donner und es wurde ziemlich dunkel. Vor der letzten Kurve die ersten Tropfen, die restlichen 800 Meter im Regen. Noch nicht so richtig nass (wir traten auch ganz schön in die Pedale) erreichten wir die "rettende" Alm. Der Himmel hatte jetzt alle Schleusen geöffnet, dazu kalter Wind und am Tacho gemessene 5,7 Grad (windgeschützt knapp 10 Grad). Na, wird schon aufhören bis wir abfahren ... trink ma mal a Bier.
So ungefähr hat's ausgschaut:
Nix! Der Regen hörte nicht mehr auf und es war eiskalt. Wir mussten abfahren, es wurde langsam spät. Grauenhaft! Völlig durchnässt und vor Kälte zitternd erreichten wir den GH Speckbacher. An eine Weiterfahrt nach Innsbruck war nicht zu denken. Und so mussten wir uns erstmals mit dem Auto abholen lassen von einer Ausfahrt mit dem Bike.
Dafür hatten wir am Sonntag (3.7.) Glück. Eine dicke Wolkendecke lag überm Innsbrucker Raum (wahrscheinlich über ganz Tirol) und temperaturmäßig war's auch nicht angenehm. Etwas angeschlagen vom vortägigen Haller Stadtfest sagten wir uns: Rumer Alm genügt. Und das war eine gute Entscheidung, denn dort konnten wir uns über das einzige Sonnenfenster weit und breit freuen.
Wie geht doch das Tiroler Heimatliadl?
Tirol isch lei oans,
Isch a Landl a kloans,
Isch a schians, isch a feins,
Stooop, halt. Isch also a Landl a feins? haha
Am Kalender steht Juli. Sollte eigentlich ein Sommermonat sein.
Wir sind bei relativ feinem Wetter von daheim losgefahren, es begleitete uns sogar zeitweise die Sonne. Zugegeben, im Wetterbericht war von möglichem starken Regen zu lesen.
Oje, auf der Höhenstraße nach der vorletzten Kurve (also noch die 2 ewig langen Geraden vor uns) der erste Donner und es wurde ziemlich dunkel. Vor der letzten Kurve die ersten Tropfen, die restlichen 800 Meter im Regen. Noch nicht so richtig nass (wir traten auch ganz schön in die Pedale) erreichten wir die "rettende" Alm. Der Himmel hatte jetzt alle Schleusen geöffnet, dazu kalter Wind und am Tacho gemessene 5,7 Grad (windgeschützt knapp 10 Grad). Na, wird schon aufhören bis wir abfahren ... trink ma mal a Bier.
So ungefähr hat's ausgschaut:
Nix! Der Regen hörte nicht mehr auf und es war eiskalt. Wir mussten abfahren, es wurde langsam spät. Grauenhaft! Völlig durchnässt und vor Kälte zitternd erreichten wir den GH Speckbacher. An eine Weiterfahrt nach Innsbruck war nicht zu denken. Und so mussten wir uns erstmals mit dem Auto abholen lassen von einer Ausfahrt mit dem Bike.
Dafür hatten wir am Sonntag (3.7.) Glück. Eine dicke Wolkendecke lag überm Innsbrucker Raum (wahrscheinlich über ganz Tirol) und temperaturmäßig war's auch nicht angenehm. Etwas angeschlagen vom vortägigen Haller Stadtfest sagten wir uns: Rumer Alm genügt. Und das war eine gute Entscheidung, denn dort konnten wir uns über das einzige Sonnenfenster weit und breit freuen.
Sonntag, 26. Juni 2011
Patscherkofel, 26. Juni 2011
I sog lei oans ... sooo zach weil sooo hoass!
(2 Tage zuvor waren wir auf der Kreither Alm, bei unter 10 Grad ... typisch Tirol)
(2 Tage zuvor waren wir auf der Kreither Alm, bei unter 10 Grad ... typisch Tirol)
Das verdiente Bier in der Gipfelstube schmeckte wunderbar. Die traumhafte Aussicht und die Stille dort oben entschädigten für die Strapazen.
Bis zum Gipfel sind es 21 km und 1.700 Höhenmeter. Einmal im Jahr müssen wir rauf. Heuer haben wir den Juni ausgesucht um für Frieda die momentan zahlreich blühenden Almrosen mitzubringen.
Mittwoch, 22. Juni 2011
Arztal Alm, 22. Juni 2011
Die Arztal Alm liegt in einem landschaftlich schönen und ruhigen Seitental des Wipptales auf 1.900m Seehöhe ... nur so zur Information.
Um uns das lästige Hinradln über Patsch zu ersparen haben wir das Auto genommen und sind nach Mühltal gefahren. Na super, am einzigen Parkplatz dieses Weilers steht jetzt ein Parkautomat!
Halbwegs gemütlich - es war 9 Uhr an diesem Urlaubstag und die Sonne zeigte sich noch gnädig - strampelten wir auf Asphalt nach Oberellbögen. Weiter oben wurde der immer kräftiger werdende Südwind ganz schön lästig.
Nach dem ersten Gatter und dem Beginn des Schotterweges wurde es bald steiler. Der Zustand des Weges war insgesamt optimal (im Jahr 2004 wo ich letztmals hier gefahren bin war er grobschottrig), jedoch im unteren (schattigen) Bereich wegen des vielen Regens der letzten Tage ziemlich aufgeweicht und somit schwerer zu befahren. Die gestrige Hitzeschlacht auf die Höttinger Alm steckte uns auch noch in den Beinen!
Ok, weiter mit der heutigen Biketour.
Tja, die Alm war leider zu. Ob der Umbau heuer noch erledigt wird bezweifle ich. Amüsant waren aber die vielen Geißböcke in der näheren Umgebung. Dieser auf dem Bild muss wohl der "Chef"geißbock sein; man könnte auch das "ß" durch ein"L" austauschen ... *g
Um uns das lästige Hinradln über Patsch zu ersparen haben wir das Auto genommen und sind nach Mühltal gefahren. Na super, am einzigen Parkplatz dieses Weilers steht jetzt ein Parkautomat!
Halbwegs gemütlich - es war 9 Uhr an diesem Urlaubstag und die Sonne zeigte sich noch gnädig - strampelten wir auf Asphalt nach Oberellbögen. Weiter oben wurde der immer kräftiger werdende Südwind ganz schön lästig.
Am Parkplatz zum Arztal fiel Gabi ein auf weißem Zettel ausgedruckter Hinweis auf, sie konnte es im Vorbeifahren nicht lesen und so fuhr ich zurück. Das war ein Fehler. Auf diesem Zettel war zu lesen: Arztal Alm wegen Umbau geschlossen! Oujeh, ich musste es ihr sagen ... und erwies mich wieder mal als Demotivationskünstler.
Kurz zu gestern: Kevin hatte seine Matura, diese dauerte von 8 bis 18 Uhr. Anstatt daheim nervelnd herumzustapfen mussten wir raus und zur Ablenkung radelten wir auf die Höttinger Alm.
Das wichtigste --> Kevin hat die Matura bestanden! Yeah!
Am nächsten Bild im Hintergrund Blaser, Serles und die Gletscher des Stubaitales.
Tja, die Alm war leider zu. Ob der Umbau heuer noch erledigt wird bezweifle ich. Amüsant waren aber die vielen Geißböcke in der näheren Umgebung. Dieser auf dem Bild muss wohl der "Chef"geißbock sein; man könnte auch das "ß" durch ein"L" austauschen ... *g
Irgendwie ist es ihm gelungen den Zaun zu überspringen und diese beiden "Damen" durch das Gelände der Alm zu verfolgen. Zwei Wanderer die ihre Jause ausgepackt hatten waren plötzlich nicht mehr zu sehen und auch wir machten uns aus dem Staub ... schließlich hatten wir auch einen Durst.
Unsere Abfahrt runter ins Tal unterbrachen wir für eine Suchaktion nach einem Hund und konnten helfen.
Wir erreichten das Auto kurz vor Mittag und ließen uns im Gashof St. Peter das verdiente Bier noch schmecken.
Es war mal etwas anderes in der Umgebung von Innsbruck, denn dauernd nordketten- oder patscherkofelseitig zu fahren ist eintönig.
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