Mittwoch, 15. Juni 2022

Arztalalm, 11. Juni 2022

Am Eingang Arztal standen wir ja schon Ende März, aber da war noch Schnee. Auf der Arztalalm waren wir vor 11 Jahren, da war sie geschlossen.

Somit war es an der Zeit von Innsbruck aus dorthin zu fahren, an diesem schönen Samstag nach 2 Tagen üblichen Urlaub-Schlechtwetters. Hat aber eh gut getan die Pause nach "Pfingsten 3000" + Rinner.

Glaube so knapp vor 10 Uhr am Vormittag sind wir gestartet und machten eine kurze Pause am Parkplatz vorm Schotterweg um ein bisschen die strapazierten Muskeln zu dehnen. Schadet nicht vor der recht steilen Auffahrt.

Und hier mal die gesamte Route.  *klick*

In unter 2 Stunden (jaja, eBike ...) erreichten wir die auf 1.900 Metern Seehöhe gelegene Alm und haben dann gehört, dass sie heuer den ersten Tag geöffnet ist und wir die ersten Gäste in diesem Jahr sind. Wow!


Wir hatten genug Zeit und verweilten nach dem Essen beim zweiten Bier in einer Art Relaxliege 


bevor es nach einem ausgezeichneten Zirbenschnapserl wieder zurück nach Innsbruck ging. Wohin genau, ... später.





... ok, jetzt ist später. 
Also nach der langen Abfahrt führte uns plötzlich einsetzender Durst ins Bierstindl, wurden dort auch noch "aufgehalten" und im Bett war ich dann vor 20 Uhr ... an einem Samstag. Ich sage es war eine Art Frischluftvergiftung!



Tja und nicht genug, sind wir am nächsten Tag nach Rum zum Mittagessen geradelt und danach über die Rodelbahn Voldertal zum Hanneburger. War ganz schön anstrengend.

Hier die 58 Kilometer lange Route:  *klick*

Fotos gibt es keine, außer das hier, haha.




Dienstag, 7. Juni 2022

Pfingsten 3000

Pfingsten ... unsicheres Wetter ist an allen Tagen angesagt, aber immer später am Nachmittag. Somit genug Zeit in den Stunden davor mit dem Rad (ich weiß, eBike) die wunderschönen Berge zu befahren, anstatt sich mit dem Auto hier anzustellen.


    wääääähhh!


Am Samstag musste Gabi am Vormittag arbeiten, somit habe ich ausprobiert ob ich mit 2 Akku-Strichen es auf die Höttinger Alm schaffe. Ist sich ausgegangen, mit vielen Höhenmetern im Eco-Modus. Ist wie Biken in der alten Zeit, also gleich anstrengend und man wird halt von diesen eBikern überholt.


Bin nicht eingekehrt sondern gleich wieder runter.


Pfingstsonntag, ziemlich schwül und wir sind nicht gleich weggekommen. Unser Plan war die Kreither Alm über den Stockerhof. Und dank Akku-Antrieb war die sehr sonnige Auffahrt auszuhalten.

Hier die Route.


Gibt doch noch viele Gleichgesinnte, die Alm war sehr gut besucht, der Kasknödel in der Suppe war ausgezeichnet, das Zillertaler Bier weniger. So beschlossen wir abzufahren und den Durst im Bierstindl (nochmals) zu stillen.



Wir sind anschließend nach Rum geradelt um uns von Zsanett's Mutter und Bruder zu verabschieden und hatten dann ziemlich Stress mit der Heimfahrt, nicht nur wegen des 143-km/h-Orkans den die rasch ankommende Gewitterfront voran trieb. Wir sperrten die Haustüre zugleich mit den ersten fetten Regentropfen auf. Punktlandung!


Pfingstmontag. Das Wetter war angenehm, dank des Gewitters vom Vortag. Somit sind wir erst kurz nach Mittag in Richtung Krepperhütte aufgebrochen.

Hier die Route.


Über Windegg runter ins Vodertal und gleich hinter dem Volderwildbad steil auf gutem Forstweg bergauf (danke Sport-Modus), dann auf Asphalt an schönen Hütten vorbei



erreichten wir unser Ziel die Krepperhütte. 

Naja, selber schuld ... ich hätte mich erkundigen müssen. Die gibt es als Gasthaus seit ca. 5 Jahren nicht mehr, ist jetzt so ein Alpenrelax. Schade. Die Aussicht ist super.


Na was solls, fahren wir halt runter nach Volders und über Hall zum GH Ebner. Auch zu, wahrscheinlich Mittagspause, somit runter nach Hall in den GH Goldener Engl auf ein Augustiner.


So, jetzt ist glaub ich das Rätsel des Blogtitels "Pfingsten 3000" gelöst ... es sind die Höhenmeter ;-)

(wobei ehrlicherweise gesagt werden muss, dividiert durch 2 wegen Strom ... somit 1500 echte Höhenmeter)


So, noch ein Einschub, gehört nicht zu "Pfingsten 3000"

Urlaubswoche, natürlich meist Schlechtwetter, so wie immer halt wenn ich Urlaub habe, uns so sind wir am wahrscheinlich einzig schönen Tag dieser Woche auf die Rinner Alm geradelt. 

Schian war's ...




Dienstag, 24. Mai 2022

Hanneburger, 21. Mai 2022 (bis 22. Mai ;-)

Nach langem wieder mal auf 2 Rädern rauf zum Hanneburger, der Plan für diesen Samstag an dem wir um ca. halb 2 gestartet sind. 

Übers Herztal nach Tulfes und Rest siehe hier:  Route

Neu war, dass wir über Wattenberg bis Wildstätt rauf sind und dann über einen wunderschönen Waldweg ins Wattental gefahren sind wo wir am Ende ca. 300 Höhenmeter runter mussten zum Ziel Hanneburger.

Rentiert sich, man muss nicht diese lästige und unattraktive Straße reinfahren.


Natürlich Durst (waren ja über 1.400 Höhenmeter) und .... tja, wir hatten eigentlich genug getrunken (Hausschnaps inklusive) und spät wurde es auch langsam, aber Wolfi stellte ein weiteres Bier an den Tisch. So, das war's!

Gabis Frage ob wir im "Ernstfall" heroben schlafen können bejahte er (natürlich).


Na gut, alles andere wird hier nicht veröffentlicht ... jedenfalls sind wir am Sonntag knapp vor 10 Uhr runter nach Volders und am Innradweg (langweilig) heim.

Montag, 16. Mai 2022

Wie weit mit 1 Akku-Ladung?

Diese 5 Striche am Display für einen vollen Akku. Aber wie weit kommt man? Hängt natürlich von verschiedenen Faktoren ab, wie Modus (Eco, Tour, eMtb und Turbo), Steigung, auch Luftdruck, und eh klar, Körpergewicht.

Aber schaffen wir zb die Starkenburger Hütte (liegt auf 2.240 m Seehöhe) von Innsbruck aus? Ui, das könnte schwierig werden, ist ja gerade über die Telfeser Wiesen ein Auf und Ab zu fahren und zurück muss man das auch wieder. 


Ok, voller Akku ... 1 Strich verbraucht am 10. Mai auf die Aldranser Alm, ca. 950 Höhenmeter gefahren. Natürlich ist der 2. Strich beim "kippen".


Ich muss es zugeben, ohne Stromhilfe würde ich das momentan nicht schaffen, siehe Geburtsurkunde und siehe gefahrene Bergkilometer in den Vorjahren (... alles Ausrede? mir wurscht).

Jedenfalls wieder herrlich dort oben zu sitzen und danach nicht wie in den Jahren zuvor runterhatschen sondern am Fully gemütlich runtergleiten.

PS: Davor und danach bin ich mit dem Rennrad ins Unterland getreten ... laaangweilig!


Am 14. Mai haben wir uns vorgenommen auf die Hinterhorner Alm zu fahren, jedoch über das Gantal. Wetter solala und das Display immer im Auge, denn sollte der letzte Strich fallen, dann muss ich schieben.

Route

Somit meist Eco gefahren bis es richtig raufgeht im Gantal. Die üblichen atemberaubenden Tiefblicke runter zum Vomperbach waren etwas Ablenkung auf der langen Geraden zur Ganalm. Danach wurde der Fahrweg richtig ruppig, erst recht wegen der Nachwirkungen des Winters. Aber mit dem eBike kein Problem und bei recht fetten aber wenigen Regentropfen erreichten wir die Gegend der Walder Alm.



Den Durst stillten wir auf der Hinterhorner Alm (leider wurde das Freisinger von den neuen Pächtern durch ein Zillertaler ersetzt). Das Wetter recht kühl, aber wie immer ein Genuss der Blick in Richtung Innsbruck.

Logischerweise fuhren wir über die Straße runter und weiter nach Rum zum Radwaschen, dann heim.

Wie im Bergfex-Link zu sehen waren es 53 Kilometer und 1.150 Höhenmeter.


Fazit: Mit einer Akkuladung sind ca. 80 Bergkilometer bei 2.100 Höhenmeter möglich, wobei man das Rad schon fahren muss, heißt treten und Kraft einsetzen.


Freitag, 25. März 2022

eBike ... what else

Ooops ... wie wir bis vor ca. 2 Jahren über Fahrer von eBikes gesprochen haben sei hier nicht erwähnt. Aber bitte, man kann ja seine Meinung ändern und man wird ja auch älter und die Berge werden höher und und und ...

Rennradfahren war lässig, Blödsinn in der Vergangenheit zu schreiben, ... Rennradfahren ist lässig. Aber uns (als nicht jene die so locker 100 km auf einmal strampeln ... gut kann man sich antrainieren ...) ist es langsam auf den Wecker gegangen aus Innsbruck wegzufahren, entweder nach Westen oder nach Osten. Und jedesmal die gleiche Strecke, die gleichen Steine die da herumliegen, der gleiche Strauch der da am Radweg steht ...

Und so sind wir auf die Idee gekommen uns ein eMTB zuzulegen, von Scott. War ja nicht einfach eines zu bekommen. Gabi hatte Glück und ihres wurde letztes Jahr im August geliefert, meines aus corona-bedingten unbekannten Gründen diesen Februar und dazu noch grundlos 300 Euros teuerer ... Ärgerlich, aber bin froh dass wir jetzt beide eines haben (letztes Jahr gemeinsam fahren, ich Rennrad und Gabi eBike war lästig).

Endlich die beschissene Hasel- und Erlenblüte vorbei bin ich diese Woche 2 x mit dem eMTB rumgefahren, einfach zum Ausprobieren wie es funktioniert mit der Abstimmung Motorleistung und Schaltung. Geht ganz einfach!

Und an einem Urlaubstag Ende März sind wir gemeinsam über Aldrans nach Windegg geradelt. Kilometer und Höhenmeter interessieren mich jetzt nicht mehr, wohl aber das Erreichen eines Zieles wieder oben am Berg, auch wenn derzeit nur am Asphalt.


Wir sind jedenfalls voll motiviert jetzt mal alles wieder zu fahren wo wir früher am Berg mit dem MTB unterwegs waren.

Und PS: Auch wenn es heißt der Mensch geht den Weg des geringsten Widerstandes ... so ist es nicht, ich fahre in der Ebene immer im OFF-Modus und so lange es geht auf ECO. Zugegeben, wenn es mal steil wird und man saisonsbedingt etwas müde wird, dann ist die nächste Motorstufe schon verlockend.


*** update ***

Die Wetteraussichten für Ende März verheißen nichts Gutes, es wird sogar Schnee bis ins Inntal erwartet. Andererseits eh gut, denn der März war viel zu trocken und der Boden braucht dringend Flüssigkeit.

So habe ich mir am Montag meinen letzten Alturlaubstag gegönnt; also rauf aufs eBike und ab in Richtung Arztal. Mit Ende der Asphaltstraße auf ca. 1.400 Metern (danach war eh Schnee und Eis am Forstweg) hatten wir unser Ziel erreicht.



Sonntag, 27. Juni 2021

Faltegartenköpfl, 24. Juni 2021

Urlaubswoche, Hitze, da wäre doch eine Wanderung mit Start auf ca. 1.700 Metern recht sinnvoll.

(Die "Dauer" bitte nicht ernst nehmen, da ist Gipfelaufenthalt und Einkehr in der Feldringalm enthalten)

Bergfex

 

In minimalen Auf und Ab gehts (auf der Karte gegen den Uhrzeigersinn) in Richtung Marlstein. Dort waren wir in knapp über einer halben Stunde.

 

Von hier aus gehts dann immer bergauf, wenn uns die Sonne erwischt hat dann recht schweißtreibend, aber ab dem Grünwaslkreuz (2.027 m) öffnen sich die wunderschönen Feldringer Böden und der Weg zum kleinen Gipfel, eben das Faltegartenköpfl (2.184 m), ist dann nicht mehr weit und atemberaubend schön.


 











Nach diesem Aufenthalt am schönen Aussichtsgipfel sind wir zur Feldringalm auf Speis und Trank und dann am altbekannten Weg wieder zurück zum Auto.

 

Dienstag, 8. Juni 2021

Eggerhütte, 29. Mai 2021

Kurzer Eintrag. Wegen des nicht vorhandenen Frühlings, der eigentlich kalt war und kaum war es schön hat der Wind geblasen, sodass Rennrad fahren uninteressant wurde, spazieren wir halt im Wald herum, noch nicht weit oben, denn da liegt ja noch genug Schnee.

An diesem Samstag musste Gabi arbeiten und so fuhr ich mit dem Auto zum Parkplatz der Thaurer Alm. Nur mit Wasserflasche (ich Depp hatte sie im Auto vergessen und musste wieder 5 min. zurück) ging ich einfach der Nase nach (natürlich Bergfex immer am Handy bereit), zuerst oberhalb des Schlosshofes vorbei in Richtung Kreszenzi (komischer Name). 

Hm, wohin jetzt, ... einfach mal rauf, anfangs recht nett und einsam. Ich habe bis zum Fahrweg Thaurer Alm keinen Menschen gesehen, dafür aber einige Gämsen.


Der Weg teilt sich dann und war als >schwer< gekennzeichnet wenn man direkt über Massun raufgeht. Nichts für mich, so hab ich rechts den Koanzenwandsteig ausgewählt. Bergfex findet alles. Oops, aber shit, hab mein Handy aufladen vergessen, nur mehr 12 % Akkuleistung und das bei meiner alten Gurke.

Die ersten Meter auf diesem Steig waren noch ok, dann war mir klar, diesen Steig kann ich mit Gabi nicht gehen, es geht ziemlich runter, etwas schwindelfrei sollte man schon sein. Später war mir an ein paar Stellen, immer in der Nähe von felsigen Schluchten und auf eher rutschigem Steig oft ganz schön unwohl, erst recht der Trenkweg auf den ich bergauf abzweigte. 


Na hoffentlich fängt es nicht zu regnen an.

Irgendwann hat es ausgeschaut als ob ich oben wäre, also oberhalb der Koanzenwand. Über steile Wiesen in ständigem Auf und Ab führte der Weg nun zu den verschiedenen Hütten, bei denen ich mich fragte wie die das Zeug für die Errichtung rauf geschafft haben oder wie man dorthin zb. eine Kiste Bier hinbringt. Naja, keine Ahnung.

Oberhalb der Falkenwand - deshalb hoffte ich dass es nicht regnet, denn Nässe bei diesen steilen Wiesen und richtig schmalen Steig könnte ein Problem werden und mit noch 2 % Akku wäre ich sowieso im A*** gewesen, hätte ich ... usw. es ist nix passiert - ging ich weiter zur Eggerhütte.


Welche Hütte das ist weiß ich nicht.

Jedenfalls ging ich den Trenkweg weiter zur Schmiedhütte von der der Schmied-Hans-Steig weiterführt zum Forstweg zur Thaurer Alm. Natürlich war da noch ein Stahlseil an manchen Stellen, sonst wäre ja das Abenteuer zu früh beendet gewesen, mit inzwischen Handy ohne Funktion.

Ach, war jetzt dann echt froh den Forstweg erreicht zu haben. Diesen entlang, manchmal in Abkürzungen über bekannte Steige, ging es zurück  zum Auto.


Ich weiß, langweiliger Eintrag - im Gegensatz zu früher - aber momentan fällt mir nichts ein, werde auch leider immer fauler und denke an ein e-Bike.  Punkt, Schluss, Ende des Blogeintrages.